Obst von A bis Z: alle Sorten mit Saison, Lagerung und Funfacts
Obst – Es ist sehr facettenreich! Der Geschmack geht von mild bis saftig, über bitter, süß, samtig und fruchtig. Obst ist ein natürlicher Biokatalysator, der unseren Organismus auf natürliche Weise gesund hält.
Wir beliefern Sie als Privatperson, aber auch Kitas, Schulen und Büros mit unserem leckeren Bio-Obst und Bio-Gemüse. Nähere Infos für Großkunden finden Sie HIER!
Wer die Vielfalt lieber wöchentlich frei Haus hätte, findet sie im Bio-Obstkorb, den wir in verschiedenen Größen zusammenstellen.
Obst – A-F
Drachenfrucht

- Die Blüte der Drachenfrucht blüht nur für eine einzige Nacht
- Drachenfrucht gibt es das ganze Jahr über zu kaufen
- Die Drachenfrucht besteht zu etwa 90% aus Wasser
Mehr zur Drachenfrucht erfahren Sie hier
Obst – G-K
Obst – L-P
Obst – Q-Z
So viel Wissenswertes steckt in den Früchten
Der Begriff Obst ist eine Sammelbezeichnung für Früchte und Samen die der Mensch verzehren kann. Wichtig für die Definition ist auch, dass Obst von mehrjährigen Pflanzen oder Sträuchern stammen muss und für den Rohverzehr geeignet ist. Das Wort Obst stammt vom althochdeutschen Begriff Obez ab, was so viel wie Zukost bedeutet. Darunter fallen alle Nahrungsmittel neben Fleisch und Brot.
Obst lässt sich vom Gemüse durch seinen höheren Gehalt an Zucker und daran erkennen, dass Obst von mehrjährigen Pflanzen stammt während Gemüse meist von einjährigen Pflanzen abstammt. Obst entsteht aus befruchteten Blüten.
Obst wirkt vitalisierend, regt unsere Verdauung an, schützt unser Immunsystem und kann auch bei Schlafproblemen helfen. Generell ist es zu empfehlen, Lebensmittel aus der Region zu kaufen, denn dann sind noch am meisten Inhaltsstoffe wie Vitamine vorhanden.
Oftmals lässt sich vielen Problemen im Alltag wie Kopfschmerzen mit der richtigen Menge an Früchten und Gemüse entgegenwirken. Obst eignet sich hervorragend als Snack zwischendurch oder auch zum Frühstück im Joghurt. Auch in Firmen wird es immer beliebter, weil frisches Obst am Arbeitsplatz gut ankommt.
Wenn Sie Ihren Mitarbeitern mit unserem Bio-Obst eine Freude machen möchten, finden Sie HIER alle wichtigen Informationen 🙂
Sauer macht Lustig! Hier paar Funfacts zum Schmunzeln 😋
- 🍎 Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen
- In einem Granatapfel können bis zu 1400 Granatapfelsamen stecken
- 🥝 Kiwis enthalten noch mehr Vitamin C als Orangen
- In der Botanik ist die Erdbeere keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht
- 🥑 Der Anbau einer einzigen Avocado verbraucht sehr viel Wasser
- Die härteste Nuss ist die Macadamia
- 🍌 Aus Bananenfasern können Stoffe und sogar Papier hergestellt werden
- Die beliebteste Frucht der Welt ist die Tomate.
- 🍑 Die erste Frucht, die auf dem Mond gegessen wurde, war ein Pfirsich.
So wird Obst kategorisiert
Zitrusfrüchte: 🍊 🍋
Die Zitrusfrüchte sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Oftmals werden sie zum Abschmecken von Gerichten oder zur Herstellung von leckeren alkoholfreien und alkoholischen Getränken verwendet. Zu den Zitrusfrüchten gehören circa 60 verschiedene Arten. Ihre Hochsaison haben die sauren Früchte vor allem im Herbst und Winter. Am besten wachsen die Zitrusfrüchte in tropischen oder subtropischen Klimazonen, beispielsweise rund um das Mittelmeer, auf immergrünen Bäumen oder Sträuchern. Die frisch säuerlichen Früchte sind voller wichtiger Vitamine und vor allem Hauptlieferant für Vitamin C.
Die bekanntesten Zitrusfrüchte sind wahrscheinlich die Orangen, auch unter Apfelsinen bekannt, die Mandarinen, die wir Deutsche besonders zur Weihnachtszeit lieben und natürlich die Zitrone und die Limette, die vor allem in Form von Limonaden gut bei uns ankommen. Aber auch zu dieser Familie gehören Früchte wie die Grapefruit, die Kumquat oder auch die Pomelo.
Mit einem Gehalt von mehr als 50 Milligramm pro 100 Gramm Vitamin C ist die Zitrone echter Spitzenreiter was den Vitamingehalt angeht, dicht dahinter folgt die Orange mit ebenfalls etwa 50 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Ebenfalls sehr Vitaminreich sind die Kumquat und die Grapefruit mit circa 45 Milligramm pro 100 Gramm.
Man sollte bestenfalls auf Bio-Zitrusfrüchte zurückgreifen, denn sie werden anders als herkömmliche Ware nach der Ernte nicht behandelt, damit ihre Schale glänzt. Auch ohne den Glanz auf der Schale stehen die Bio Zitrusfrüchte den herkömmlichen besonders im Geschmack nicht nach.
Kernobst: 🍎 🍐
Das Kernobst gehört zur Familie der Rosengewächse und lässt sich durch ein besonderes Merkmal erkennen. Jede Frucht, die zum Kernobst gehört, besitzt ein Kerngehäuse im Innern, in diesem befinden sich die Kerne oder Samen der Frucht. Die Kernobst-Früchte gehören zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt.
Man nennt alle Früchte die zum Kernobst gehören Apfelfrucht, natürlich ist damit aber nicht der Apfel gemeint, der gehört zwar auch zu der Familie aber so gehören auch noch weitere Früchte dazu die auch als Apfelfrucht bezeichnet werden.
Kernobst ist durch moderne Lagertechniken besonders lang haltbar und somit auch das ganze Jahr auf dem Markt zu erhalten. Nutzen kann man die Früchte des Kernobst besonders fürs Einkochen, in Gelees oder Konfitüren oder am besten direkt frisch verzehrt.
Die bekannteste Kernobst-Frucht ist natürlich der Apfel sowie die Birne. Ebenfalls zum Kernobst gehören die Quitte und die Hagebutte, aus denen leckere Konfitüren hergestellt werden können. Die verschiedenen Früchte liefern uns auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine.
Beerenobst: 🍇 🍓
Früchte die zum Beerenobst gehören haben alle hauptsächlich eine Ähnlichkeit in ihrem Aussehen, sie sind klein, meist rundlich und weich. Die Beerenobst-Früchte sind essbar und wachsen grundsätzlich an mehrjährigen Pflanzen. Diese Eigenschaften unterscheiden sie von den einfachen Beeren.
Wichtig zu wissen ist, dass viele der Früchte die wir heute als Beeren kennen und zum Beerenobst ordnen würden botanisch gar nicht in diese Familie gehören. Wirklich zu den Früchten des Beerenobst gehören die Heidelbeere oder auch Blaubeere, die Johannisbeere die es in mehreren Farben gibt, die Stachelbeere, die Preiselbeere, der Sanddorn und die Holunderbeere.
Botanisch eigentlich einer anderen Familie zugehörig, aber trotzdem als Beere bekannt sind die Erdbeeren, die zu den Sammelnussfrüchten gehört sowie die Himbeere und die Brombeere die zu den Sammelsteinfrüchten gehören. Auf Grund ihres Aussehens können sie aber trotzdem zum Beerenobst geordnet werden.
Eine 200-Gramm-Schale Erdbeeren kann schon den durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen decken und ist auch sonst voll mit wichtigen Mineralstoffen und so sind es auch die anderen Früchte die zum Beerenobst gehören.
Südfrüchte/ Exotenfrüchte: 🍌🥑
Die Süd- beziehungsweise Exotenfrüchte werden üblicherweise in den Subtropen und den Tropen angebaut. Zu dieser Obstkategorie gehören Obstsorten die meist nicht im deutschsprachigen Raum angebaut werden und aus südlichen Ländern importiert werden. Der Unterschied zwischen den Süd- und den Exotenfrüchten liegt in der Menge der importierten Ware, so gehören häufiger und vertrautere Fruchtsorten zu den Südfrüchten und die weniger häufigen Sorten gehören zu den Exotenfrüchten.
So kann zu den Südfrüchten die Banane oder auch die Ananas gezählt werden, da diese in Deutschland in unserer Ernährungsweise sehr etabliert sind und in großen Zahlen importiert werden. Unter die Exotenfrüchte fällt beispielsweise die Mango, der Granatapfel, die Feige, die Kiwi oder auch die Avocado.
Die Süd- und Exotenfrüchte sind wichtige Nährstofflieferanten für uns, so liefert beispielsweise die Kiwi viel Vitamin C und eine Avocado hat 487 Milligramm Kalium auf 100 Gramm. Bananen und Papayas sind wichtige Magnesiumlieferanten und helfen bei Verkrampfungen unserer Muskeln!
Schalenobst 🌰 🥜
Unter Schalenobst versteht man eine Bezeichnung für essbare Kerne und Nüsse, die alle eine meist holzige Fruchtwand in der Fachsprache Perikarp besitzen die nicht verzehrt werden kann. Es kann also nur das Innere, der Kern oder der Samen zu sich genommen werden.
Zum Schalenobst gehören also Nüsse wie die Haselnuss, die Macadamianuss, Mandeln, die Walnüsse und auch die Pistazien.
Nüsse die zum Schalenobst gehören haben einen hohen Fettgehalt sind aber besonders für Diabetiker geeignet da sie den Zuckerwert stabilisieren. Wer den Kohlenhydratstoffwechsel anregen will kann auch auf Schalenfrüchte zurückgreifen da in ihnen enthaltene Vitamin B1 dafür zuständig ist.
Wildfrüchte 🍓
Unter dem Begriff Wildfrüchte fallen die Obstarten die kaum gezüchtet wurden und von sich aus in der Natur entstanden sind. Allerdings sind sie schwer vom Kulturobst zu unterscheiden da die Übergänge meist fließend sind.
Durch ihre meist bunten Farben locken die Wildfrüchte Mensch aber auch Tier an, welche die leckeren Früchte dann zu sich nehmen und die unverdaulichen Samen wieder ausscheiden, so vermehren sich die Wildfrüchte immer weiter und ohne Kontrolle.
Aber nicht alle der Wildfrüchte sind essbar. Zu den Früchten dieser Art die wir verzehren können gehören beispielsweise die Walderdbeere, die Himbeere, die Preiselbeere oder auch die Brombeere und der Sanddorn. Die Erntezeit dieser Früchte variiert je nach Sorte zwischen Sommer und Herbst.
Durch ihre Inhaltsstoffe können die Wildfrüchte als Heilmittel genutzt werden, so wird zum Beispiel die getrocknete Heidelbeere bei Verdauungsproblemen eingesetzt und Holundersaft soll gegen Erkältungen wirksam sein.

Diese Inhaltsstoffe machen Obst so gesund
Obst ist für die Gesundheit eines jeden Menschen unverzichtbar. Aber warum, wenn es doch zum Großteil aus Wasser besteht? Neben einem üblichen Wasseranteil von 75-90 Prozent, sind in Obst jede Menge wichtiger Inhaltsstoffe enthalten.
Ballaststoffe
Je nach Sorte unterscheidet sich die enthaltene Menge an Ballaststoffen. Fest steht aber, dass Obst allgemein sehr reich an Ballaststoffen ist. Ballaststoffe galten einst als unnütz, da der Körper aus ihnen keine direkte Energie gewinnen kann, jedoch gelten sie mittlerweile als sehr wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.
Sie unterstützen beispielsweise die Gesundheit des Darms, indem sie der Darmflora als Nahrung dienen. Sie können zudem helfen Verstopfung vorzubeugen, da sie die Verdauung anregen und bewirken, dass uns ballaststoffreiche Nahrung länger satt macht, weshalb Ballaststoffe beim Erhalt eines gesunden Körpergewichts eine wichtige Rolle spielen.
Ballaststoffe bewirken außerdem einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Essen, weshalb vermutet wird, dass Ballaststoffe eine wichtige Position zur Vorbeugung von Zuckerkrankheiten einnehmen.
Kohlenhydrate
Die in Obst enthaltenen Kohlenhydrate sind mit Fett die wichtigsten Makro-Nährstoffe um den Energiehaushalt des Körpers aufrecht zu erhalten. Sie werden während der Verdauung aufgespalten und werden mithilfe des Blutes in die Zellen transportiert.
Kohlenhydrate sind wichtig um zum Beispiel unser Gehirn und unsere Muskeln mit der nötigen Energie zu versorgen, die wir brauchen um beispielsweise zu lernen oder zu laufen.
Viele Menschen sind der Meinung Kohlenhydrate würden nur in Kartoffeln oder Getreideprodukten wie Nudeln oder Brot stecken, aber dabei handelt es sich um einen weit verbreiteten Irrtum. Obst enthält nämlich ebenfalls viele Kohlenhydrate, was am hohen Zuckergehalt liegt, denn Kohlenhydrate bestehen aus eben solchen Zuckermolekülen.
Kohlenhydrate tragen zu einem gesunden Stoffwechsel von Fetten und Proteinen bei. Ein Verzicht auf Kohlenhydrate, wie es viele Diäten vorschreiben ist deshalb ungesund, da der Körper die drei Makro-Nährstoffe Fette, Proteine und Kohlenhydrate für einen gesunden Stoffwechsel benötigt.
Kohlenhydratreiche Obstsorten sind zum Beispiel Bananen, Feigen oder Maracujas.
Vitamine
Die gesunden Eigenschaften von Obst werden fälschlicherweise oft nur den Vitaminen zugeschrieben. Selbstverständlich sind die Vitamine ein großer Bestandteil von Obst, aber wie wir gesehen haben und auch noch sehen werden sind sie nicht allein für die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst verantwortlich. Was aber macht Vitamine eigentlich so gesund?
Der Körper kann die meisten Vitamine nicht selbst herstellen, weshalb eine Einnahme über die Nahrung unverzichtbar ist. Experten empfehlen daher jeden Tag 5 Portionen (circa 650 Gramm) Obst und Gemüse zu essen, davon sollen zwei Portionen aus Obst bestehen. Das einzige Vitamin, das der Körper in ausreichendem Maße selbst herstellen kann, ist das Vitamin D.
Das wohl bekannteste Vitamin ist das Vitamin C, das nicht nur das Immunsystem stärkt und die Körperzellen schützt, indem es freie Radikale abfängt, sondern das auch das Bindegewebe, die Wundheilung und die Eisenaufnahme unterstützt. Besonders viel Vitamin C steckt zum Beispiel in Kiwis, Beeren und Zitrusfrüchten.
Folat, ein B-Vitamin, das beispielsweise in Weintrauben und Erdbeeren zu finden ist, unterstützt die Blutbildung und die Entwicklung des Nervensystems ungeborener Babys. Das Vitamin B6 ist unter anderem in Bananen zu finden und unterstützt den Fettstoffwechsel sowie das Nerven- und Immunsystem.
Für einen detaillierten Überblick welche Aufgabe die vielen in Obst enthaltenen Vitamine haben, schauen Sie mal hier vorbei.
Mineralstoffe
Neben den oben genannten wichtigen Inhaltsstoffen enthält Obst auch viele wichtige Mineralstoffe wie Kalium oder Phosphor. Hier eine kleine Auswahl an Mineralstoffen mit Obst, das besonders hohe Werte des Stoffes enthält:
Kalium: Ist gemeinsam mit Natrium für die Regulierung des Wasserhaushalts zuständig und unterstützt den Energiestoffwechsel.
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- Zum Beispiel enthalten in: Bananen, Beeren, Birnen
Magnesium: Es unterstützt den Muskelapparat und ist zudem für eine gute Reizübertragung zwischen Muskeln und Nerven zuständig.
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- Zum Beispiel enthalten in: Beeren, Bananen, Orangen
Mangan: Es nimmt wichtige Funktionen beim Aufbau von Bindegewebe ein.
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- Zum Beispiel enthalten in: Apfel, Beeren, Banane
Eisen: Es unterstützt die Blutbildung und den Sauerstofftransport im Blut.
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- Kiwi, Beeren, Grüne Melone
Wenn Sie mehr über die Mineralstoffe und ihre Bedeutung im Körper erfahren möchten, klicken Sie hier!
Sekundäre Pflanzenstoffe
Die in Obst enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe haben einen sehr großen Anteil daran, dass Obst wirklich so gesund ist, da sie zwar keinen Nährstoffcharakter vorweisen, aber an vielen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt sind.
Mittlerweile sind um die 100.000 sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, von denen zwischen 5000 und 10.000 Bestandteil der menschlichen Nahrung sind.
Bestimmten häufig vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen wird beispielsweise eine blutdrucksenkende und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Sie sollen zudem die Körperzellen vor oxidativem Stress schützen und manche sollen sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Hier eine kleine Auswahl an sekundären Pflanzenstoffen und Obst in denen diese unter anderem vorkommen:
Carotinoide: Sie stärken das Immunsystem und schützen die Zellen vor freien Radikalen.
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- Zum Beispiel enthalten in Aprikosen und Grapefruits
Flavonoide: Sie haben eine antioxidative Wirkung, wirken blutdrucksenkend und entzündungshemmend.
Phenolsäuren: Ihnen wird eine antioxidative Wirkung zugesprochen.
Monoterpene: Terpenen wird eine cholesterolsenkende Wirkung zugesprochen.
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- Zum Beispiel enthalten in: Aprikose, Orange, Ananas
Mehr Informationen zu verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen und ihrer Wirkung finden Sie hier!
Ist regional auch wirklich gesünder?
Ja! Heimisches Obst ist gesünder und frischer. Die vielen wichtigen Inhaltsstoffe des Obstes bleiben durch kurze Wege besser erhalten. Zudem wird auch die Umwelt geschont.
Unser Redaktions-Tipp: Richten Sie Ihren Speiseplan nach der Saison.
Welches Obst erhalte ich wann aus der Region?
| Äpfel | Ernte: September bis Oktober Verfügbar: Ganzjährig |
| Birnen | Ernte: August bis Oktober Verfügbar: August bis Februar |
| Aprikosen | Juli bis September |
| Brombeeren | August bis September |
| Erdbeeren | Juni bis August |
| Heidelbeeren | Juni bis September |
| Himbeeren | Juli bis August |
| Johannisbeeren | Juli bis August |
| Pfirsiche | Juli bis September |
| Kirschen | Juni bis August |
| Mirabellen | Juli bis September |
| Quitten | Oktober bis Dezember |
| Trauben | September bis Oktober |
Für einen ausführlicheren Überblick über die Saison verschiedenster Obst- und Gemüsesorten empfehlen wir unseren großen Obst und Gemüse Saisonkalender. Einfach HIER klicken 🙂
Kleiner Tipp für den Einkauf:
Bei Obst, das weit her kommt oder wenn Sie unsicher sind, ob es mit Pestiziden behandelt wurde, empfehlen wir den Griff zu biologischen Produkten.
Wie gelingt die Lagerung? 🌡
Bei der Lagerung kommt es besonders auf die Luftfeuchte und die richtige Temperatur an. Die hohe Luftfeuchtigkeit bewahrt das Obst vorm Austrocknen und um dieses vor schnellem Schimmeln zu bewahren sollte Obst eher bei kühlen Temperaturen gelagert werden.
So ist es besonders bei Steinobst aber auch bei Beerenobst wichtig dieses bei kühlen Temperaturen zu lagern und nur über einen kurzen Zeitraum, da diese Sorten besonders empfindlich sind. Empfohlene Temperatur für die Lagerung liegt bei 0 bis 2 °C.
Südfrüchte dagegen bevorzugen eine wärmere Lagerung, ihre Idealtemperatur liegt zwischen 12 und 15 °C.
Obstsorten wie Äpfel, Orangen, Clementinen oder Mandarinen lassen sich am besten bei Temperaturen von 3 bis 7 °C lagern.
Wichtig für die richtige Lagerung ist auch der Reifegrad des Obstes bei der Ernte. So gibt es die Pflückreife, bei der manche Obstsorten geerntet werden, bei denen sich die sogenannte Genussreife noch entwickelt. Zu diesen Obstsorten gehören Bananen, Äpfel, Kiwis, Pfirsiche und Pflaumen sowie Heidelbeeren. Wenn die entsprechende Obstsorte nicht mehr nachreift muss sie bereits genussreif geerntet werden.
Obst wie Äpfel bildet nach der Ernte Ethylen, ein gasförmiges Phytohormon, das den Reifungsprozess beschleunigen kann. Die Obstsorten die dieses Gas ausströmen sollten nicht mit Ethylen-empfindlichen Obstsorten gelagert werden, da diese sonst schnell schlecht werden. Empfindlich gegenüber Ethylen sind beispielsweise Gurken, Möhren und auch Zucchini.
Einen Obstkorb zusammenstellen, der eine Woche hält
Beim Obstkorb entscheidet weniger die Auswahl als der Reifezeitpunkt. Ist alles gleichzeitig reif, wird ein Teil weich, bevor er gegessen ist. Mischen Sie deshalb bewusst. Ein kleinerer Teil sollte sofort essbar sein, der größere noch fest. Bananen, Birnen, Avocados, Mangos und Kiwis reifen nach dem Kauf weiter und decken das Ende der Woche ab. Äpfel und Zitrusfrüchte bleiben am längsten fest. Beeren und Steinobst gehören an den Anfang, sie halten am kürzesten.
Wie viel hineingehört, lässt sich aus der Empfehlung weiter oben ableiten: zwei Portionen Obst pro Person und Tag, hochgerechnet auf die Tage, für die der Korb reichen soll. Im Büro wird nebenbei gegriffen. Gefragt ist dort, was ohne Messer und ohne Kleckern zu essen ist, also Äpfel, Mandarinen, Bananen, Weintrauben und Birnen. Melonen und Ananas bleiben liegen, wenn sie niemand aufschneidet.
Der Standort entscheidet mit. Nicht in die Sonne, nicht neben die Heizung. Äpfel und Bananen geben Ethylen ab und lassen ihre Nachbarn schneller reifen, wie im Abschnitt zur Lagerung beschrieben. Wer das nutzen will, legt eine harte Avocado für ein paar Tage neben einen Apfel. Wer es vermeiden will, nimmt die Bananen aus dem Korb und legt sie daneben.
Wenn Sie sich das Sortieren sparen wollen: Wir stellen den Bio-Obstkorb nach Saison zusammen, als Abo oder als einzelne Bestellung. Für Büros gibt es das Firmenobst, im Rheinland liefern unsere eigenen Fahrer.
Haltbarmachung und Konservierung von Obst
Manchmal hat man mehr Obst als man essen kann und wegwerfen wäre eine enorme Verschwendung, vor allem weil es viele verschiedene Möglichkeiten gibt das Obst länger haltbar zu machen.
Die einfachste und bekannteste Variante ist das Einfrieren, hierfür einfach das Obst wenn nötig in kleine Stücke schneiden, bei Beerenobst ist dies nicht notwendig. Das Obst in einen Gefrierbeutel füllen und in das Tiefkühlfach geben.
Das Obst kann aber auch einfach getrocknet werden, eine Anleitung dafür gibt es hier.
Eine weitere Möglichkeit ist das Einmachen von Obst zu Konserven oder auch die Weiterverwendung als Marmelade. Ebenfalls kann das Obst entsaftet werden und als Saft für einen längeren Zeitraum aufgehoben werden.
Noch ein paar Lifehacks gefällig? 😋
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Quellen:
Obst & Gemüse als Medizin, Südwest Verlag, 1999
https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/ernaehrung/vitaminlexikon-708069.html
https://www.hauswirtschaft.info/ernaehrung/obst.php
https://www.5amtag.de/wissen/obst-und-gemuese-was-steckt-drin/
https://www.5amtag.de/wissen/was-ist-5-am-tag/
https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/inhaltsstoffe-obst-gemuese-id31641.html
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Was gerade reif ist, liegt diese Woche in der Kiste
Wir packen nach Ernte, nicht nach Katalog. Deshalb wechselt der Inhalt jede Woche mit dem, was die Höfe im Umland gerade schneiden.
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