Schnittlauch – Der zwiebelige Lauch

Schnittlauch zählt zu den klassischen und beliebtesten Kräutern in der heimischen Küche. Er gehört zur botanischen Familie der Zwiebelgewächse und sein wissenschaftlicher Name lautet: Allium schoenoprasum. Der Schnittlauch ist damit weiterhin mit Lauch, Knoblauch und der Zwiebel verwandt. Äußerlich besitzt er dunkelgrüne, ca. 15 cm lange röhrenartige Stängel, an deren Spitze meist kleine, kugelartige und lilafarbene Blüten sitzen. Schnittlauch bringt Vitamin C und eine einzigartige pikant-scharfe Würze in viele Gerichte.

Schnittlauch enthält viel Vitamin C, Carotin sowie nennenswerte Mengen an Vitamin A. Neben seiner kulinarischen Vielseitigkeit werden ihm auch heilende und vorbeugende Wirkungen zugeschrieben. So hilft Schnittlauch in angemessener Anwendung vor allem bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Husten, Magenentzündung, Bluthochdruck und wirkt blutreinigend, harntreibend, sowie schleimlösend. Die größte Wirkung entfaltet sich im rohen Verzehr, etwa als Garnitur eines Frischkäsebrotes oder als Suppeneinlagen.

Schnittlauch richtig lagern:

Schnittlauch sollte direkt nach dem Kauf als Bund in frisches Wasser gestellt werden. So hält er sich besonders lange frisch. Er lässt sich aber auch problemlos einfrieren, ohne das Aroma oder Nährstoffe verloren gehen. Dafür den Lauch waschen, trocken tupfen, in Ringe schneiden und in einem Gefrierbeutel einfrieren. So lassen sich die Ringe portionsweise entnehmen.

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