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Die Spargelzeit gehört gehört für viele Deutschen zur Lieblingszeit im Jahr. Denn nur in diesem Zeitraum kann man das leckere Saison-Gemüse frisch kaufen.  Auch wenn es deutschen Spargel manchmal bereits im März gibt, beginnt die Spargelzeit erst später. Im folgenden Beitrag erfährst du wann die Spargelzeit beginnt und wann sie wieder endet.

Spargelzeit – Wetterabhängig

Der Spargel aus der Region hat keine feste Saison, denn die Ernte ist vorrangig vom Wetter abhängig. Das Ende ist traditionell am 24. Juni. Zwar kann auch danach noch Spargel gestochen werden, dadurch würde die Ernte dann aber im Folgejahr deutlich geringer ausfallen. Wegen schlechtem Wetter kann sich der Beginn der Spargelzeit aber auch herauszögern, weshalb in manchen Jahren sogar noch bis Anfang Juli frischer Spargel gekauft werden kann.

Der Grund dafür, dass in vielen Supermärkten schon Anfang März Spargel März in der Auslage liegt, obwohl da noch gar keine Spargelzeit ist, lässt sich schon mit dem bloßen Auge erkennen. Viele Bauern decken ihre Spargel-Felder mit Folie ab oder beheizen ihre Erde. Dadurch kann der Spargel schneller wachsen und auch früher geerntet werden. Das sorgt dabei allerdings für eine schlechte Klimabilanz, die oft sogar noch schlechter ist, als die von importiertem Spargel.

In den Supermärkten beginnt die Spargel-Saison aber oft schon früher, weil der Spargel aus anderen EU-Ländern importiert wird. In warmen Regionen, wie etwas Spanien, Griechenland oder Portugal kann der Spargel früher geerntet werden. Bereits im späten Februar fangen dort viele Bauern an, ihren Spargel zu stechen. In Regionen wie China und Peru hingegen kann fast das ganze Jahr über Spargel geerntet werden. Der Import nach Deutschland sorgt allerdings für eine schlechte CO2-Bilanz, die bis zu 28mal so hoch ist wie bei regionalem Spargel. Da der Spargelanbau außerdem viel Wasser benötigt, fehlt dies dann in trockenen Regionen oft den Einwohnern. Daher bevorzugen viele den regionalen Spargel, der hier vor Ort während der Spargelzeit geerntet wird.

Spargel kochen - Spargel Rezepte für die Spargel Saison

Spargel – Erntezeit

Am 24. Juni 2018, dem Johannistag endet die diesjährige Spargelzeit. Denn obwohl der Beginn der Spargelsaison wetterabhängig ist und es den ersten Spargel meist ab Ende März oder Mitte April gibt, steht für das Ende der Saison immer ein Datum fest. Denn der Spargel brauch mindestens 100 Tage um einen grünen Pflanzen-Busch zu bilden, der ihn auf den Frost vorbereitet, um den folgenden Winter zu überstehen. Außerdem sammelt er in den nachfolgenden Ruhemonaten einen Teil der Energie in seinen Wurzeln an, sodass er im Folgejahr wieder neue Stangen bilden kann. Aus einer Spargelpflanze können in einer Spargelsaison meist 6 Spargelstangen ernten, die 7 muss dann für das Folgejahr bestehen bleiben, damit sich die Pflanze ausreichend regenerieren kann.

Dabei fiel die Wahl klassisch auf den Johannistag, denn von diesem bis zum ersten Frost werden meist über 100 Tage gezählt. Würde der Spargel aber auch erst später geerntet werden, würde dies dazu führen, dass die Ernte im Folge-Jahr höchstwahrscheinlich verdirbt. Falls die Spargelzeit dennoch in einem Jahr mal einige Wochen früher beginnt, kann auch das Ende um einige Wochen vorverlegt werden.

Falls ein Spargelbauer keinen Spargel mehr anbauen und seine Anlage nicht mehr nutzen will, kann er den Stichtag des Endes einfach ignorieren und danach noch weiter Sparge stechen.

Deutschland ist Europas größter Spargelerzeuger, wohingegen international China an der Spitze steht. Dort ermöglichen die Klima- und Bodenbedingungen eine Ernte über das ganze Jahr hinweg.

 

Spargelernte

Wenn die Spargelzeit beginnt, müssen die Pflanzen regelmäßig abgeerntet werden. Sogar zweimal täglich sollte man sogar zweimal ernten, damit kein Spargel überreift. Sobald nämlich der Bleichspargel aus der Erde stoßt, verfärbt er sich und es bilden sich schnell Blüten. Dies lässt sich nur durch rechtzeitiges Abernten verhindern. Bei Grünspargel muss jedoch darauf geachtet werden, dass er geschnitten wird, solange die Blüte noch fest geschlossen ist. Andernfalls schmeckt er schnell bitter.

Die schwarzen Folien und der Fließ der auf den meisten Spargelfeldern zu sehen ist, dient dazu die Spargelernte zu verlängern. Denn durch die Sonneneinstrahlung heizt sich der Boden schneller auf. Dadurch beginnt der Spargel eher zu wachsen, kann früher und somit auch länger geerntet werden.

 

Leckere Rezepte finden Sie in unserem Blog.

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Rhabarberzeit
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Rhabarber: Gemüse oder Obst?

Rhabarberzeit fängt Anfang April an. Der Rhabarber ist aber bereits seit Jahren in der modernen Küche angekommen.

Dabei ist für viele noch nicht einmal genau klar, ob Rhabarber ein Obst oder Gemüse ist. Aufgrund seiner Zubereitungsart denken viele bei Rhabarber an Obst. Dabei handelt es sich um Frühjahrsgemüse, das mit dem Sauerampfer verwandt ist.

Rhabarbergemüse

Der Rhabarber gehört zu der Familie der Knöterichgewächsen. Dabei gibt es insgesamt an die 60 Arten der Rhabarber-Gattung. Dabei sind nicht alle Sorten für den Verzehr geeignet. Zu den genutzten Arten gehören  der Gemeine Rhabarber, der Sibirische Rhabarber, der Chinesische Rhabarber und der Handförmige Rhabarber.

Der uns bekannte und in der Küche verwendete Rhabarber ist der Gemeine Rhabarber (Rheum rhabarbarum), auch einfach nur Rhabarber genannt. Er ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und dort bereits seit über 4000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Dass die dicken Stängel des Gewächses auch essbar sind, hat man aber erst vor circa 250 Jahren in England herausgefunden, nachdem sich der Rhabarber über Russland nach Europa verbreitete. Den Rhabarber gibt es in vielen verschiedenen Arten, von denen einige weit verbreitet, andere jedoch kaum noch zu finden sind. Daher  lohnt es sich immer, auf dem Wochenmarkt nach unterschiedlichen Sorten Ausschau zu halten, am besten sogar aus regionalem Anbau.

Dabei stellen wir Ihnen fünf leckere Varianten vor:

Goliath:  Der Goliath Rhabarber kann mit Stangen knapp einen Meter lang werden. Daher macht diese Sorte ihrem Namen alle Ehre. Dieser Rhabarber wird nicht nur als Nutzpflanze angebaut, sondern verschönert auch so manchen Ziergarten.

Holsteiner Blut: Diese Sorte zeichnet sich durch einen hohen Zuckergehalt aus, der für ein süßlich-milde Aroma sorgt.

Vierländer Blut: Diese Sorte übersteht im Winter sogar arktische Temperaturen, ist winterfest bis minus 20 Grad und eignet sich daher auch hervorragend zum anpflanzen in heimischen Gärten.

Esta: Dies ist eine sehr ergiebige Sorte, die sich auch besonders früh ernten lässt.

Gigant: Dieser Rabarber ist durch seinen hohen Oxalsäuregehalt extra sauer.

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Viele stellen sich die Frage, wie gesund Rhabarber ist. Mit nur 14 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Rhabarber sehr kalorienarm. Das Gemüse enthält  Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Phosphor. Des Weiteren sind im Rhabarber viel Vitamin C und Ballaststoffe zu finden. Der fruchtig-saure Geschmack kommt von der Fruchtsäure.


Rhabarberzeit: von Anfang April bis Ende Juni

Frühjahrsmüde können sich mit Rhabarber eine extra Portion Vitalität und Mineralien holen. Denn die genießbaren Blattstiele enthalten vor allem Vitamin C und Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium. Außerdem ist Rhabarber reich an Vitamin K. Dieses Vitamin ist für die Blutgerinnung verantwortlich. Im Fruchtfleisch stecken neben Apfel- und Zitronensäure, Pektin, Bitter- und Gerbstoffe auch Ballaststoffe, die eine gute Verdauung unterstützen. Das ist insbesondere auch für diejenigen wichtig, die noch an ihrer Bikinifigur arbeiten wollen. Zudem enthalten 100 Gramm Rhabarber auch nicht mehr als 17 Kilokalorien.

Weitere wichtige Informationen sind, dass 100 g roher Rhabarber durchschnittlich 450 bis 500 mg Oxalsäure enthalten. Denn im Laufe der Rhabarber Saison nimmt der Oxalgehalt im Rhabarber zu, ist aber bei der Aufnahme üblicher Mengen und bei richtiger Zubereitung ungefährlich. In größeren Mengen kann Rhabarber aber auch giftig sein. Jedoch können etwa bis zu 700 mg Oxalsäure von einem gesunden Erwachsenen täglich bedenkenlos aufgenommen werden. Aber bei Nierenerkrankungen sollten Sie bezüglich der Rhabarber  Verzehrmenge mit einem Arzt Rücksprache halten. Generell ist zu beachten, dass grüne Sorten einen höheren Oxalgehalt haben, als rote, roher Rhabarber einen höheren Gehalt als gekochter Rhabarber hat und Blätter sowie Schale einen höheren Gehalt haben, als die Stange.Generell haben grüne einen höheren Oxalgehalt als rote Sorten, roher Rhabarber einen höheren Gehalt als gekochter Rhabarber und Blätter und Schale einen höheren Gehalt als die Stange.

Bei Nierensteinen sollte man aber lieber auf den Verzehr von Rhabarber verzichten. Denn die Inhaltsstoffe sind auch der Grund dafür, dass man ihn nur in Maßen genießen sollte. Denn wer unter Nierensteinen, Gicht, Rheuma oder Arthritis leidet, der sollte sogar ganz auf ihn verzichten, da die im Rhabarber enthaltene Oxalsäure solche Erkrankungen fördern kann. Dem kann man durch Joghurt, Milch, Quark und andere Lebensmittel, die viel Kalzium enthalten, entgegenwirken.

 

Bild: worldmeanscolors

Rhabarberzeit – Wann wird Rhabarber geerntet?

Aber wann genau beginnt die Rhabarberzeit? Rhabarber ist ein typisches Saisongemüse. Die robusten Stängel sind je nach Wetterlage zwischen März und April erntereif.

Bereits vor der Saison beginnen die Vorbereitungen. Anfang März wird noch vor Beginn der eigentlichen Saison, die Folie entfernt, wodurch die Rhabarber-Stängel nochmal dicker wachsen können. Bei dem Zeitpunkt der Ernte gibt es auch einiges zu beachten. Wenn der Rhabarber jung geerntet wird, schmecken die Stangen mild-säuerlich. Bleibt er aber länger auf dem Feld, werden die Stangen dicker, faseriger und sauerer. Die Stangen sollten nicht abgeschnitten, sondern aus der Pflanze herausgedreht werden.

Anfang April beginnt dann die eigentliche Rhabarberzeit. Sie geht verhältnismäßig lang und endet am 24. Juni, dem Johannistag. Wer sich danach noch zur Ernte hinreißen lässt, schadet unter Umständen sich selbst und seiner Rhabarberpflanze. Denn während der Rhabarberzeit erhöht sich der Gehalt an giftigen Oxalsäure in den Stangen. Während er sich zu Beginn der Saison noch auf niedrigem Niveau bewegt, steigt er im Sommer deutlich an, weswegen gesundheitsbewusste Hobbygärtner auf einen Verzehr nach der Rhabarberzeit verzichten. Wer sich danach noch zur Ernte hinreißen lässt, schadet unter Umständen der Rhabarberpflanze, denn sie brauchen eine Ruhe-Phase um sich für die Ernte in der nächsten Saison zu erholen. Den Ende Juni einsetzenden Johannistrieb nutzt die Rhabarberpflanze für den Aufbau frischer Kraftreserven. Gedüngt wird sie nun verstärkt mit Stickstoff. Diese Pflegemaßnahme fördert die Vitalität, damit sie im nächsten wieder zahlreiche der fruchtigen Rhabarberstangen hervorzaubert.

Rhabarberzeit: die Frische macht’s

Aber woran genau kannst du erkennen, ob der Rhabarber frisch ist. Beim Kauf muss man besonders darauf achten, dass frischer Rhabarber glänzende, feste Stangen und frische, saftige Enden hat. Im Supermarkt findet sich meist rotfleischige Rhabarber-Sorten, die milder im Geschmack sind. Grünfleischige Sorten haben einen höheren Anteil an Frucht- und Oxalsäure und schmecken deswegen säuerlicher.

Auch bei der Lagerung gibt es einiges zu beachten. Nach dem Einkauf sollte der Rhabarber innerhalb von zwei bis drei Tagen verarbeitet werden. Denn Rhabarber lässt sich wunderbar aufbewahren. Bis dahin halten sich die Stangen am besten, wenn man die Blätter abschneidet und die Stangen umwickelt in einem feuchten Tuch im Kühlschrank lagert. Dafür sollten aber auch zu erst die Blätter abgeschnitten werden.  Bei der Lagerung ist zu beachten, dass Rhabarber weder Kälte empfindlich ist, noch nach reift.

Möchten Sie das Gemüse nach der Rhabarber-Saison verwenden, oder ist der Ertrag sehr gut, können die Rhabarberstangen knapp eine Saison lang eingefroren werden. Dazu sollten Sie die Stangen waschen und in Stücke schneiden. Anschließend füllen Sie sie in Gefrierbeutel oder Dosen. Eingefrorener Rhabarber lässt sich dabei wunderbar portionsweise entnehmen, wenn er vor dem Einfüllen in die Kühlbehältnisse für circa zwei Stunden auf einem Blech vorgefroren wurde. Die Rhabarberstücke müssen dafür aber getrennt voneinander liegen. Vorgefroren kommen sie schließlich in die Gefrierbeutel und wieder zurück in das Gefrierfach. Eingefroren hält er sich daher sogar bis zur nächsten Saison. Genauere Informationen zur Aufbewahrungszeit befinden sich meist in den Herstellerangaben Ihres Tiefkühlgerätes. Die Weiterverarbeitung der Rhabarberstücke erfolgt gefroren.


Rhabarberzeit: Rhabarber selbst anbauen

Rhabarber lässt sich auch mit wenig Aufwand im eigenen Garten anbauen. Das Einzige, was dabei beachtet werden muss, ist ein halbschattiger und sehr großzügig ausgelegter Standort. Denn die Pflanze braucht gut einen Quadratmeter, um sich ausbreiten zu können. Man muss lediglich auf eine regelmäßige und kräftige Wasserzufuhr achten, und kann dann bereits im nächsten Frühjahr die erste Ernte einfahren.

Mit einem einfachen Trick lässt sich auch die Rhabarberzeit verfrühen. Wenn Sie einen Eimer über die Rhabarberpflanze stülpen, diesen mit einer Lage Stroh umhüllen und einen größeren Eimer darüber stülpen. Dadurch bildet sich ein warmes Mikroklima, was die sauren Stangen zügiger reifen lässt. Um die Erntemenge zu steigern bedienen sich viele Gärtner eines einfachen Tricks. Sie brechen die Rhabarberblüte frühzeitig heraus, da die Pflanze sonst zu viel Energie in die Ausbildung der Blüten, statt den Stängeln investieren würde.

 

Bild: gaby.vogt

Rhabarber Rezepte – Ein paar Ideen

Bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt. Ob als Kompott, Konfitüre, im Kuchen oder mal herzhaft als Chutney oder Gemüsebeilage – Rhabarber eignet sich zur Verfeinerung einer Vielzahl von Speisen und Gerichten.

Bei der Zubereitung stehen viele vor der Frage, ob sie den Rhabarber süß oder sauer genießen wollen. Dabei kommt es darauf an, wofür Sie das Gemüse verwenden möchten. Denn das Fruchtfleisch des Rhabarbers ist je nach Sorte rot, grün oder rot-grün. Der Himberrhabarber zeichnet sich durch seine rote Schale und rotes Fruchtfleisch aus, er schmeckt am feinsten und süßesten, weshalb er ideal für Rhabarberkuchen ist. Man kann sich aber grundsätzlich merken, dass je grüner die Stangen sind, um so intensiver und sauerer ist ihr Geschmack. Daher schmeckt der sehr früh geerntete Rhabarber besonders sauer. Wenn man beim Kauf darauf achtet, dass die Stangen noch rot gefärbt sind, stimmt in der Regel die Balance zwischen fruchtig und sauer.

Die Rhabarberstangen müssen vor der Zubereitung gut abgewaschen und dünn geschält werden. Anschließend werden die Stielenden abgeschnitten und in mundgerechte Stück geschnitten werden. Dabei sollte aber beachtet werden, dass weder Alufolie noch andere Küchenutensilien aus Aluminium bei der Zubereitung verwendet werden. Denn durch den hohen Säuregehalt des Rhabarbers können Aluminiumbestandteile gelöst werden, was zu einer unnötig hohen Aluminiumaufnahme beim Verzehr führen kann.

Nach dem Verzehr von Rhabarber sollte man aber nicht gleich zur Zahnbürste greifen. Denn Säure weicht kurzfristig den Zahnschmelz auf, der dann beschädigt werden würde. Daher sollte man zwischen Rhabarber-Verzehr und Zähneputzen mindestens 30 Minuten Zeit lassen. Um diese etwas unangenehme Nebenwirkung zu mindern, helfen sorgfältiges Schälen der Rhabarberstangen und Blanchieren des Fruchtfleisches.

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Gemüse – Eine interessante Geschichte

Bevor wir zu der Geschichte von Gemüse kommen, muss erst einmal die Definition beschrieben werden. Denn als Gemüse sind überwiegend einjährige Pflanzen oder Pflanzenteile, welche roh, oder zubereitet verzehrt werden können. Doch warum heißt Gemüse eigentlich Gemüse? Der Begriff  kommt aus der mittelhochdeutschen Sprache. Denn damals bezeichnete man mit Gemüese oder G’müs einen Brei aus gekochten Nutzpflanzen. Seitdem die Mönche im Mittelalter begannen ihr Wissen über Heilpflanzen aufzuzeichnen gibt es europäische Dokumente über Gemüse. Hier wurden Wurzeln und Kräuter aufgeschrieben, welchen man eine heilende Wirkung nachsagte. Diese wurden zu einem Brei verarbeitet und als Mittel gegen Giftstoffe, Schlaflosigkeit und andere körperliche Beschwerden verwendet.

Das Wissen über die Heilwirkung der verschiedenen Gemüsearten stammte meist aus römischen oder griechischen Quellen. In der Kirchengeschichte stand eine Ernährung mit viel bzw. nur Gemüse für Askese. So war die vegetarische Ernährung für Mönche des Benediktiner- und Kartäuserordens ein Teil ihres Ausdrucks für ein entbehrungsreiches Leben. Die auch heute noch in manchen Teilen der Bevölkerung vorherrschende Geringschätzung für Gemüse stammt noch aus dieser Zeit. Nur wer sich erlauben konnte Fleisch zu essen, war wirklich reich. Wer dagegen Gemüse essen musste, war arm oder fastete.

Schon die ältesten Kulturen bauten Gemüse an. So kultivierten bereits die Alten Ägypter beispielsweise Bohnen, Knoblauch, Kürbise, Melonen oder Zwiebeln. In Deutschland dagegen sind Lauch, Knoblauch und Zwiebeln erst seit dem 5. Jahrhundert bekannt. Kohl, Mangold, Wirsing oder Radieschen kamen sogar erst im frühen Mittelalter aus den romanischen Ländern zu uns.

Welche Gemüsearten gibt es?

Je nach dem welcher Teil einer Pflanze als Gemüse verwendet wird, unterscheidet man: Blattgemüse Blütengemüse Fruchtgemüse Knollengemüse Sprossengemüse Stielgemüse Wurzelgemüse Zwiebelgemüse Hülsenfrüchte (© fotolia.com) . Zudem zählen auch Kräuter und Speisepilze zum Gemüse. Daneben gibt es noch allgemeine Unterscheidungsformen in Wildgemüse und Kulturgemüse oder – je nach der Beschaffenheit der Zellstruktur der Gemüsearten – in Grobgemüse und Feingemüse. Als letztes Unterscheidungskriterium dient die Art des Anbaus. So wird zwischen Freilandgemüse und Treibhausgemüse unterschieden.

Gemüselagerung

Grundsätzlich sollte man nur frisches, makelloses Gemüse am besten kühl und dunkel im Kühlschrank bzw. Kühlhaus lagern. Dabei sollte es möglichst nicht zusammen mit Obst liegen. Viele Obstarten sondern das gasförmige Pflanzenhormon Ethylen aus. Ethylen kann den Reifeprozess beschleunigen und damit die Haltbarkeit von Gemüse beeinträchtigen.

Je nach Gemüseart unterscheidet sich die Lagerfähigkeit ganz erheblich. Wie lange Gemüse gelagert werden kann hängt im Wesentlichen vom Erntezeitpunkt, Lagerbedingungen und der Gemüseart ab. Während einige Blattgemüsearten nur wenige Stunden (beispielsweise Blattamarant, Ceylon-Spinat) bis einige Tage (beispielsweise Kopfsalat) nach der Ernte gelagert werden können, so sind bestimmte Knollengemüsearten (beispielsweise Rote Bete, Karotten) bis zu mehreren Monaten lagerfähig. Bei der Lagerung kann der Vitaminverlust je nach Gemüsearten allerdings schon nach 24 Stunden bis zu 50 % betragen. Es ist darum sinnvoll, frisches Gemüse nur nach dem kurzfristigen Bedarf zu kaufen. Im Idealfall stammt das Gemüse aus der Region, das noch am gleichen Tag geerntet wurde. Erntefrisches Gemüse wird von einigen Erzeugerbetrieben direkt ab Hof verkauft. Oder von uns geliefert!

Inhaltsstoffe von Gemüse

Während früher Gemüse überwiegend als Beilage serviert wurde, so sollte es heute in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung eher der Hauptbestandteil einer Mahlzeit sein. Diese Empfehlung beruht auf der hohen Nährstoffdichte, der man eine besondere ernährungsphysiologische Bedeutung zumisst. Gemüse ist reich an Kohlenhydraten, Eiweißen, Vitaminen, Mineralstoffen Geschmacks- und Ballaststoffen. Da es einen hohen Wasseranteil hat, ist der Energiegehalt vergleichsweise gering. Durchschnittlich trägt Gemüse etwa 1 % der Energieversorgung der deutschen Bevölkerung bei, deckt aber einen Großteil der insgesamt aufgenommenen Nährstoffe. Der Gehalt an Vitamin C und Vitamin K ist bei den meisten Gemüsearten als relativ hoch einzustufen. Ebenso die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Die menschliche Verdauung allerdings kann die im Gemüse enthaltenen Mineralstoffe nicht vollständig ausnutzen. Die Mineralstoffe sind fest in die Zellstruktur eingebettet. Durch mechanische Zerkleinerung (beispielsweise durch pürieren) werden die Zellen aufgebrochen wodurch sich die Bioverfügbarkeit der Mineralstoffe erheblich verbessert.

Gemüse und Schadstoffe

Die in einigen Gemüsearten enthalten natürlichen Schadstoffe werden meist durch Kochen zerstört. Rohe Bohnen enthalten das Glycosid Phasin, ein giftiges Eiweiß, welches nach etwa 15 Minuten kochen zerfällt. Phasinvergiftungen können sich durch Erbrechen, Durchfall, Magen- und Darmbeschwerden äußern und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. So genannte Thioglykoside, die zur Kropfbildung beitragen können, sind in Blumenkohl, Weißkraut und Rotkohl enthalten. Auch sie werden beim Kochen unschädlich gemacht. In den grünen Früchten der Nachtschattengewächsen (beispielsweise Kartoffeln oder Tomaten) ist das schwach bitter schmeckende Alkaloid Solanin enthalten. In höherer Konzentration wirkt Solanin toxisch (giftig), in niedriger dagegen wird es als Heilmittel angewendet. Viele Gemüsearten weisen in Folge übermäßiger Düngung einen erhöhten Gehalt an Nitraten auf. Aus Nitraten können sich im menschlichen Organismus giftige Nitrite und Nitrosamine bilden. Besonders sind davon beispielsweise Grünkohl, Kohlrabi, Rettich, Rote Bete oder Spinat betroffen, jedoch umgehen lässt sich das Problem zu große Teilen durch Bio Gemüse.

Verarbeitung von Gemüse

Schon bei der Vorbereitung, beispielsweise beim Waschen und Zerkleinern gehen viele Vitamine  verloren. Zusammen mit den Verlusten die bei der Zubereitung entstehen kann der Vitaminverlust zwischen 20 und 50 % liegen. Um dieses Vitamine weitgehenst zu erhalten, sollte Gemüse gründlich aber nicht zu lange gewaschen werden. Zudem sollte es bei der Vorbereitung nicht länger als notwendig in (fliesendem) Wasser liegen bleiben, denn auch hierbei gehen wertvolle Vitamine verloren. Für zartes Gemüse empfehlen sich die schonenden Garmethoden Dünsten oder Dämpfen. Gemüsearten, die sich unter der Sammelbezeichnung Grobgemüse (beispielsweise Rotkohl) einordnen lassen, können aber durchaus auch länger gekocht werden.

Zu Gemüse passende Weine

Zu Gemüse passen Weine, die aus folgenden Rebsorten gekeltert werden: Tinta Negra Mole Moreto

 

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Das Gemüse der Bauerntüte

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Salat und Lebensmittel online bestellen

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Er ist allseits bekannt und zählt zu einem der berühmtesten Gerichte des Landes: der Kartoffelsalat. Doch was ist es, das dem traditionellen Gericht seine Beliebtheit verdankt? Und welche interessanten Varianten neben dem schwäbischen Kartoffelsalat gibt es noch?

 

Was ist Kartoffelsalat?

Kartoffelsalat ist, wie der Name schon verrät, ein Salat, der hauptsächlich aus gekochten Kartoffeln sowie weiteren Zutaten besteht. Den einen, typisch deutschen Kartoffelsalat gibt es nicht, denn es wird grundsätzlich bei den verschiedenen Zubereitungsarten zwischen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und ohne unterschieden. Der aber wohl bekannteste Kartoffelsalat in Deutschland ist der schwäbische Kartoffelsalat. Woraus dieser besteht und wie man ihn zubereitet erfahren Sie im weiteren Verlauf des Beitrags!
Üblicherweise wird Kartoffelsalat lauwarm serviert und verspeist, doch gekühlt dient er wunderbar als Kaltspeise, die bei jeglicher Art von Feier mitgebracht werden kann. Somit kennt der Kartoffelsalat keine Saison und wird das ganze Jahr über zubereitet. Denn nicht nur an Heiligabend kommt das traditionelle Gericht bei vielen Familien mit großer Vorfreude auf den Tisch, sondern auch bei sommerlichen Grillfeiern, Geburtstagen und Parties aller Art.

Kartoffelsalat: nicht nur in Deutschland heiß begehrt

Das herzhafte Gericht zählt nicht nur bei den Deutschen seit Generationen zu einer der meist gegessenen Speisen die auf keinem Buffet fehlen sollte. Er wird auch fleißig in Österreich zubereitet, wo er den Namen Erdäpfelsalat trägt. So auch in der Schweiz: Hier findet man ihn auf diversen Speisekarten unter dem Namen Härdöpfelsalat. In Deutschland trägt er je nach Region einen anderen Namen, der aus dem Dialekt der jeweiligen Region und der dazugehörigen Bezeichnung für die Kartoffel entsteht.
Kartoffelsalat wird schon seit Anfang des 17. Jahrhunderts in Deutschland zubereitet und verzehrt. Bereits in der ersten wissenschaftlichen Beschreibung der Kartoffel wird auf die salatartige Zubereitung mit Essig, Öl und Salz hingewiesen. Die Kartoffel dient als gesunde sättigende Grundlage und der Salat ist schnell gemacht, weshalb Kartoffelsalat zu einem beliebten Gericht der Deutschen wurde.

Kartoffelsalat richtig zubereiten

Für die Zubereitung von Kartoffelsalat werden hauptsächlich festkochende Kartoffeln oder Salatkartoffeln (diese sind vorwiegend festkochend) verwendet. Diese Sorten eignen sich am Besten für die Zubereitung, da die gekochten Knollen bei dem Vermischen aller weiteren Zutaten nicht so sehr zerfallen und für eine angenehme Konsistenz des Salats sorgen. Häufig werden die Kartoffeln auch mehrere Stunden oder sogar einen Tag zum Ziehen beiseite gestellt. Dies wird besonders bei der norddeutschen Variante des Kartoffelsalats, bei der Mayonnaise verwendet wird, gemacht. Bei der süddeutschen Variante werden die Kartoffeln meistens im noch warmen Zustand verarbeitet, weil die jeweilig angemachte Marinade dann besser einzieht. Besonders bei dem Verwenden von gedünsteten Kartoffeln funktioniert diese Methode sehr gut. Wünscht man eine eher sämige Konsistenz des Kartoffelsalats, so bieten sich neben den festkochenden Kartoffeln im Salat auch ein geringer Anteil an mehligkochenden Kartoffeln an. Bei einer alternativen Zerkleinerungsart  werden die Kartoffeln leicht zerstoßen statt geschnitten, wodurch diese leicht zerfallen.

Allgemein gilt: nachdem die Kartoffeln gekocht sind, werden sie in Scheiben geschnitten und mit allen weiteren Zutaten vermischt. Ob man dabei Salzkartoffeln (diese werden ohne Schale in gesalzenem Wasser gekocht), oder Pellkartoffeln (mit Schale gekocht) verwendet, bleibt jedem selbst überlassen.

                                                                           

Unterschiedliche Zubereitungsarten des Kartoffelsalats

Die verschiedenen Zubereitungsarten und verwendeten Zutaten des Kartoffelsalats können sich aber auch innerhalb einer Region unterscheiden, sodass sich keine einheitlichen Arten des Zubereitens feststellen lassen. Lediglich die unterschiedlichen Familientraditionen oder Vorlieben der einzelnen Menschen sorgen für die vielfältigen Variationen des klassischen Salats. Wie schon erwähnt unterscheidet man bei der Zubereitung allgemein zwischen Kartoffelsalat mit oder ohne Mayonnaise.

Im Süden Deutschlands, in Österreich und sogar in manchen Teilen Kroatiens werden die Kartoffeln mit einer Marinade aus Essig, Öl, Fleischbrühe, Salz, Senf und Pfeffer vermischt. Variiert wird mit dem Hinzugeben von Zwiebeln, Knoblauch, Gurkenstückchen oder gebratenen Speckwürfeln. Die heißen Kartoffeln werden mit dem Sud übergossen und noch warm oder kalt gegessen. Der Kartoffelsalat wird in manchen Teilen Deutschlands wie dem Burgenland oder der Steiermark noch mit Kürbiskernöl, in Franken mit frischen, klein geschnittenen Kräutern wie Schnittlauch, verfeinert.

Kartoffelsalat: Mit oder ohne Mayonnaise?

In Norddeutschland und in Schlesien verwendet man statt der Marinade aus Brühe und Öl lieber ein mayonnaisehaltiges Dressing. Im Rheinland werden oft Gewürzgurken oder Äpfel hinzugefügt, um dem Gericht eine leichte Säure oder ein fruchtiges Aroma zu verleihen. Im rheinischen Kartoffelsalat wird Fleischwurst als weitere Zutat verwendet. Im Norden des Landes dominieren neben Varianten mit Äpfeln auch solche mit Ei, welches vorher hart gekocht und dann klein geschnitten hinzu gegeben wird. Dagegen werden im brandenburgischen Raum neben Gewürzgurken auch Radieschen oder sehr fein geschnittene Zwiebeln zum Verfeinern benutzt. Nach Belieben können auch Matjes und frische Kräuter oder sogar Bratenreste zum Salat gegeben werden. Als alternatives Dressing bietet sich statt der Mayonnaise auch ein cremiger Joghurt. Diese Variante wird gerne in der fettfreien oder Diätküche verwendet.

Kartoffelsalat erweist sich als sehr vielfältig: Ändert man ein oder zwei Zutaten ab, wechselt das leckere Gericht schnell seine Nationalität. So bekommt man eine schwedische Variante, sobald mal Dill und Lachs hinzugibt. Unter einem mediterranen Kartoffelsalat versteht man einen südlich angehauchten Salat, in welchem Rucola, Tomaten, Knoblauch, kalt gepresstes Olivenöl, Balsamico und getrocknete Tomaten enthalten sind. Die spanische Kartoffelsalat-Variante nennt sich “Ensalada Rusa”, was übersetzt soviel wie “Russischer Salat” heißt (auch als sogenannter Oliviersalat bekannt) und eine beliebte Tapas des Landes ist. In diesen Salat gehören klassischerweise Erbsen, Thunfisch, Mayonnaise, Crème Fraîche und Zitronensaft.

                                                                                      

Schwäbischer Kartoffelsalat: So wird er richtig zubereitet

Der wohl bekannteste aller Kartoffelsalate in Deutschland ist der Schwäbische Kartoffelsalat, welcher regional auch als Ebira Salat bekannt ist. Bei der Zubereitung werden die Kartoffeln zunächst gegart, leicht abgekühlt und  dann warm gepellt. Sobald diese abgekühlt sind, werden sie in circa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Anschließend gibt man fein geschnittene Zwiebeln in stark erhitzte Brühe, würzt alles mit Essig, Senf, Pfeffer, Salz und Zucker. Die heiße Marinade wird über die Kartoffeln gegossen und eine Stunde zum Ziehen zur Seite gestellt. Zum Schluss wird das Öl hinzugegeben und erneut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, und siehe her: Fertig ist der schwäbische Kartoffelsalat! Als leicht abgewandelte Variante bietet sich das Hinzugeben einer halben, gewürfelten Salatgurke, einem gekochten Ei, kross gebratenen Speckwürfeln und frischen Kräutern wie Dill oder Petersilie.

Kartoffelsalat: So haben Sie ihn noch nie gegessen

Hier finden Sie ein paar interessante Anregungen zu Kartoffelsalat-Rezepten, von denen Sie möglicherweise noch nie gehört haben!

Den schwäbischen Kartoffelsalat aufpeppen

Als sehr interessante Alternative zum klassischen Kartoffelsalat mit Brühe (Schwäbischer Kartoffelsalat) bietet sich das Hinzugeben von gebratenen Garnelen, Zitronensaft (alternativ geht auch Limetten-Saft), Knoblauch und reichlich Petersilie. So bekommt der Salat eine sehr interessante und frische Note.

Ein mediterraner Kartoffelsalat

Ein heißer, mediterraner Kartoffelsalat gefällig? Kein Problem, mit dieser Variation: Man gebe klein geschnittenes Gemüse, Forellenfilets und Kräuter wie Rosmarin und Thymian zu einem Kartoffelsalat mit einer sahnigen Marinade und füllt alles in eine Auflaufform. Die Masse wird mit geriebenem Käse nach Wahl, sowie mit Sonnenblumenkernen in den Backofen gegeben und überbacken bis der Käse knusprig braun ist.

Kartoffelsalat nach asiatischer Art

Man kann ebenfalls einen Kartoffelsalat mit asiatischen Zutaten zaubern. Ein Dressing aus Reisessig (50 ml) und Fischsauce (1 EL) bietet einen guten asiatischen Grundgeschmack. Zutaten wie Knoblauch, Chili, Zitronengras, Ingwer, helle Sojasauce und Sweet-Chili-Sauce verfeinern den asiatischen Kartoffelsalat.

Kartoffel-Mango Salat mit scharfem Hähnchen

Den Kartoffelsalat mal überraschend anders mit Mango und rohem Fenchel, welche den Salatklassiker zum Exoten machen. Die Hähnchenfilets werden mit Curry und Koriander gewürzt.

 

 

Hier sind 18 weitere Kartoffelsalatrezepte:
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Lebensmittelreport Kaffee. Altbackene Weisheiten und Alternativen

580.000 Tonnen Rohkaffee werden alljährlich in Deutschland verbraucht. Das heißt umgerechnet, dass pro Kopf über sieben Kilogramm Kaffee jährlich verbraucht werden. Pro Person ergibt das 162 Liter Kaffee im Jahr. Diese statistischen Kennwerte zeigen auch an: Deutschland ist die Nation der Kaffeevieltrinker – und zwar gemeinsam mit den Österreichern, Schweizern und Skandinaviern, die jährlich noch mehr schwarze Brühe trinken.

Allein schon die bloße Kaffeebohne versprüht einen betörenden Duft und ein frisch aufgebrühter Kaffee gehört für die meisten zu einem guten Morgen dazu!

Weisheiten rund um die Tasse Kaffee

Der Kaffee scheint für viele gesundheitsbewusste Menschen der erklärte Feind zu sein, dabei stimmen doch die allermeisten Mythen über das schwarze Gebräu gar nicht. So heißt es hier: Kaffee macht nicht süchtig oder beeinträchtigt gar die Manneskraft. Stimmt nämlich beides nicht. Dass überhöhter Kaffeekonsum das Einschlafen erschweren kann oder gar nervös mache, scheint hingegen bestätigt. Ein wahres Gesundheitselixier ist der Kaffee bei Kopfschmerzen. Gegen Sodbrennen hilft er indes nicht.
Eine wahre Lobeshymne auf den Kaffee hat die Redaktion von EatSmarter in der Ausgabe 6/2017 gesungen. Warum zeigt sich an diesen Faktoren:

 

  • Kaffee gegen Brustkrebs. Koffein unterdrückt die Vermehrung von Zellen – auch von Krebszellen. Auch das Risiko einer Wiedererkrankung sinke um 50 Prozent.

 

  • Kaffee wirkt antidepressiv. Eine Versuchsreihe, die genau dieses Ergebnis hatte, lässt sich vergleichsweise schnell erklären, denn: Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor. Und an eben dieser Stelle im Gehirn wird sonst Stress ausgelöst.

 

  • Kaffee wirkt nicht dehydrierend. Ein Mythos, der sich mächtig lange gehalten hat, ist nun widerlegt. Eine Studie einer englischen Universität zeigte, dass gerade die Menschen, die an Kaffee gewöhnt sind, die in dieser Form eingenommene Flüssigkeit durchaus zur Deckelung ihres Tagesbedarfs nutzen können.

 

  • Kaffee wirkt sich positiv auf die grauen Gehirnzellen aus. Eine Probandengruppe der Universität in Baltimore zeigte mit Koffeintabletten im Blut eine deutlich bessere Konzentrationsfähigkeit.

 

  • Kaffee wirkt sich positiv auf die sportliche Fitness aus. Eine Studie der Universität von Sao Paulo ergab: Die Sportler mit dem höchsten Kaffeekonsum hatten die besten Sportergebnisse.

 

  • Kaffeetrinker leben länger. Das Sterberisiko sinke mit zwei zusätzlichen Tassen Kaffee bei über 45-Jährigen um 30 Prozent.

 

Weitere Faktoren rund ums Thema Kaffee und Gesundheit liefert EatSmarter in diesem Beitrag. Mit Blick auf die doch recht lange Liste an positiven Eigenschaften des schwarzen Heißgetränks, darf Kaffee durchaus aus seinem Schattendasein hervortreten. Um nicht nur der Gesundheit etwas Gutes zu tun, sondern auch echten Kaffeegenus zu erleben, gibt es im Übrigen ganz verschiedene technische Optionen. Während Pad- und Kapselmaschinen bei vielen umstritten sind, erfreuen sich Kaffeevollautomaten wachsender Beliebtheit. Einen Vergleich aller drei Technik-Varianten gibt es in diesem Gerätevergleich.

Alternativen zu Kaffee

 

Matcha Latte, Guarana und Mate-Tee werden ganz häufig als die erklärten Alternativen zum Wachmacher Kaffee gehandelt. Doch auch andere Getränke kämpfen sich vor in die Liste der Wachmacher. Aus Ingwer, Zitrone, Honig (oder Agavensirup) und Mineralwasser lässt sich gesunde Ingwer-Limonade zaubern. Auch in Milch gelöste Trinkschokolade hat den Kaffee-Effekt, fördert die Durchblutung des Gehirns und optimiert das Konzentrationsvermögen. Aktuell im Trend liegt auch der Weizengras-Smoothie als gesunder Wachmacher. Aus Mango, Banane, Spinat, Zitronensaft, Weizengraspulver und Kokospulver wird der Smoothie angerührt.
Neben diesen Wachmacher-Getränken gibt es auch eine Reihe an Lebensmitteln, die denselben Effekt haben. Saure Früchte wie etwa Orangen, Grapefruits und Zitronen warten mit einem hohen Vitamin C-Gehalt auf und haben einen anregenden Effekt auf den Körper. Diese Früchte machen munter, stärken die Abwehr und helfen bei der Eisenaufnahme. In vielen Schokoladensorten ist Koffein enthalten. Auch das dem Koffein ähnliche Theobromin ist in Schokolade enthalten. Tipp: Je dunkler die Schokolade ist, desto mehr Koffein und Theobromin beinhaltet die süße Nascherei. Treffen diese beiden Inhaltsstoffe auf Serotonin und Dopamin, wirkt sich diese Kombination anregend auf den Menschen aus.
Einen schnellen Energieschub verspricht hingegen der Honig. Zwar steigt der Blutzuckerspiegel rasch an, allerdings fällt dieser auch genauso schnell wieder. Der Hunger kehrt zurück und der Organismus ermüdet. Länger anhaltend ist die Energie, die durch das Getreide Hafer zugeführt wird. Der Ballast-Anteil dieser Getreideform ist hoch, die Kohlenhydrate sind komplex. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nur langsam ansteigt – und sich auch länger hält. Ähnlich positiv wie komplexe Kohlenhydrate wirken sich auch eiweißreiche Lebensmittel aus. Eier, Fleisch, Fisch, Nüsse und Käse (Molkereiprodukte) haben eine fast schon belebende Wirkung. Auch das stimulierende Glückshormon Dopamin wird aktiviert.

 

 

 

Mit Blick auf die lange Liste an Lebensmitteln sind vor allem Milchprodukte dazu geeignet, die Wirkung von Kaffee zu imitieren. Dazu zählen neben Käse auch Fisch, Fleisch, Eier und Nüsse.

 

 

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Wie kam es zur Gründung der Sarah Wiener Stiftung?

Immer weniger Heranwachsende in Deutschland erfahren, wo ihr Essen herkommt, wie es produziert wird oder was ausgewogene Ernährung bedeutet. In vielen Familien kommen industriell hergestellte Fertigprodukte auf den Tisch. Dadurch ernähren sich schon die Kleinen oft unausgewogen. Der Verlust unserer Esskultur und das schwindende Ernährungswissen war für uns der Antrieb zur Gründung der Stiftung. Das ist nun 10 Jahre her. Im November feiern wir unser Jubiläum und immer noch gibt es viel zu tun! Indem wir praktische Ernährungskompetenz im Kindesalter vermitteln, möchten wir eine genussvolle Ess- und Kochkultur erhalten. Wir wollen, dass unsere Kinder mit Herz und Kopf selbst darüber entscheiden können, was und wie sie essen.

Welches Ziel verfolgt die Stiftung?

Mit der Stiftung möchten wir Kinder so früh wie möglich für eine bewusste Ernährung begeistern. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche zu ausgewogenen Essern, kreativen Köchen und informierten Konsumenten heranwachsen. Vor allem aber geht es uns um Spaß am Kochen und einen nachhaltigen und sinnlichen Genuss von Lebensmitteln. Vom frühen Ausprobieren, Schmecken und Erleben profitieren Kinder bis ins Erwachsenenalter.

 

Hier kommen Sie zu der Sarah Wiener Website und Facebookseite:

  

Mit welchen Methoden vermittelt die Stiftung den Kindern und Jugendlichen Ihre Botschaft?

Wir sind uns sicher: Nur die eigene Erfahrung macht Wissen über Ernährung wirklich greifbar. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist deshalb die Fortbildung von ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und GrundschullehrerInnen im pädagogischen Kochen mit Kindern. Die Fachkräfte arbeiten täglich mit Kindern. Als sogenannte GenussbotschafterInnen unserer Stiftung können sie Kindern und Jugendlichen regelmäßig zeigen, wie viel Spaß es macht, aus frischen Zutaten eine tolle Mahlzeit zuzubereiten.

Im letzten Jahr haben wir mit der Krankenkasse BARMER unsere bundesweite Initiative Ich kann kochen! gestartet und bieten nun bundesweit rund 50 Fortbildungen im Monat an. Und das sogar kostenfrei! Nun erreichen wir noch viel mehr Kinder in Kindergärten, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland.

Alle Fortbildungstermine unserer Initiative für praktische Ernährungsbildung und das Anmeldeformular finden Sie auf der Ich kann kochen!-Website.

 Hier das Sarah Wiener Küchen-Einmaleins für Kinder

Wie viele Genussbotschafter sind bereits an Bord?

Bis heute haben fast 9.500 pädagogische Fach- und Lehrkräfte an unseren Fortbildungen teilgenommen. Das ist klasse! Sie alle unterstützen uns in unserer Mission, dass sich Kinder verantwortungsbewusst, vielfältig und genussvoll ernähren.

 

Welche Rolle spielen Bio-Bauernhöfe für die Stiftung?

Unsere GenussbotschafterInnen und ihre Klassen oder Kita-Gruppen laden wir mit unseren Hoffahrten dazu ein, am Lernort Bauernhof die Herkunft der Lebensmittel kennen zu lernen. Derzeit arbeiten wir bundesweit mit rund 30 nachhaltig bewirtschafteten Bauernhöfen zusammen. Die besuchten Höfe sind zumeist familiengeführte Gemischtbetriebe und Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökolandbau. Bei unserer Arbeit haben wir also stets das Ganze im Blick: Für eine ausgewogene Ernährung braucht es frische Zutaten, die nachhaltig angebaut werden. Wir wollen auch unsere Umwelt und die biologische Vielfalt fördern und so die Wertschätzung unserer Lebensmittel an die Kinder weitergeben. Regional und saisonal sind hier die Zauberwörter. Daher gibt es unsere Rezepte zum Kochen mit Kindern in vier saisonalen Varianten.

 

Gibt es konkrete Pläne für die Zukunft?

Wir sind hochmotiviert, unsere Initiative Ich kann kochen! voranzubringen und praktische Ernährungsbildung in alle Ecken von Deutschland zu tragen. Unsere Ziele sind ambitioniert: In den kommenden Jahren wollen wir über eine Million Mädchen und Jungen erreichen. Außerdem wollen wir mit unserem Hoffahrten-Programm noch viel mehr Kindern die Möglichkeit geben, den Ursprungsort unserer Lebensmittel kennen zu lernen. Es geht also gerade erst richtig los!

 

Interview mit Anja Schermer, Geschäftsführerin der Sarah Wiener Stiftung

cranberrysaft oder cranberrymarmelade sind lecker und cranberries sind gesund
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Cranberry – Wissenswertes

Die Cranberry – eine rote, vom Aussehen mit einer Kirsche vergleichbaren Frucht.  Auf ihr befindet sich eine Wachsschicht, welche die Beere vor Witterungen schützt. Die Frucht hat ebenfalls ein sehr festes Fruchtfleisch. Sie schmeckt sehr sauer und herb. Die Cranberry wird auf deutsch Moosbeere genannt. Im englischen verwendet man den Namen Cranberry, welcher sich aus den Wörtern „crane“ und „berries“ („Kranichbeeren“) ableiten. Die Staubfäden der Blüten erinnern nämlich an einen Kranichschnabel. Im Niederdeutschen wird die Cranberry auch Kraanbeere genannt oder als „Kulturpreiselbeere“ bezeichnet. Die Cranberry wird in Europa, Asien und Nordamerika angebaut. Die Beere bildet einen unverzichtbaren Bestandteil des Thanksgiving-Menüs in Amerika. Da sie sehr sauer und bitter isst man die Cranberry normalerweise nicht roh, sondern in getrockneter Form.
Die Cranberry Pflanze ist ein immergrüner Zwergstrauch der sich mit niederliegenden Zweigen am Boden ausbreitet. Die Enden der Zweige sind aufrecht gestellt. In einem Jahr wächst die Cranberry Pflanze einen Meter und nach einigen Jahren sterben die alten Zweige ab. Die Blätter sind immergrün, 1 bis 2 cm lang, länglich und eiförmig und laufen am Ende Spitz zu. Die Blütenblätter sind rosa-weiß und biegen sich gekrümmt nach oben.

Cranberry Ernte

Die Ernte der Beeren in Amerika ist sehr interessant, da die Felder mit milliarden Kubikmetern Wasser geflutet und somit die Früchte zum schwimmen gebracht werden. Die Beeren werden dann mit Hilfe von einem Strudelsog von den Sträuchern abgetrennt und abschließend eingesammelt. Man kann die Cranberry auch mit einem Beerenpflücker einsammeln.
Die Beeren, welche auf dem Frischmarkt verkauft werden sollen, werden nicht durch die Wasserernte geerntet sondern mit Hilfe von Beerenpflückern.
Die vier Luftkammern der Frucht bieten einen weiteren Vorteil: Die hochwertigen und intakten Cranberries springen wie ein Ball wenn sie auf eine Fläche aufkommen. Deshalb wurden Maschinen entwickelt, welche die Beeren über eine Barriere springen lassen und somit die anderen aussortieren. Die aussortierten Beeren werden dann zu Saft und Kompott verarbeitet.

Cranberry – gesunde Fakten

Die Cranberry ist eine rote Powerbeere, denn sie enthält sehr viel Vitamin C, Phosphor, Kalium, Eisen und Antioxidantien. Durch das Vitamin C (auf 100 g um die 13,3 mg) und Gerbstoffe erhalten Cranberries den sauren, bitteren Geschmack. 100 Gramm frische, rohe Cranberries enthalten bei nur 52 kcal, 2 mg Natrium, 56 mg Kalium,6 mg Phosphor und zwischen 7,5 bis 10,5 mg Vitamin C.

Die Cranberry in verschiedenen Formen

Ob direkt vom Strauch, als Marmelade, Gelee oder als Saft. Ebenfalls werden die Beeren oft getrocknet in Müslis, Keksen oder herzhaften Gerichten verwendet. Somit ist es eine sehr vielseitige Frucht. Wer die Cranberry gerne roh essen will, kann sie mit etwas Zucker oder Honig süßen. Durch das Süßen wird der saure Geschmack überdeckt.
Herzhaften Gerichten verleiht die kleine Powerfrucht einen besonderen Kick.

Cranberry-Muffins

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Salz
  • 140 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 100 ml Milch
  • 2 Eier
  • 100 g Cranberries
  • 12 Backförmchen

Zubereitung:

  • Mehl, Backpulver, 1 Prise Salz und Zucker in einer Rührschüssel mischen.
  • Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.
  • Die Butter schmelzen. Butter, Milch und Eier zum Mehl geben. Alle Zutaten vorsichtig mit dem Schneebesen verrühren. Die Cranberries waschen, auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und unter den Teig heben.
  • Den Teig in 12 Papierförmchen füllen. Die Muffins im Backofen (Mitte) in 15-20 Min. goldbraun backen. Die fertigen Muffins in der Form ca. 5 min. abkühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Cranberry-Porridge

Zutaten
  • 60 g Haferflocken
  • Milch
  • Kokosflocken
  • Banane (oder Honig)
  • Zimt
Zubereitung

Unter die Haferflocken kann die Banane gematscht werden (für die Süße), wer keine Bananen mag kann Honig verwenden. Dann wird alles mit der Milch bedeckt und in einem topf zum köcheln gebracht. Währenddessen können der Zimt und die Cranberries untergemischt werden. Am Ende alles mit Kokosflocken garnieren und genießen!

 

Cranberry-Eistee

 

Zutaten
  • 3/4 l Wasser
  • 5 Beutel Tee (Earl Grey)
  • 1/2 l Cranberrysaft
  • den Saft einer Zitrone
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • Eiswürfel
Zubereitung

Das Wasser kochen, den Tee darin aufbrühen und 10 min ziehen lassen. Danach die Teebeutel herausnehmen und mit dem Vanillezucker, dem Cranberry- und Zitronensaft vermischen. Am Schluss werden die Eiswürfel hinzugegeben, um das ganze abkühlen zu lassen.

 

Bio-Lebensmittel online bestellen bei der Bauerntüte

Wenn Sie Lust auf gutes Obst oder Gemüse aus dem Raum Köln haben, können sie bei der Bauerntüte ganz leicht Bio-Lebensmittel online bestellen. Wir unterstützen kleine Bauernhöfe aber liefern seit diesem Jahr auch Bio-Obst und Gemüse, um das Sortiment zu erweitern.

     

 

Nudelsalat
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In diesem Blogbeitrag geht es um einen Salat der kalten Küche, den Nudelsalat. Man kennt ihn von Parties, Buffets oder von gemütlichen Grillabenden mit Freunden. Aber woher kommt eigentlich die Nudel? Und welche Variationen von Nudelsalaten gibt es?

Was ist Nudelsalat?

Ein Nudelsalat ist ein Salat, der auf gekochten Nudeln basiert und der kalten Küche angehört. Er ist meist in wenigen Minuten und ganz einfach zuzubereiten. Dabei ist zu beachten, dass die Nudel nicht zu weich gekocht werden, da sie im Salat noch nachgaren. Am Besten kocht man die Nudeln al dente und vermischt sie mit weiteren Zutaten. Man kann den Nudelsalat in den verschiedensten Varianten zubereiten und der Kreativität freien Lauf lassen. Er gehört zu einer der typischsten Sommersalate auf vielen Feiern, Brunchs und Familienfesten. Der Nudelsalat gehört zur kulinarischen Leidenschaft der Deutschen. Spätestens seit den 70-er Jahren ist er ein fester Bestandteil eines Buffets.


Wer hat die Nudel erfunden?

Die Nudeln sind einer der beliebtesten Teigwaren der Welt.
Die Herkunft der Nudel ist jedoch eine sehr umstrittene Frage, worauf es bis heute noch keine konkrete Antwort gibt. Es gibt verschiedene Ansätze wer die Nudel entdeckt hat. Zum einen heißt es das die älteste Nudel 4000 Jahre alt ist und in China bei Ausgrabungen in einem alten Topf gefunden wurde. Es wurde lange Zeit angenommen, dass Marco Polo die Nudel im 13. Jahrhundert von China nach Europa gebracht hat. Dieser Annahme widerspricht jedoch, dass die Griechen und Italiener schon in der Antike die Nudel verwendeten. Sicher ist aber, dass Marco Polo verschiedene Nudelarten und auch Rezepte von China nach Italien brachte.
Zum anderen wird angenommen, dass die Etrusker die Teigware vor den Römern auf der Speisekarte hatten. An einer etruskischen Grabstelle fand man eine Darstellung eines Teigrädchens, woraus man schließen kann, dass die Teigbearbeitung bereist im 4. Jahrhundert in etruskischen Zeiten bekannt war.
Ein weiterer Ansatz ist, dass die Griechen die Nudel unter dem Namen „laganon“ nach Süditalien brachten. Die Römer änderten „laganon“ in das lateinische Wort „laganum“. Sogar heute noch wird in manchen Gebieten Süditaliens die Tagliatelle „laganelle“ genannt.
Eine genaue Antwort auf die Frage wer die Nudeln nun wirklich erfunden bzw gefunden hat wird womöglich immer offen bleiben. Eins kann man aber festhalten: Die älteste Nudelfabrik wurde 1793 in Erfurt gegründet.

Arten des Nudelsalats

Die Zutaten von einem Nudelsalat können sehr stark variieren und man kann seiner Kreativität freien Lauf beim Zubereiten lassen. Mayonnaise ist in einem Nudelsalat nicht zwingend notwendig und interessant für Personen die eine Diät machen. Für Veganer die nicht auf Mayonnaise verzichten möchten, haben wir in unserem Online-Shop eine vegane Mayonnaise, die sich super für einen veganen Nudelsalat eignet. Natürlich haben wir auch eine Empfehlung für einen vegetarischen Nudelsalat. Diesen könnte man mit Sojahack zubereiten, natürlich auch erhältlich in unserem Online-Shop. Im folgen stellen wir Ihnen einige Variationsiden vor, aus denen Sie Ihren eigenen Nudelsalat kreieren können.

Der vegane Nudelsalat

Veganer verzichten auf tierische Produkte, sodasss der klassische Nudelsalat mit Fleischwurst und Mayonnaise nicht in Frage kommt. Natürlich schmeckt ein Nudelsalat auch wenn er vegan ist. Ein veganer Nudelsalat ist also ohne tierische Produkte, sprich ohne Eier, Mayonnaise, Fleisch und etc.
Statt Mayonnaise und Ei können Sie ganz einfach vegane Mayonnaise verwenden oder mit einem Pesto arbeiten. Besonders aromatisch wird der vegane Nudelsalat mit verschiedenen Gewürzen wie beispielweise Knoblauch, getrocknete Tomaten, Oliven, Zwiebeln oder frischem Ruccola. Wer nicht ganz auf „Fleisch“ verzichten möchte, dem empfehlen wir Sojahack oder Sojaschinken zu verwenden. Diese Produkte können Sie bei uns online bestellen und wir liefern Ihnen die Ware nach Hause.

Der vegetarische Nudelsalat

Wer sich vegetarisch ernährt, verzichten auf Fleisch. Ein vegetarischer Nudelsalat ist ganz einfach und schnell zubereitet. Man kann den Nudelsalat ohne Fleisch herstellen oder Fleischersatzprodukte hinzugeben, wie zum Beispiel Sojaschinken oder Sojahack. Zum einen kann man den klassischen Nudelsalat mit Erbsen und sauren Gurken ohne Fleisch zubereiten oder Sojaschinken hinzugeben. Zum andere kann man das Fleisch durch Tofu ersetzen. Tofu wird aus den Eiweißbestandteilen von Sojamilch hergestellt und schmeckt auch in Nudelsalaten super lecker. In unserem Online-Shop können Sie sich hervorragenden Räuchertofu Natur oder sogar mit Mandeln direkt zu Ihnen nach Hause bestellen. Eine weitere Möglichkeit ist das Fleisch in den vegetarischen Nudelsalat durch mehr Gemüse und Kerne zu ersetzen.

Tofu   Bio Spaghetti   Salz


Der italienische Nudelsalat

Der italienische Nudelsalat ist für diejenigen gut geeignet die trotz einer Diät nicht auf einen Nudelsalat verzichten möchten. Er wird überwiegend ohne Mayonnaise und mit gesunden Zutaten zubereitet. Meistens enthält der italienische Nudelsalat, Rucola, getrocknete Tomaten, frischen Basilikum und Pinienkerne. Das Dressing besteht aus Olivenöl und Balsamico, welches mit Salz, Pfeffer und Kräuter verfeinert wird. Natürlich kann man in den italienisch Nudelsalat beliebige Zutaten hinzugeben und ganz kreativ werden.

Der asiatische Glasnudelsalat

Der asiatische Nudelsalat unterscheidet sich stark von den herkömmlichen Nudelsalaten. Dies fängt damit an, dass keine normalen Nudeln verwendet werden, sondern Glasnudeln. Glasnudeln bestehen aus Mungo- bzw. Sojabohnenstärke. Diese müssen nicht gekocht werden, sondern nur in heißem Wasser eingeweicht werden. Der asiatische Nudelsalat eignet sich, sowie der italienische Nudelsalat für Personen die eine Diät machen. Viele Zutaten stammen aus der asiatischen Küche. Beispielsweise werden Sojasprossen, Zuckerschoten, Fisch- und Sesamsauce, frischer Koriander und Chilischoten verwendet.

Glasnudelsalat

Der klassische Nudelsalat

Wie sagt man so schön: Das Beste kommt zu Schluss. Der beliebte klassische Nudelsalat. Er besteht aus Mayonnaise, Fleischwurst, sauren Gurken und Erbsen. Dieser ist in wenigen Minuten zuzubereiten und der Kracher auf jeder Party. Außerdem ist er eine super Beilage zu jedem Fleisch und schmeckt besonders gut mit Mayonnaise. Olivenöl und Balsamico würden wir bei dieser Sorte von Nudelsalat nicht empfehlen.

Welche Nudel passt am Besten in den Nudelsalat?

Nun haben Sie ja schon gelesen, welche leckeren Variationen an Nudelsalaten es gibt, doch welche Nudel eignet sich am Besten für Ihren Nudelsalat?
Klassisch werden kurze Nudel verwendet, da sie sich am besten eignen. Der Vorteil an ihnen ist, dass sie viel Dressing aufnehmen können. Natürlich können Sie auch andere Nudel, wie Spaghetti oder Tortellinis verwenden.

Wer den Nudelsalat etwas gesünder und vollwertiger kreieren möchte, kann statt normalen Nudeln Vollkornnudeln verwenden. Im Online-Shop der Bauerntüte, können Sie die passende Nudel und weitere Zutaten für Ihren Nudelsalat auswählen und wir liefern Ihnen die Zutaten direkt nach Hause.

Obst und Gemüsekiste online bestellen - Bauerntüte
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Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist sehr gesund und trägt somit ebenfalls zu einem guten Lebensgefühl bei. Man kann seinen Cholesterinspiegel im empfohlenen Rahmen halten und sich außerdem genügend Vitamine zuführen. Allgemein gesagt wird eine ausgewogene Ernährung durch Vielfältigkeit am besten beschrieben.

Ausgewogene Ernährung durch die Lebensmittelpyramide der DGE

Es gibt sechs Kategorien an Lebensmitteln, welche auf den einzelnen Stufen einer Pyramide aufgezählt werden. Die Wichtigkeit einer Kategorie wird durch die Breite der Stufe dargestellt: unten befinden sich die wichtigen Kategorien von den Lebensmitteln, von denen man am meisten verzehren sollte und oben die, von denen empfohlen wird, eher weniger zu essen.
Auf der ersten Stufe sind seit neustem Getränke, von denen man laut der DGE um die 2,5 Liter täglich trinken sollte. Am besten ungesüßt, aber wenn man mal Lust auf etwas Geschmack hat, kann man sich eine Schorle aus Fruchtsaft oder zu einem Tee machen.
Auf der zweiten Pyramidenstufe sieht man Obst und Gemüse, welche uns helfen die tägliche Menge an wichtigen Ballaststoffen und Vitaminen zu erreichen.
In der Mitte befinden sich Getreideprodukte, welche ebenfalls viele Ballaststoffe enthalten und somit die Sättigung und die Gesundheit positiv beeinflussen.
Über dieser Kategorie findet man die Milchprodukte, wie Milch und Joghurt, die der Proteinzufuhr dienen.
In der vorletzten Stufe werden dann Fleisch und Fischprodukte aufgezählt, von denen man etwas weniger verzehren sollte.
Jetzt fehlen noch die letzten zwei Stufen: Die Fette und Süßigkeiten.
Das Positive an dieser Pyramide ist, wie ich finde, dass alles erlaubt ist, man sollte nur auf die Menge achten. Wer sich daran hält, hat das Prinzip der ausgewogenen Ernährung verstanden!

Ausgewogene Ernährung mit Obst und Gemüse

Die DGE empfiehlt um die 650 g Obst und Gemüse am Tag zu verzehren. Davon drei Hände Gemüse und zwei Hände voll Obst am Tag. Somit bekommt man einen guten Überblick über seinen täglichen Bedarf und hat garantiert die richtige Menge an Vitaminen erreicht.
Bei der Bauerntüte kann man Obst und Gemüse ganz leicht online bestellen. In unserem Onlineshop findet ihr eine Übersicht von den Lebensmitteln die ihr online kaufen könnt.

Wenn Sie Lust auf eine Obstkiste oder einen Gemüsekorb haben der zu Ihnen nach Hause geliefert wird, können Sie das ganz einfach hier bestellen:



Durch eine stets je nach Saison wechselnde Auswahl an Produkten, wird man immer mit neuem Obst und Gemüse überrascht. Wenn man ein Abo abschließen will, kann man sich in gewünschten Abständen regelmäßig einen Obstkorb oder eine Gemüsekiste online nach Hause bestellen.

Ausgewogene Ernährung mit stärkereichen Lebensmitteln

Neben dem Obst und Gemüse, sollte die tägliche Ernährung aus etwa einem Drittel an stärkereichen Lebensmitteln bestehen. Hierdurch wird der Körper mit wichtiger Energie und Nährstoffen versorgt. Hierzu zählen unter anderem Lebensmittel wie Kartoffeln, Brot, Pasta, Reis und Körner.
Die täglich empfohlene Menge an Ballaststoffen von 30 g kann somit ebenfalls erreicht werden. Diese sind besonders in Vollkornprodukten enthalten. Ballaststoffe halten satt und unterstützen viele wichtige Funktionen im Körper. Sie regulieren den Blutzuckerspiegel und tragen krankmachende Substanzen aus dem Körper hinaus. Da Ballaststoffe Flüssigkeiten aufnehmen vergrößert sich ihr Volumen und somit wird die Peristaltik angeregt. Somit wird die Darmgesundheit aufrecht erhalten.



 Ausgewogene Ernährung mit Milchprodukten

Die Milchprodukte stehen trotz der Proteine auf der Pyramide nur auf der vierten Stufe. Wieso? Da Produkte wie Käse und Butter neben Kalzium viele gesättigte Fette enthalten. Deshalb sollte man darauf achten Milchprodukte mit einem niedrigen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten, wie beispielsweise Joghurt oder Quark.



Bei einer ausgewogenen Ernährung sollte man darauf achten nicht zu viele tierische Produkte zu verzehren, da diese viel schlechtes Cholesterin enthalten. Bevorzugen Sie fettärmeres Fleisch wie Rind, Kalb oder Wild. Eine vegetarische Ernährung ist gesundheitsfördernder, jedoch enthält Fleisch das Vitamin B12, welches in einer vegetarischen Ernährungsweise meistens unwissend fehlt.
Wenn man drei mal pro Woche Fleisch zubereitet und sich beispielsweise nur am Wochenende Wurstbrötchen zum Frühstück isst, liegt alles in einem gesunden Rahmen.

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