Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte?
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: Die Konkrete Herkunft der Zitrone ist nicht genau geklärt, jedoch steht fest, dass sie aus einer Kreuzung von Bitterorange und Zitronatzitrone entstand. In der kleinen gelben Frucht steckt aber viel mehr als nur “sauer” und steckt voller Geheimnisse.
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Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte?
Es wird vermutet, dass die Zitrone wie wir sie heute kennen ihren Ursprung bei einer Kreuzung aus Bitterorange und Zitronatzitrone in Indien hat.
Die Geschichte der Zitrone reicht enorm weit zurück. So war sie in China schon bekannt, bevor unsere Zeitrechnung beginnt. Mit der Zeit in der sich der Welthandel langsam entwickelte, breitete sich auch die Zitrone bis nach Persien und Arabien aus.
Die genaue Ankunft der Zitrone im Mittelmeerraum ist nicht datiert. Es wird vermutet, dass sich die Zitrone zwischen dem 10. und dem 13. Jahrhundert im Mittelmeerraum ausbreitete und sich von da an über den Seeweg in der Welt verbreitete.
So ist übermittelt, dass die Zitrone im 15. Jahrhundert nach Europa gebracht wurde und durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 auf den amerikanischen Kontinent gebracht wurde.
Im Jahr 1870 wurde die erste Zitronenlieferung von Sizilien per Schiff nach Nordamerika gebracht. Der Welthandel mit Zitronen hatte begonnen.
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: Anbaugebiete
Zitronen werden heutzutage weltweit angebaut. Die in Deutschland im Handel angebotenen Zitronen stammen zum Gr0ßteil aus Spanien und Italien. Weitere Herkunftsländer sind Argentinien, Südafrika und die Türkei.
Die 10 größten Zitronenproduzenten weltweit:
- Indien
- Argentinien
- China
- Spanien
- Mexiko
- Türkei
- Brasilien
- USA
- Südafrika
- Iran
Ein paar Zitronen-Facts zum Staunen: 🤯
- Die Bezeichnung Zitrone meinte ursprünglich die Zitronatzitrone
- Im englischen heißt sie heute noch “citron” und die Zitrone wie wir sie heute kennen “lemon”
- Die Deutschen verzehren mehr Zitronen im Jahr, als in Frankreich und England zusammengerechnet
- Die desinfizierende Wirkung der Zitrone wird für Putzmittel verwendet
- Frischer Zitronensaft steigert die Konzentrationsfähigkeit
- Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen können gleichzeitig Früchte und Blüten tragen
Viele weitere Fakten zu ausgefallenen Obstsorten findet ihr hier!
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: So sieht sie aus!
Zitronen wachsen an einem immergrünen Zitronenbaum, der bis zu fünf Meter hoch werden kann. Die Blüten des Zitronenbaums blühen weiß und haben einen leicht fauligen Geruch.
Die Frucht selbst hat eine Schale, die aus zwei Schichten besteht. Die gelbe, äußere Schale wird Flavedo genannt, während die weiße innere Schale Albedo genannt wird. Bei Zitronatzitronen füllt die Schale übrigens den gesamten Fruchtkörper aus.
Im Inneren der Zitrone befinden sich circa 8-10 Fruchtsegmente, die allesamt von einer feinen Haut umhüllt sind. Die Fruchtsegmente sind mit einer Vielzahl von Saftschläuchen durchzogen.
Die gelbe Farbe verdanken die Zitronen dem Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, denn für die Verfärbung der Schale sind absinkende Temperaturen bei Nacht verantwortlich. Bleiben die Temperaturen zwischen Tag und Nacht nahezu gleich, bleiben die Früchte grün.
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: Was steckt unter der dicken Schale?
Die Zitrone ist bekannt für ihren hohen Vitamin C Gehalt und wurde schon unter Seefahrern im 18. Jahrhundert gegen die Vitaminmangelkrankheit Skorbut verzehrt. Da Vitamine zu dieser Zeit noch nicht entdeckt waren, wurde die Wirkung der Zitrone auf den hohen Säuregehalt zurückgeführt.
Der hohe Vitamin C Gehalt ist heute jedoch belegt, denn 100 Gramm Zitrone enthalten circa 50 Milligramm Vitamin C, was der Hälfte des Tagesbedarfs entspricht. Vitamin C ist nicht nur wichtig, da es freie Radikale im Körper abfängt, sondern unterstützt auch die Gesundheit des Bindegewebes.
Außerdem enthalten Zitronen viel Kalium, das besonders zur Gesundheit von Herz, Muskeln und Nerven beiträgt.
Weitere wichtige Inhaltsstoffe:
- Kalzium
- Phosphor
- Magnesium
- Natrium
- Folsäure
Hier erfahrt ihr mehr über die Bedeutung verschiedener Mineralstoffe für den menschlichen Körper!
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: Verwendung
Durch ihren frischen Duft und einen hohen Säuregehalt sind Zitronen auch beliebt als Duftstoff oder auch als Zugabe für Putzmittel. Am kreativsten sind Zitronen aber in der Küche einsetzbar.
Zitronen sind weitaus vielfältiger einsetzbar als nur zur Dekoration von Getränken und Speisen. Zitronensaft ist beispielsweise sehr beliebt für selbstgemachte Limonade, Salatdressing oder auch zum Backen, zum Beispiel um Zuckerguss herzustellen.
Die äußere Schale einer Bio-Zitrone wird häufig auch bei der Zubereitung von Gebäck, Salaten oder warmen Speisen verwendet. Der Abrieb einer Zitronenschale fügt euren Gerichten eine frische und fruchtige Note hinzu.
Unser Tipp: Habt ihr schonmal Zitronen-Eiswürfel gemacht? Einfach die Zitrone in kleine Stücke schneiden, in die Eiswürfelform geben und ein kleines Blatt frischer Minze darauf legen. Die Form nun mit Wasser auffüllen und einfrieren. Perfekt für jedes Sommergetränk! 😉
Zitrone – Unsere Top 3 Rezepte mit Zitronen:
- Zitronenkuchen
- Tagliatelle in Basilikum-Zitronen Sauce
- Zitronensirup (👇Wie das geht seht ihr unten im Video!👇)
Zitrone – Kleine Frucht mit langer Geschichte: Rezept Zitronenkuchen
Das brauchst du:
Obst | 2 Bio-Zitronen |
Sonstiges | 245 Gramm Butter 190 Gramm Zucker 145 Gramm Puderzucker 195 Gramm Mehl 40 Gramm Speisestärke 1 Teelöffel Backpulver (gehäuft) 4 Eier Salz Sonnenblumenöl zum Einfetten |
So gelingt die Zubereitung spielend:
- Gib die bei Zimmertemperatur leicht angewärmte Butter in eine große Rührschüssel und schlage sie mit einem Rührgerät schaumig auf.
- Siebe währenddessen den Zucker nach und nach hinzu und schlage ihn mit auf.
- Reibe nun die Schale einer unbehandelten Bio-Zitrone hinein und hebe sie gut unter.
- Schneide anschließend die Zitrone in der Hälfte durch und presse den Saft in eine separate Schüssel.
- Gib nun den Saft der Zitrone Ebenfalls in die Rührschüssel und vermenge alles gut miteinander.
- Mische nun Mehl, Backpulver, Speisestärke und eine Prise Salz in einer weiteren Schüssel.
- Gib nun unter stetigem Rühren die trockenen Zutaten und die Eier hinzu und verrühre alles sorgfältig zu einer gleichmäßigen Masse.
- Fette nun mit etwas Öl eine Kastenform ein und gib den Teig hinein.
- Lasse den Kuchen nun für circa 45 Minuten im Backofen bei 165 Grad Celsius (Umluft) backen.
Zubereitung der Glasur:
- Vermische den Puderzucker mit 3-4 Esslöffeln Zitronensaft.
Finale Zubereitung des Kuchens:
- Steche mit einem Zahnstocher oder Ähnlichem circa einen Zentimeter vom Rand entfernt einige Löcher in den Kuchen. Achte darauf, nicht bis zum Boden zu stechen.
- Gieße nun vorsichtig den Saft einer halben bis ganzen Zitrone (je nach Saftgehalt) in die Löcher.
- Bestreiche den Kuchen anschließend mit dem Puderzucker. Verwende dafür am besten einen Küchenpinsel.
Guten Appetit
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Hier lernt ihr, wie man leckeren Zitronensirup selber macht!

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Bildquelle Header-Bild: Pixabay.com / MiraCosic
Bildquelle Zitrone aufgeschnitten: Pixabay.com / stevepb