Chicorée
Die bittere Wahrheit
Chicorée – Über seinen bitteren Geschmack scheiden sich die Geister. Aber nach und nach wird das aus Belgien stammende Gemüse auch in Deutschland wieder beliebter. Aus gutem Grund: Denn hinter dem bitteren Aroma von Chicorée verbergen sich viele Geheimnisse, die wir in diesem Post für Euch offenlegen möchten. Lernt interessante Fun Facts, gesundheitliche Vorteile von Chicorée, wie man ihn anbaut und vieles mehr!
Das erwartet Euch in diesem Post
- Was ist Chicorée?
- Herkunft und Saison
- Gesundheitliche Vorteile
- Einkauf & Aufbewahrung
- Zubereitung
- Chicorée selbst anbauen
- Fun Facts
- Rezeptidee
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Was ist Chicorée?
Chicorée ist ein Wintergemüse das zur Familie der Korbblütler gehört. Es ist eng mit Radicchio und Endivie verwandt und enthält genau wie diese viele natürliche Bitterstoffe. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit wird Radicchio auch häufig als “roter Chicorée” bezeichnet.
Chicorée stammt aus den Blattknospen der Pflanze und wird heute als Kulturpflanze separat angepflanzt. Ihre Pflanze sieht der Zichorie (hierzulande auch Wegwarte genannt) sehr ähnlich – sie kann bis zu 140 cm lang werden und bildet blaue, bienenfreundliche Blüten. Nach ihrer Bestäubung können ihre Samen gewonnen werden, während aus ihren Wurzeln Blattchicorée gezüchtet wird.
Herkunft und Saison
Woher genau Chicorée stammt, ist bis heute noch unklar. Was bekannt ist, ist dass sein Vorgänger, Zichorie, während der Antike als Heilpflanze verwendet wurde. Aus ihr entstand dann im Laufe des 18. Jahrhunderts die Wurzelzichorie, die gezielt angebaut wurde, um Zichorienkaffee herzustellen.
Wie genau aus der Wurzelzichorie unser heute bekanntes Chicorée entstanden ist, ist Gerüchten zufolge zum Jahre 1845 nach Brüssel zurückzuverfolgen – dort hat ein Gärtner erkannt, dass eine im Keller gelagerte Wurzelzichorie feine, gelbe Blattknospen entwickelt hat, die essbar sind.
Ob es nun so war oder anders – bis heute ist es ein beliebtes Gemüse, das vorwiegend in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland Beliebtheit gefunden hat.
Chicorée-Saison ist von Oktober bis Februar.
Gesundheitliche Vorteile von Chicorée
Der bittere Chicorée trifft zwar nicht jedermanns Geschmack, allerdings sind seine Bitterstoffe die wertvollsten Inhaltsstoffe. Sie lindern das Völlegefühl und fördern eine gesunde Verdauung. Außerdem helfen sie uns bei Erschöpfung schnell wieder zu Kräften zu kommen und unterstützen das natürliche Abwehrsystem des Körpers.
Nicht zu verachten ist auch das enthaltene Beta-Carotin, das durch seine antioxidativen Eigenschaften vorbeugend gegen Herz-und-Kreislauf und Krebserkrankungen wirkt.
Einkauf und Aufbewahrung
Da Chicorée ein Wintergemüse ist, hat es Saison von März bis Oktober, allerdings wird es hauptsächlich in dunklen Räumen gezüchtet und ist deswegen dennoch ganzjährig im Supermarkt zu kaufen.
Beim Einkauf gibt es einige Qualitätsmerkmale zu beachten, die bei der Auswahl helfen können:
- Je heller eine Salatstaude, desto frischer und milder ist sie: weiße & gelbe Blattspitzen sind optimal, grüne Blattspitzen ein Indikator für verstärkte Menge an Bitterstoffen
- Der Salat sollte möglichst geschlossen sein, wenn man ihn erwirbt – leicht geöffnete Salatherzen zeigen mangelnde Frische an
Chicorée wird am besten kühl und dunkel gelagert – Er ist sehr lichtempfindlich und verfärbt sich im Licht. Wir empfehlen, ihn in feuchtes Küchenpapier gewickelt im Kühlschrank aufzubewahren, so hält er sich am längsten – nämlich bis zu 4 Tage.
Zubereitung
Mit seinem einzigartigen, intensiven Aroma, passt das bittere Gemüse am besten zu Salaten, Fisch- und Fleischgerichten und Eintöpfen.
Am einfachsten verarbeitet man ihn, indem man den Strunk vom Salat entfernt, da dieser hölzern und bitter ist. Dafür halbiert man die Staude, um ihn von innen herauszuschneiden.
Danach kann man die Salatblätter händisch abtrennen. Falls es einem nicht nach zu viel bitterem Geschmack steht, kann man sie entweder kalt abwaschen oder für 30 Minuten in warmes Wasser legen – so verlieren die Blätter einige Bitterstoffe und werden milder im Geschmack.
Um die Blätter zu einem Salat zu verarbeiten, bieten sich süße Beilagen oder Dressings an, um dem bitteren Aroma ein wenig entgegenzuwirken. Wir empfehlen, die Blätter dafür in schmale Streifen zu schneiden und mit Winterobst wie Birnen, Äpfel oder Orangen zu kombinieren.
Auch gebraten, gebacken oder gegart macht er sich jedoch gut – er verliert so an Bitterstoffen und wird zu einer geschmacksintensiven Beilage. Wem er dennoch noch zu bitter ist, der kann beim Braten einfach Zucker hinzufügen. Schmeckt prima!
Chicorée selbst anbauen
Obwohl Chicorée durchaus ein wenig anspruchsvoll ist, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen – Denn das Gute ist, dass er auch sehr schnell erntebereit ist.
Die beste Zeit, um ihn selbst anzubauen liegt zwischen Ende Mai und Anfang Juli. Dafür sät man ihn im Freiland bei einer Saattiefe von 2-3 cm mit ausreichend Platz zwischen den Pflanzen.
Die Jungpflanzen müssen etwa vier Wochen nach der Saat pikiert und die Erde aufgelockert werden. Chicorée braucht auch eine regelmäßige Wasserzufuhr.
Seine Blätter kann man bereits nach 3-4 Wochen ernten, für den gesamten Chicorée mitsamt Wurzeln wartet man 18-20 Wochen mit dem Ausgraben. Zum Austreiben der Wurzeln und dem Erlangen des Geschmackes müssen die Pflanzen in ein Gefäß mit nährstoffreicher Erde gesetzt und abgedeckt an einem dunklen Ort gelagert werden – dafür empfiehlt sich ein Keller. Die Temperatur sollte bei ca. 12-18 Grad liegen. Das Ganze braucht etwa 3-4 Wochen, bevor der Chicorée verzehrbereit ist.
Fun Facts zu Chicorée
- Da Chicorée in Belgien entdeckt wurde, gilt es dort sozusagen als das “Nationalgemüse”. In Belgien wird es allerdings Witloof (Weißlaub) genannt
- In der belgischen Gemeinde Kampenhout gibt es ein ganzes Chicorée-Museum, -Schnaps- und Marmelade und sogar eine Chicorée-Königin
- Bei der Produktion von Chicorée wird alles verwendet: Das Kraut wird als Dünger genutzt, seine Wurzeln werden Kühen verfüttert und aus aussortierten, losen Blättern wird Biogas hergestellt
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Rezeptidee
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