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Die Foodistas – Ein Interview

Ihr wolltet schon immer mal wissen wie das Leben eines Food Bloggers so aussieht? In diesem Interview haben wir gleich vier von ihnen kennengelernt. Wir von der Bauerntüte führen nicht nur unseren Online Supermarkt sondern berichten immer wieder über interessante Themen auf unserem Blog. Hier findet ihr alles Rund um Essen, Bio und Lifestyle.

Food Blog Foodista

Die Foodistas sind vier Schwestern: Carina, Jasmin, Tanja und Tine. Sie helfen sich gegenseitig dabei tolle, neue Rezepte zu finden und tragen dieses Wissen seit 2014 mit ihrem Blog Foodistas in die Welt hinaus. Von Kochen, über Backen, bis hin zu Cocktails ist für jeden Anlass und Geschmack etwas dabei.

In dem abwechslungsreichen Blog steckt viel Herzblut, denn es geht den Schwestern nicht um Erfolg, sondern einfach darum ihre Leidenschaft auszuleben. Es findet sich eine bunt gemischte Palette an Rezepten. Zudem sind die Foodistas immer mal wieder auf der Suche nach neuen Bars, Cafés und Restaurants. Neben dem Blog führen die Schwestern auch ein Instagramprofil mit vielen interessanten Fotos. Lasst euch inspirieren!

Bauerntüte: Wie kamt ihr auf die Idee einen Foodblog zu schreiben?

Foodistas: Obwohl wir berufsbedingt nicht mehr alle in der gleichen Stadt wohnen, treffen wir uns trotzdem immer wieder regelmäßig und genießen die Zeit zusammen. Unsere Leidenschaft war es schon immer gemeinsam zu kochen. Irgendwann wollten wir die Rezepte der anderen auch einmal nachkochen und so ist uns die Idee einer privaten Datenbank gekommen. Daraus hat sich dann auch die Leidenschaft zu fotografieren entwickelt, denn wir haben dann auch Bilder zu den Rezepten für die anderen geschossen. Aus diesem Hobby nur für uns ist dann die Entscheidung gefallen, dass wir diese tollen Ideen und unsere Leidenschaft auch mit anderen kochbegeisterten teilen könnten.

Bauerntüte: Seit wann seid ihr Foodblogger?

Foodistas: Unseren Blog gibt es seit dem 1. Januar 2014 und es macht immer noch einen riesen Spaß. In diesen drei Jahren haben wir schon so viel Schönes erlebt und sogar einen Preis für unseren Blog gewonnen, durch den wir eine Reise nach Singapur unternehmen durften.

Bauerntüte: Was gefällt euch besonders gut am foodbloggen?

Foodistas: Uns gefällt besonders gut unsere Leidenschaft mit unseren Lesern zu teilen und den Austausch zu pflegen. Toll ist es weiterhin wenn wir alle vier die Zeit finden um unsere Gerichte gemeinsam und alle vier zusammen zu shooten. So macht uns das Bloggen am meisten Spaß!

Bauerntüte:Womit beschäftigt ihr euch auf eurem Blog am liebsten?

Foodistas: Unser Blog ist wunderbar vielseitig und das macht uns auch aus! Dadurch dass wir nun einmal vier unterschiedliche Charaktere sind und wir diese Unterschiede auch auf dem Blog ausleben wollen, ist es einfach sehr abwechslungsreich und viele unserer Leser finden sich wieder. Wir kochen gerne in Themenwochen, in denen jede ihre eigene Rezeptidee zu einem Thema beisteuern kann, aber auch unsere gemeinsamen Menüs wie zum Beispiel zu besonderen Ereignissen wie Weihnachten oder Ostern, machen eine Menge Spaß!

Bauerntüte: Was ist das besondere an eurem Blog, dass euch von anderen unterscheidet?

Foodistas: Jede von uns hat einen anderen Schwerpunkt oder einen speziellen Bereich der besonders viel Spaß macht. Bei Tine ist es das Backen, bei Carina das Know How zu Fleisch, Jasmin kocht gerne traditionell und Tanja mixt auch gerne einmal einen Cocktail. So kommt ein umfangreiches Repertoire an Rezepten zusammen, die sich wunderbar ergänzen.

Bauerntüte: Habt ihr ein Erfolgsrezept?

Foodistas: Es geht bei unserem Blog nicht um Erfolg, sondern um ein lieb gewonnenes Hobby welches unsere Leidenschaft ist, die uns über die Zeit sehr ans Herz gewachsen ist. Wir sehen den Blog als Ausgleich zu unserem stressigen Berufsalltag, er soll keinesfalls eine Belastung werden und auch kein Wettstreit zwischen uns. Genau das ist es wohl was unsere Leser so an uns schätzen.

Bauerntüte: Was ist euer Lieblingsrezept?

Foodistas: Unser erfolgreichstes und meist geklicktes Rezept auf dem Blog ist unser „Very Berry Wedding Cake“. Die Hochzeitstorte haben wir für eine ganz liebe Freundin gebacken und umso mehr freut es uns dass diese Torte auch bei unseren Lesern so gut ankommt und bereits mehrfach nachgebacken wurde.

 

Weitere interessante Artikel findet ihr nicht nur auf unserem Bauerntüte-Blog sondern auch auf unserem Instagramprofil – schaut doch mal vorbei !

www.bauerntuete.de

flowers on my plate blog im interview
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Wir haben Dani und Michael, die fleißigen Foodblogger, die hinter dem Blog “Flowers on my plate” stehen, interviewt.
Sie sind Genussmenschen und stolze Eltern einer Tochter. Auf ihrem Blog sind saisonale Rezepte, kulinarische Erzählungen und hauptsächliche vegetarische, wie auch einige vegane Rezepte zu finden.
Ihre Aufgaben sind klar aufgeteilt. Dani ist die schreibende Köchin und Fotografin, Michael ist der Mann für die Technik und natürlich derjenige, der verkostet.
Sie haben Freude am Wechsel der Jahreszeiten, und das sieht man auch an ihren Rezepten und auf ihren Tellern. Beide ernähren sich bunt, gesund und geschmackvoll. Sie finden, dass man nichts ausschließen muss, da es die gesunde Balance macht.

​Wie sind Sie dazu gekommen einen Blog zu starten?flowers on my plate foodblog interview

Ich habe vor einigen Jahren, inspiriert durch andere Blogs, angefangen eine Art Onlinetagebuch zu erstellen. Damals ging es noch querbeet um sämtliche Themen wie Essen, Reisen und sogar Hochzeitsvorbereitungen, weil das damals gerade aktuell war. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass sich letztendlich alles immer mehr auf Rezepte & Reisen fokussiert, der Blog wuchs immer stärker und Michael sprang mit an Bord, um zu unterstützen. Seither arbeiten wir gemeinsam daran, auch wenn wir letztes Jahr bedingt durch die Geburt unserer Tochter Pauline zwischendurch ein bisschen pausiert haben.

Wo liegt Ihr thematischer Fokus und womit beschäftigen Sie sich am liebsten?

Thematisch definitiv Essen & Reisen, beides geht ja auch schön Hand in Hand. Zusätzlich versuchen wir uns in einem minimalistisch angehauchten Slow Living Lebensstil, was mal mehr, mal weniger gut klappt. Aber auch das ist ein roter Faden auf dem Blog.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?

Oh, das ist schwierig. Ich finde immer, dass jede Saison ihre Schätze hat – im Frühling liebe ich z.B. grünen Spargel auf einfacher Rosmarin-Polenta, im Sommer den Steinobst Caprese usw.

spargel-polenta-rezept-foodblog

Legen Sie Wert auf Bio- und/oder regionale Lebensmittel und verwenden Sie diese in Ihren Rezepten?

Absolut, sehr großen Wert sogar! Wir haben schon vor vielen Jahren angefangen auf Bio umzustellen, damals wurden wir von Freunden und Familie noch skeptisch beäugt, mittlerweile ist das Thema zum Glück ja viel breiter angesiedelt. Der Wochenmarkt mit unserem geliebten Bioland-Stand bildet jeden Samstag Vormittag die Basis unseres Einkaufes, dazu etwas Käse vom Demeter Ziegenhof in der Nähe, Faßbutter von einem weiteren Bio Käsestand und danach geht es ins örtliche Reformhaus und/oder den Bioladen. Jede Woche die frischesten und qualitativ besten Lebensmittel kaufen zu können macht uns einfach glücklich, da macht das Kochen natürlich noch mehr Spaß und die Wertschätzung der einzelnen Lebensmittel ist sehr groß. Saisonale und überwiegend regionale Bio Lebensmittel sind für uns die Basis des täglichen Essens und damit auch für den Blog.

Warum glauben Sie stiegt die Bedeutung von Bio-Lebensmittel in unserer Gesellschaft?

Zum Einen scheint es ja eine Art Trend zu sein, zum Glück einer, den wir aus vollem Herzen unterstützen. Hier muss man nur aufpassen, dass das Thema nicht nach einiger Zeit wieder in der Versenkung verschwindet. Ich bin aber grundsätzlich optimistisch, da auch das Bewusstsein für Lebensmittel, Bodenqualität und Umwelt generell zu wachsen scheint, was uns sehr freut.

quinoa-burger-mozzarella-fuellung foodblog flowers on my plateWelcher ist Ihr beliebtester Beitrag bzw. Ihr erfolgreichster Post?

Momentan teilen sich den Platz unsere Rote Bete Chips und die Quinoa Burger. Beide Artikel schon etwas älter, daher sind die Fotos definitiv verbesserungsfähig. Trotzdem; oldie but goldie!

Auf was, von dem was Sie bisher erreicht haben, sind Sie besonders stolz?

Wir bekommen immer wieder emails oder Direktnachrichten von Lesern, die unseren Blog gefunden haben und begeistert erzählen, wie sie durch uns zu einer gesünderen Ernährung mit besseren Lebensmitteln inspiriert wurden. So etwas zu lesen, dass wir den Klickschalter bei jemandem umlegen konnten, der nun besser auf sich und die Umwelt achtet, ist genau der Grund, warum wir auch nach vielen Jahren noch mit am Ball bleiben. Schön finden wir auch, dass mittlerweile immer mehr Bio-Hersteller auch mit Bloggern zusammen arbeiten um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, wir haben bis zum Sommer z.B. zwei Kooperationen mit namhaften Biomarken geplant, die uns persönlich sehr freuen, da wir selbst seit langer Zeit schon große Fans sind und uns darauf freuen, unseren Lesern davon zu erzählen.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

​Im Prinzip in erster Linie so weitermachen wie bisher. Weiterhin gutes Essen ins Netz stellen, Menschen inspirieren zu dürfen und von nachhaltigen Reisen berichten zu können – das ist der Plan :)​

 

Supermarktblag Interview mit Foodblog
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Peer Schader ist freier Journalist in Berlin und berichtet in seinem Supermarktblog seit 2011 über den Wandel unserer Supermärkte. Zu seinen Themen gehören Handel, Logistik, Gastronomie und Medien. Er ordnet die von uns täglich besuchten, aber nie besonders kritisch hinterfragten Einkaufsmöglichkeiten und schafft so einen sehr guten Überblick über die Welt der Supermärkte.

 

Wie kamen Sie auf die Idee einen Supermarktblog zu schreiben?

Weil ich sowas selbst gerne gelesen hätte, es aber im deutschsprachigen Raum damals kein Medium gab, das regelmäßig aus Kundensicht über die Entwicklungen im europäischen Lebensmitteleinzelhandel berichtet hätte. Die großen Supermarktketten peer schader supermarktblogwaren zwar immer wieder Themen in den Medien – aber oft nur dann, wenn ein Lebensmittelskandal diskutiert wurde oder Journalisten von Bilanz-Pressekonferenzen berichteten, bei denen der Vorstand referierte, wie gut die Geschäfte laufen. Die Grundidee des Blogs war: Supermärkte unterliegen einem ständigen Wandel und sind eigentlich für jeden interessant. Einen Großteil unserer regelmäßigen Ausgaben tätigen wir alle im Lebensmitteleinzelhandel. Also lohnt es sich, dort mal genauer hinzuschauen. Und Entwicklungen auch mal mit einem Augenzwinkern oder der nötigen Schärfe einzuordnen.

Was gefällt Ihnen daran besonders gut?

Dass ich mit diesem Impuls offensichtlich nicht alleine war und es viele Leser gibt, die nun regelmäßig im Blog vorbeischauen, mitlesen, kommentieren und mir Tipps für neue Themen zuschicken.

Womit beschäftigen Sie sich auf Ihrem Blog am liebsten?

Die Schwerpunkte wechseln mit der Zeit immer wieder. Mir macht es aber nach wie vor großen Spaß, Supermärkte zu besuchen, über die sonst allenfalls die Fachpresse oder die Lokalzeitung schreibt. Im Blog kann ich das unter völlig anderen Voraussetzungen tun: Es gibt keine Einschränkungen. Wenn ich klassischen Medien als freier Autor einen 10.000 Zeichen langen Text über ein neu eröffnetes kroatisches SB-Warenhaus anböte, würde ich für verrückt erklärt. Im Blog ist Platz dafür – und es schreibt im Zweifel gleich ein Leser drunter: Da war ich auch schon mal! Das ist großartig.

Auf was, von dem was Sie bis jetzt erreicht haben, sind Sie besonders stolz?

„Stolz“ ist vielleicht das falsche Wort – aber ich freue mich darüber, dass der Blog sowohl von ganz normalen Kunden als auch von Leuten gelesen wird, die in der Handelsbranche arbeiten. Ich glaube, beide Seiten lernen voneinander, wenn sie in den Kommentaren diskutieren.

Was ist das Besondere an ihrem Blog, das sie von anderen unterscheidet?

supermarktblog logoVielleicht seine Beständigkeit. Im April geht der Supermarktblog bereits ins sechste Jahr, seit 2012 sind über 400 Beiträge erschienen. Ich hätte bei der Gründung niemals gedacht, dass ich das so lange mache. Aber es gibt einfach keinen Grund aufzuhören, zumal die Leserzahlen stetig wachsen und die Branche immer in Bewegung ist. Langweilig wird’s so schnell bestimmt nicht.

Welcher ist ihr beliebtester Beitrag?

Ein spezieller lässt sich schwer herausheben. Texte zu aktuellen Entwicklungen werden häufig geklickt, dafür haben einige alte Beiträge einen erstaunlichen „Long Tail“ und sind jedes Jahr wieder in den Top 20.

Haben sie Ziele für die Zukunft, eine Richtung, die sie einschlagen möchten?

Nein. So lange meine Leser und ich das Interesse nicht verlieren, geht’s erstmal weiter. Einen neuen Supermarkt gibt es schließlich immer zu besuchen.

 

Geschmacks-Momente im Interview mit Karin, Foodblog
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„Geschmacksmomente“ – so heißt der Foodblog der lieben Karin. Sie ist 36 Jahre alt, Mutter und halbtags berufstätig. Ihren Lesern möchte sie zeigen, dass auch im Alltagsstress leckere und besondere Geschmacksmomente entstehen können. Sie persönlich kann auf zwei Händen ihre Geschmacksmomente abzählen. Seitdem möchte sie diesen Maß der Dinge beim Kochen erreichen.
Karin lädt in die Welt der traditionell österreichischen und in die unbekannte internationale Küchen ein. Ihre Erlebnisse von Reisen, in denen sie neue Kulturen erforscht, teilt sie auf ihrem Foodblog.

Wie kamen Sie auf die Idee einen Foodblog zu schreiben?Geschmacks-Momente im Interview mit Karin, Foodblog

Ich blogge seit August 2014. Die Idee zum Blog hatte ich zeitgleich zur Idee meines ersten Kochbuches.

Womit beschäftigen Sie sich auf Ihrem Blog am liebsten?

Mit kreativ einfachen Rezepten für jeden Tag! Wenn möglich saisonal und immer frisch!

Auf was, von dem was Sie bis jetzt erreicht haben, sind Sie besonders stolz?

Auf meine zwei Kochbücher und meine zwei Blog-Auszeichnungen in Deutschland 2016!

Ist Ihnen die Verwendung von regionalen- und/oder Bio-Lebensmitteln wichtig?

Das ist mir sehr wichtig, weil die Unterschiede in der Qualität eine große ist! Gemüse aus dem Supermarkt welkt bereits am nächsten Tag, Gemüse vom Bauern bleibt über Wochen frisch.

Welcher ist Ihr beliebtester Beitrag bzw. Ihr erfolgreichster Post?

Das größte Feedback habe ich auf meine Ruck-Zuck-Topfengnocchis bekommen! Einfach und doch kreativ!

Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?

Die Burritos waren in ihrer Geschmackskomposition am besten!

Haben Sie Ziele für die Zukunft, eine Richtung, die Sie einschlagen möchten? Ist vielleicht schon ein nächstes Kochbuch geplant?

Ein drittes Kochbuch befindet sich gerade in der Kick-off Phase! Ich freue mich sehr darauf und kann nur sagen, es wird kein Salat darin vorkommen.

 

nutriculinary, foodblog, stevan paul
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Stevan Paul alias “Herr Paulsen” ist Kochbuchautor, Foodjournalist und Autor eines Foodblog. Der gelernte Koch präsentiert auf NutriCulinary nicht nur kulinarische Rezepte, auch Restaurant-Kritiken und Reiseberichte finden sich auf diesem Foodblog.
Er legt viel Wert auf Bio und Regionalität und versucht diese Eigenschaften so gut es geht in seine Rezept-Landschaft mit aufzunehmen.

Auch wir von der Bauerntüte legen viel Wert auf Bio und Regionalität und arbeiten deswegen mit über 30 verschiedenen Bauernhöfen aus der Umgebung zusammen. Schauen Sie doch in unserem Onlineshop vorbei!

 

“[…] denn was wir essen, was wir in uns aufnehmen (!), wird ein Teil von uns, das bedingt einfach alles, wer wir sind, unser Lebensglück, Gesundheit und Wohlbefinden – das ist immer noch nicht allen Menschen ganz klar.” – Stevan Paul

Wie kamen Sie auf die Idee einen Foodblog zu starten?

2008 ging ich mit NutriCulinary an den Start – mir war gleich klar, dass ich keinen (reinen) stevan_paul nutriculinary foodblog interviewRezeptblog machen wollte, sondern die Kulinarik in allen Aspekten darstellen, Diskussionen und Dialoge anstoßen, dazu Reiseberichte und Restaurant-Kritiken, Kochbuch-Literatur, ein bisschen Politik und viel Genuss.

Was gefällt Ihnen daran besonders gut?

Ich schätze am Foodbloggen den Austausch mit Gleichgesinnten, Foodblogs sind eine Quelle der Inspiration. Gleichzeitig bietet mir mein Blog die Möglichkeit, Themen in einer persönlich gefärbten Ausführlichkeit zu behandeln, die bei meiner Arbeit als Foodjournalist eventuell unangebracht wäre.

Verwenden Sie für Ihre Rezepte Bio- oder sogar regionale Lebensmittel?

Regional soviel wie möglich und ich achte auch auf Bio-Qualität. Bestimmte Gemüsesorten kaufe ich ausschließlich in Bio-Qualität, beispielsweise Salatgurken, das ist ein Unterschied, den man schmeckt und diese Gurken wässern viel weniger.

Warum denken Sie gewinnen Bio Lebensmittel eine immer höhere Bedeutung?

Die Leute wollen Qualität, sind aufgeklärt, aus dem Konsumenten ist im Laufe der letzten Jahre ein Profi, ein Prosument geworden. Und das ist ein guter Weg, denn was wir essen, was wir in uns aufnehmen (!), wird ein Teil von uns, das bedingt einfach alles, wer wir sind, unser Lebensglück, Gesundheit und Wohlbefinden – das ist immer noch nicht allen Menschen ganz klar.

Welcher ist Ihr beliebtester Beitrag bzw. Ihr erfolgreichster Post?

Kann ich nicht sagen, sehr gut laufen aber immer meine Reiseberichte und Reportagen aus z.B. Japan, Australien, Brasilien, Portugal. Eben war ich zum Skrei-Fischen auf den Lofoten. Das wird alles viel gelesen, meine LeserInnen gehen auch ganz konkret nach meinen Empfehlungen auf Reisen, da hat man dann auch eine Verantwortung.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?

Frankfurter Grüne Sauce! Mit Spargel und Kartoffeln. Oder noch ein Stück Siedfleisch dazu, oder gekochte Eier oder ein Wiener Schnitzel. Jetzt geht die Saison für Gartenkräuter richtig los und ich freu mich schon drauf.

Haben Sie Ziele für die Zukunft, eine Richtung, die sie einschlagen möchten?

Ich werde weiterhin Kochbücher verfassen und auch in der Literatur wird es nach meinem kulinarischen Roman „Der große Glander“ weitergehen – immer steht dabei überall die Botschaft von Genuss, das Beglückende in der Beschäftigung mit der Kulinarik und dem Kochen im Vordergrund – ich will die Menschen zum Kochen verführen!

 

HERZFUTTER im Interview, foodblog
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Björn Valentin, ist der Mann, der hinter dem tollen Foodblog Herzfutter – Essen aus Liebe – steckt. Er ist ein leidenschaftlicher Bäcker und Koch, der gerne neue Sachen ausprobiert und seine Freunde und Familie immer wieder gerne mit seinen neuen Kreationen überrascht. Auf seinem Blog teilt er all seine Rezepte, Küchenexperimente und auch Pannen mit seinen Lesern, die weit ab von „healthy“, „low carb“ oder „low fat“ sind, aber einfach nur unglaublich lecker aussehen.
Wir hatten ein spannendes Interview mit ihm und konnten Ihm nicht nur sein persönliches Lieblingsrezept entlocken, sondern auch seine Meinung zu Bio Lebensmitteln.

Wie kamen Sie auf die Idee einen Foodlog zu starten? Und seit wann sind Sie Blogger?

Bereits als Kind stand ich unheimlich gerne gemeinsam mit meiner Mutter in der Küche und foodblog herzfetter blog für süße sündenhabe geschnippelt, gerührt und natürlich gekostet. Als Student habe ich das Kochen und Backen dann aber komplett für mich entdeckt und brachte zu jeder Party eine kleine Köstlichkeit mit. Egal, ob Kuchen oder herzhafter Snack – alle verlangten immer wieder nach dem Rezept. Also kam ich im Mai 2011 auf die Idee einen Foodblog zu starten, denn dort konnte ich einfach alle Rezepte sammeln und sie für jeden zugänglich machen. Er kam super an! Zuerst bei meinen Freunden, dann bei meiner Familie und schließlich bei wildfremden Leuten. Einfach nur wahnsinnig toll!

Womit beschäftigen Sie sich auf Ihrem Blog am liebsten?

Ich liebe es Kuchen, Torten oder Gebäck zu backen. Das ist für mich pure Entspannung, für jeden einzelnen Schritt lasse ich mir sehr viel Zeit und wie von selbst entstehen die süßesten Versuchungen. Ich schaue aber auch sehr gerne hinter die Kulissen von Unternehmen oder Restaurants, um anschließend darüber zu schreiben. Wo kommen die Zutaten her? Wie werden sie verarbeitet? Welche Werte sind dem Unternehmen wichtig? Wie wird das Unternehmen geführt? Solchen Fragen auf den Grund zu gehen, finde ich wahnsinnig spannend und aufschlussreich!

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Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?

Mein absolutes Lieblingsrezept ist meine Snickerstorte. Sie backe ich zu jeder Gelegenheit!

 Verwenden Sie für Ihre Rezepte Bio- oder sogar regionale Lebensmittel? Wenn ja, was ist Ihnen dabei besonders wichtig?

Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass Lebensmittel aus der Region kommen. Insbesondere Obst und Gemüse schmecken einfach so viel besser als vergleichbare Produkte aus Spanien oder sogar Marokko. Aber auch bei Lebensmitteln wie z.B. Eiern, Milch oder Fleisch möchte ich wissen woher sie kommen. Sind diese dann sogar Bio – umso besser! Natürlich müssen die Produkte aber auch bezahlbar oder verfügbar sein, darum wandern auch immer wieder konventionelle Lebensmittel in meinen Einkaufskorb.

Warum denken Sie gewinnen Bio Lebensmittel eine immer größere Bedeutung?

Ich glaube, dass die ganzen Lebensmittelskandale, die durch die Medien gingen, viele Verbraucher unheimlich verunsichert haben. Es wird zudem für den Verbraucher immer schwieriger herauszufinden, woher seine gekauften Lebensmittel wirklich kommen, wie sie hergestellt wurden und was alles darin verarbeitet wurde. Wer weiß schon, was diese ganzen Angaben zu Zusatzstoffen und Aromen wirklich bedeuten? Wer weiß schon, ob z.B. die verarbeitete Milch wirklich von glücklichen Kühen stammt? Wer weiß schon, ob nicht doch schädliche Rückstände auf dem Obst sind? Die strengen Auflagen und Kontrollen beim Bio-Siegel oder auch dem Naturland-Siegel geben dem Verbraucher zumindest etwas Vertrauen zurück. Aus diesem Grund greifen vermutlich immer mehr Leute zu Bio-Lebensmitteln – es sorgt aber natürlich auch für ein besseres Gewissen.

candy cake, herzfutter, torte, kuchen, blogWas ist das besondere an Ihrem Blog, dass Sie von anderen unterscheidet?

Während mir nach wie vor Rezepte mit Superfoods für eine gesunde Ernährung an jeder Ecke begegnen, gibt es in meinem Blog genau das Gegenteil. Vom Candy Cake bis zum Salted Caramel Cake – Kalorien finden bei mir ein dankbares Zuhause! Schließlich sollte man auch ab und zu genießen können, oder?

Haben Sie Ziele für die Zukunft, eine Richtung, die sie einschlagen möchten?

Im Bezug auf meinem Blog bin ich immer gelassener geworden. Mein Hauptjob nimmt viel Zeit in Anspruch und ich möchte mich abends oft einfach nur noch auf die Couch legen. Der Blog kommt da dann manchmal etwas zu kurz, aber ich mache mich deswegen nicht verrückt. Diese Einstellung habe ich mittlerweile auch bei meiner Ernährung. Egal, ob Bio, regional oder konventionell: Nicht immer verrückt machen, nicht alles so ernst nehmen und auch mal beherzt in ein Tortenstück beißen – und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen! Diese Richtung gefällt mir so gut, dass ich sie auch in Zukunft verfolgen möchte!

 

healthy soul food, interview mit foodblog
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Wir, von der Bauerntüte, hatten ein spannendes Interview mit Lisa Arnicke. Sie führt den Foodblog Healthy Soulfood und veröffentlicht regelmäßig eine Vielzahl von leckeren zucker- und glutenfreien Koch- und Backrezepten auf ihrem Blog.

 

“Soulfood bedeutet zu essen, was gut für Körper, Geist und Seele ist.” – Lisa Arnicke

Lisa ist 27 Jahre alt und kommt aus Berlin. Sie lebt dort zusammen mit ihrem Freund, ihrer Tochter und ihrer Katze und schlägt sich momentan mit Nebenjobs und Freelancing durch, um ihren großen Traum des eigenen Business‘ zu verwirklichen. Die Begeisterung für Essen wurde ihr in die Wiege gelegt, da ihr Vater Koch war.
Auf ihrem Blog “Healthy Soulfood” findet man gesunde und nährreiche Rezepte, Tipps und Tricks für ein gesundes Leben und auch zum Thema Baby postet sie regelmäßig Beiträge, in denen sie eigene Erfahrungen teilt. Dabei stehen bei Lisa nicht die Kalorien, sondern die Nährstoffe der Lebensmittel im Vordergrund. Ihr Lieblingszitat ist: “Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen (Goethe).” Sie glaubt fest an ihre Fähigkeiten, die wir ebenfalls befürworten.

Wie sind Sie auf die Ideen gekommen einen Foodblog zu starten?interview mit foodblog healthy soulfood lisa arnicke

Essen und Kochen war schon immer meine Leidenschaft. Die Idee zum Blog kam aber erst, als ich mich mehr mit gesunder Ernährung auseinander gesetzt habe und dann irgendwann festgestellt habe, dass es zu bestimmten Themen, wie den Auswirkungen von Zucker und Weizen auf den Körper, kaum informative Seiten gab, geschweige denn schmackhafte Rezepte. Die Idee zum Blog war damit schnell geboren. Doch von der Idee bis zum heutigen Blog war es ein langer Lern- und Entwicklungsprozess. Aber gerade das gefällt mir ja am Bloggen. Mein Blog dokumentiert damit sowohl meine berufliche als auch meine persönliche Weiterentwicklung.

Was gefällt Ihnen am Foodbloggen besonders gut?

Das Bloggen insbesondere das Foodbloggen bedeutet mir sehr viel. Ich nutze das Bloggen als persönliches Ventil, denn wer mir bereits seit längerem folgt weiß, dass ich meine Leser an meinen Gedanken, Fragen und Herausforderungen meines Lebens teilhaben lasse. Das Besondere am Foodbloggen ist der wirklich lange Prozess für die Umsetzung eines Beitrags. Von der Rezeptentwicklung, der Auswahl der Lebensmittel, dem Kochen und Anrichten, bis zum Fotografieren und Bearbeiten der Fotos, über die anschließende Fertigstellung der Texte und Rezeptanleitung. Ich finde jedes einzelne Detail davon toll, besonders gefällt mir aber das Anrichten und Fotografieren. Jeder der mal versucht hat ein #mealfie von seinem Essen zu erstellen, weiß wie schwierig es ist, dass das Essen tatsächlich so gut aussieht, wie es schmeckt.

Womit beschäftigen Sie sich auf Ihrem Blog am liebsten?

Mein thematischer Fokus verschiebt sich regelmäßig und das liegt einfach daran, dass mein Blog so nah an meinem Leben ist. Seit meine Tochter zur Welt gekommen ist, setze ich mich auch viel mit der Ernährung von Kindern auseinander, was ich definitiv auch noch stärker auf meiner Seite einbauen möchte. In den letzten Jahren schreibe ich zudem vermehrt Artikel, die sich mit speziellen Themen einer ausgewogenen Ernährung auseinandersetzen: Wie kann man seinen Zuckerkonsum einschränken, Was sollte man beim Kauf von Ölen und Fetten beachten etc. Hier bringe ich meine eigenen Erfahrungen und Tipps mit ein, lerne aber auch bei der Recherche viel Neues, denn ich befrage zu meinen Artikeln oft verschiedene Experten und ziehe die Ergebnisse ihrer Studien mit ein. Zurzeit macht mir das sogar mehr Spaß als Rezepte zu ‚verbloggen‘.

Was gefällt Ihnen besonders gut an dem Prinzip Lebensmittel vom Bauernhof online bestellen zu können?

Die Meldungen in den Medien zu Lebensmittelrückrufen und gefährlichen Rückständen in den Lebensmitteln aus den Supermärkten häufen sich. Wenn ich bei einem Bauern in meiner Nähe bestelle, habe ich einen persönlichen Kontakt zum Hersteller. Um zu erfahren, ob das geschlachtete Tier Antibiotika bekommen hat, oder welche Pflanzenschutzmittel der Bauer für sein Gemüse verwendet, kann ich ihn einfach direkt fragen. Was bleibt ist ein sehr viel besseres Gefühl beim Einkauf. Ich habe eine weitaus bessere Kontrolle darüber, was ich meiner Familie zum Essen auf den Tisch stelle und ein gutes Gefühl, weil ich regionale Produzenten mit fairen Preisen unterstütze.
Zudem versuche ich ohnehin weitestgehend saisonal zu kochen. Hier ist das Angebot beim regionalen Bauern schlichtweg besser und ob man es glaubt oder nicht, geschmacklich machen die regionalen Produkte von kleinen Bauernhöfen oft einen riesigen Unterschied. Eine win-win Situation also, wenn ich sorglos nachhaltiger einkaufe und mein Essen sogar viel besser schmeckt.

Was ist das besondere an Ihrem Blog, dass Sie von anderen Foodbloggern unterscheidet?

Ich möchte meinen Lesern helfen selbst herauszufinden was ihnen gut tut und fokussiere mich deshalb nicht auf eine Ernährungsrichtung. Was dem Einen gut tut, ist für den Anderen Gift. Statt von einer Diät zu nächsten, oder einem Hype zum Anderen zu wandern, versuche ich meine Leser wieder mehr dazu zu bringen auf ihren eigenen Körper zu hören und sich ausgewogen zu ernähren. Deshalb informiere ich auch viel über bestimmte Themen und neue Trends. So kann jeder Leser seine eigene Ernährung besser reflektieren und erkennen, was ihm wann gut tut und was nicht. Essen soll uns doch nähren und Freude bereiten und nicht unglücklich, verbissen oder sogar krank machen.

Auf was, von dem was Sie bis jetzt erreicht haben, sind Sie besonders stolz?

Seit mein Blog konnte ich bereits viele Menschen dazu inspirieren kreativer beim Kochen zu sein. Ich weiß sogar, dass einige meiner Freundinnen nun mehr wert auf ihre Ernährung legen, weil sie viel von mir gelernt haben. Besonders freut mich, dass einige Leser durch mich ihr persönliches Wohlbefinden verbessert haben. Ich bekomme Zuschriften von Lesern, die Dank meiner Rezepte abgenommen haben, oder ihren Mann dazu bewegt haben mehr Gemüse zu essen. Dass mir fremde Menschen schreiben und mich um Rat bitten, zeigt mir wie viel Vertrauen meine Leser in mich und meine Ernährungseinstellung haben. Ich konnte einigen Lesern komplizierte Themen einfach
erklären, sodass sie heute gut selbst entscheiden können was gesund ist und was nicht. Das macht mich echt stolz.

Haben Sie konkrete Pläne was Sie mit Ihrem Blog oder als Bloggerin in der Zukunft noch erreichen wollen?

Ich möchte mich in Zukunft noch mehr mit der Ernährung von Kindern beschäftigen und darüber ein Buch schreiben, denn viele Eltern verzweifeln an der Aufgabe ihre Kinder von gesunder Ernährung zu begeistern. Dabei kann es ganz einfach sein, wenn man von vornherein damit beginnt die Kinder bei der Zubereitung zu integrieren und gemeinsame Rituale für den Familientisch einführt.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?

avocado-süßkartoffel-auflauf_hochkant_mit-Text_healthy_soulfoodDa ich jetzt als frischgebackene Mutter auch ein großes Zeitproblem habe, liebe ich natürlich Rezepte, die schnell zubereitet sind und dennoch lecker schmecken. Das wohl am schnellsten zubereitete Lunch sind meine Süßkartoffelschiffchen.
Wenn die Erdbeersaison startet, stehen die wahrscheinlich regelmäßig auf meinem Speiseplan.
Ansonsten koche ich auch gerne vor. Mein Süßkartoffelauflauf beispielsweise ist perfekt zum Mitnehmen ins Büro.
Zu meinen Lieblingsrezepten im Sommer gehören aber definitiv meine selbstgemachten Eiskreationen. Für mich als Naschkatze ist eine Eismaschine ein absolutes Muss!

Verwenden Sie für Ihre Rezepte Bio- oder sogar regionale Lebensmittel?

Ich verwende nicht ausschließlich Bio Produkte, das passt wie bei vielen anderen Familien auch einfach nicht in unser Budget. Allerdings bin ich beim Kochen sehr auf Saisonalität bedacht, was es natürlich einfacher macht regional einzukaufen. Hier ist ein teures Bio Siegel dann auch nicht mehr zwingend erforderlich.
Bei tierischen Produkten achte ich allerdings auf Bio Qualität und auf die Herkunft der Produkte sowie bei einigen Gemüse- und Obstsorten, wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Lauch, die im konventionellen Anbau mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt werden, die schädlich sind. In meinen Rezepten gebe ich bei vielen Zutaten an, woher ich diese beziehe oder worauf beim Einkauf zu achten ist.

 

eat clean, foodblog im interview
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Michael Weckerle, der auch als Ernährungsberater, Personaltrainer und Motivator tätig ist, ist der Blogger, der hinter dem informativen Ernährungs- und Fitnessblog “Eat Clean” steckt.

Er selbst ist schon seit Kindesalter sportbegeistert und hat sich regelmäßig Ziele in seinen verschiedenen Sportarten gesetzt, die er durch seinen starken Willen und Zielstrebigkeit auch erreicht hat. Seine Jahre in der Lebensmittelindustrie haben ihn dabei geprägt und führten dazu, dass er sich immer mehr mit der natürlichen und nährstoffreichen Alltagsernährung auseinandersetzte, die er seinen Lesern ans Herz legt.

„Für mich ist der größte Erfolg, wenn ich meine Philosophie weitergeben kann und Menschen dazu motiviere, sich mehr mit ihrem Körper und ihrer Ernährung zu beschäftigen, als sie es bisher getan haben.“ – Michael Weckerle

In seinem Blog und auf seiner Website stellt er sein ausgearbeitetes Ernährungskonzept “Eat Clean” vor, befasst sich mit spannenden Themen wie der Detox Kur, Bodyweight Training, Nahrungsergänzungsmitteln und “Superfoods” und stellt außerdem eine Vielzahl von abwechslungsreichen Rezepten vor. So findet man dort nicht nur leckere Smoothie- und Salatrezepte, sondern auch verschiedene Rezepte für Fleisch und Fisch, Snacks und vieles mehr. Die Website ist also auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir, von der Bauerntüte, hatten die Möglichkeit ein spannendes Interview mit Michael Weckerle von „Eat Clean“ zu führen.

Wie kamen Sie auf die Idee einen Foodblog zu schreiben? Und seit wann sind Sie Foodblogger?

Eat Clean logoMit Ernährung beschäftige ich mich schon seit 12 Jahren intensiv und habe stetig versucht meine eigene Ernährung zu verbessern. Nachdem ich mit Triathlon aufgehört hatte, stand mir plötzlich enorm viel Zeit zur Verfügung, die ich vorher mit Training verbracht hatte. Da ich mich auch gerne mit dem Computer beschäftige, wollte ich schon immer eine eigene Webseite. Da habe ich einfach die Ernährung und mein Interesse für die Technik verbunden. Die Webseite habe ich im Sommer 2013 veröffentlicht und sukzessive mit Rezepten gefüllt.

Womit beschäftigen Sie sich auf Ihrem Blog am liebsten?

Im Prinzip schon mit der Ernährung, aber sehr wichtig ist mir auch die Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Viele Krankheiten entstehen heute durch Bewegungsmangel. Die moderne Arbeitswelt macht es möglich, dass wir uns auch im Beruf immer weniger bewegen müssen und 2/3 der arbeitenden Bevölkerung sitzt fast den ganzen Tag im Büro. Das ist wider unserer Natur. Ein Mensch muss sich bewegen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Niemand muss zum Hochleistungssportler mutieren, sondern mindestens 5000 Schritte pro Tag machen. Im Schnitt sind es gerade mal 1000. Wir sind also weit davon entfernt.

Welcher ist Ihr beliebtester Beitrag bzw. Ihr erfolgreichster Post?

Bei Facebook war das eine Starbucks Tasse mit dem Spruch „Menschen bezahlen 4€ für einen Kaffee, aber 4€ für Bio Freilandeier ist ihnen zu teuer:“ Das Bild wurde über 40.000 mal geteilt und bekam über 600 Kommentare.

Was ist das besondere an Ihrem Blog, dass Sie von anderen unterscheidet?

Das Besondere ist, dass alle Rezepte selbst gekocht wurden und alles was ich empfehle, habe ich selbst ausprobiert. Durch den Leistungssport kenne ich meinen Körper enorm gut und kann sehr gut einschätzen, was funktioniert und was nicht. Natürlich muss man immer die Individualität berücksichtigen. Trotzdem gibt es fundamentale Dinge, die jedem Menschen einen Mehrwert bieten. Dazu gehört auf jeden Fall eine natürliche Ernährung ohne Lebensmittelzusatzstoffe, die aus dem Labor kommen.

Was ist Ihr persönliches Lieblingsrezept?Michael Werle, ist der Blogger, der hinter dem informativen Ernährungs- und Fitnessblog “Eat Clean” steckt, der auch als Ernährungsberater, Personaltrainer und Motivator tätig ist. Er selbst ist schon seit Kindesalter sportbegeistert und hat sich regelmäßig Ziele in seinen verschiedenen Sportarten gesetzt, die er durch seinen starken Willen und Zielstrebigkeit auch erreicht hat. Seine Jahre in der Lebensmittelindustrie haben ihn dabei geprägt und führten dazu, dass er sich immer mehr mit der natürlichen und nährstoffreichen Alltagsernährung auseinandersetzte, die er seinen Lesern ans Herz legt. “Für mich ist der größte Erfolg, wenn ich meine Philosophie weitergeben kann und Menschen dazu motiviere, sich mehr mit ihrem Körper und ihrer Ernährung zu beschäftigen, als sie es bisher getan haben.” In seinem Blog und auf seiner Website stellt er sein ausgearbeitetes Ernährungskonzept “Clean Eat” von, befasst sich mit spannenden Themen wie der Detox Kur, Bodyweight Training, Nahrungsergänzungsmitteln und “Superfoods” und stellt außerdem eine Vielzahl von abwechslungsreichen Rezepten vor. So findet man dort nicht nur leckere Smoothie- und Salatrezepte, sondern auch verschiedene Rezepte für Fleisch und Fisch, Snack und vieles mehr. Die Website ist also auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir, von der Bauerntüte, hatten die Möglichkeit ein spannendes Interview mit Michael Weckerle zu führen Wie kamen Sie auf die Idee einen Foodblog zu schreiben? Und seit wann sind Sie Foodblogger? Mit Ernährung beschäftige ich mich schon seit 12 Jahren intensiv und habe stetig versucht meine eigene Ernährung zu verbessern. Nachdem ich mit Triathlon aufgehört hatte, stand mir plötzlich enorm viel Zeit zur Verfügung, die ich vorher mit Training verbracht hatte. Da ich mich auch gerne mit dem Computer beschäftige, wollte ich schon immer eine eigene Webseite. Da habe ich einfach die Ernährung und mein Interesse für die Technik verbunden. Die Webseite habe ich im Sommer 2013 veröffentlicht und sukzessive mit Rezepten gefüllt. Womit beschäftigen Sie sich auf deinem Blog am liebsten? Im Prinzip schon um die Ernährung, aber sehr wichtig ist mir auch die Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Viele Krankheiten entstehen heute durch Bewegungsmangel. Die moderne Arbeitswelt macht es möglich, dass wir uns auch im Beruf immer weniger bewegen müssen und 2/3 der arbeitenden Bevölkerung sitzt fast den ganzen Tag im Büro. Das ist wider unserer Natur. Ein Mensch muss sich bewegen, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Niemand muss zum Hochleistungssportler mutieren, sondern mindestens 5000 Schritte pro Tag machen. Im Schnitt sind es gerade mal 1000. Wir sind also weit davon entfernt. Welcher ist Ihr beliebtester Beitrag bzw. Ihr erfolgreichster Post? Bei Facebook war das eine Starbucks Tasse mit dem Spruch „Menschen bezahlen 4€ für einen Kaffee, aber 4€ für Bio Freilandeier ist ihnen zu teuer:“ Das Bild wurde über 40.000 mal geteilt und bekam über 600 Kommentare. Was ist das besondere an Ihrem Blog, dass Sie von anderen unterscheidet? Das Besondere ist, dass alle Rezepte selbst gekocht wurden und alles was ich empfehle habe ich selbst ausprobiert. Durch den Leistungssport kenne ich meinen Körper enorm gut und kann sehr gut einschätzen, was funktioniert und was nicht. Natürlich muss man immer die Individualität berücksichtigen. Trotzdem gibt es fundamentale Dinge, die jedem Menschen einen Mehrwert bieten. Dazu gehört auf jeden Fall eine natürliche Ernährung ohne Lebensmittelzusatzstoffe, die aus dem Labor kommen. 5.Was ist Ihr Lieblingsrezept? Die Quinoabowl liebe ich, die kann man immer in verschiedenen Variationen zubereiten. 6. Wie wichtig sind Ihnen Bio- und regionale Lebensmittel? Verwenden Sie diese für Ihre Gerichte? Teilweise ja, bei manchen Zutaten macht es bestimmt Sinn, aber bei manchen ist es eigentlich nicht notwendig. Jeder muss das für sich selbst entscheiden, ob er Bio und regional kauft. Ich denke da spielt auch der ökologische Faktor eine Rolle. Die häufigste Todesursache in den westlichen Ländern sind Herz-Kreislauferkrankungen, die oft Lebensstilbedingt sind. Dazu gehört vor allem Übergewicht, das durch eine Kombination aus Bewegungsmangel und eine zu kalorienreiche Ernährung entsteht. Ob da jemand Bio isst oder nicht spielt meistens eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich ist es aber schon so, dass jemand der Bio isst, sich allgemein gesünder und bewusster ernährt und auch mehr auf seine Gesundheit achtet. Früher war alles Bio und die Frage stellte sich gar nicht, ob Bio oder nicht. Warum denken Sie gewinnen Bio Lebensmittel eine immer größere Bedeutung? Die Menschen wollen wieder etwas für Ihre Gesundheit tun und sich bewusster ernähren, aber wie oben schon gesagt spielt Bio bei meiner Philosophie eine eher untergeordnete Rolle. Wichtig ist mir, dass ein Produkt so natürlich und industriell unverarbeitet wie möglich konsumiert wird, ohne chemische Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Konservierungsstoffe. Bio wäre da noch das i Tüpfelchen, aber oft scheitert es schon an den Grundlagen.

Die Quinoabowl liebe ich, die kann man immer in verschiedenen Variationen zubereiten.

Wie wichtig sind Ihnen Bio- und regionale Lebensmittel? Verwenden Sie diese für Ihre Gerichte?

Teilweise ja, bei manchen Zutaten macht es bestimmt Sinn, aber bei manchen ist es eigentlich nicht notwendig. Jeder muss das für sich selbst entscheiden, ob er Bio und regional kauft.
Ich denke da spielt auch der ökologische Faktor eine Rolle. Die häufigste Todesursache in den westlichen Ländern sind Herz-Kreislauferkrankungen, die oft Lebensstilbedingt sind.
Dazu gehört vor allem Übergewicht, das durch eine Kombination aus Bewegungsmangel und eine zu kalorienreiche Ernährung entsteht.
Ob da jemand Bio isst oder nicht spielt meistens eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich ist es aber schon so, dass jemand der Bio isst, sich allgemein gesünder und bewusster ernährt und auch mehr auf seine Gesundheit achtet. Früher war alles Bio und die Frage stellte sich gar nicht, ob Bio oder nicht.

Warum denken Sie gewinnen Bio Lebensmittel eine immer größere Bedeutung?

Die Menschen wollen wieder etwas für Ihre Gesundheit tun und sich bewusster ernähren, aber wie oben schon gesagt, spielt Bio bei meiner Philosophie eine eher untergeordnete Rolle.
Wichtig ist mir, dass ein Produkt so natürlich und industriell unverarbeitet wie möglich konsumiert wird, ohne chemische Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Konservierungsstoffe. Bio wäre da noch das i Tüpfelchen, aber oft scheitert es schon an den Grundlagen.

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Jährlich gibt es so viele neue Lebensmittel auf dem Markt, dass man kaum den Überblick behalten kann. Dabei sollte man sich bewusst sein, dass die neuen ultraverarbeiteten Fertigprodukte alles andere als gut für Ihre Gesundheit sind. Ausgefallen ist Trend, Menschen lieben Neuheiten. Aber sind diese Neuheiten auch wirklich sinnvoll oder bewegen wir uns ernährungstechnisch in eine falsche Richtung?

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Inhalt des Artikels:

  • Das Essen aus dem Labor
  • Alles andere als gesund – steigende Fettleibigkeit
  • Essen obwohl man schon satt ist
  • Back to the Roots!
  • Gesunde Ernährung – besser als jede Diät

Das Essen aus dem Labor

Der Trend entwickelt sich in Richtung Astronautennahrung – unglaublich aber wahr! Es werden immer wieder neue Techniken entwickelt, um günstige Lebensmittel aus chemischen Stoffkombinationen herzustellen. Diese haben in der Regel 100% mehr Zucker und bedeutend mehr Salz und Fett als unverarbeitete Nahrungsmittel. Zudem enthalten sie nur wenig Ballaststoffe.

Alles andere als gesund – steigende Fettleibigkeit

Dadurch, dass Großkonzerne immer mehr präparieren, die Fertiggerichte stetig einfacher zuzubereiten sind und vor allem deutlich günstiger sind als frische Produkte, gibt es mehr Fettleibigkeit denn je. Ein Ernährungsprofessor der Universität São Paulo hat mit seiner Studie in mehreren europäischen Ländern bestätigt, dass je mehr sogenannte “ultraverarbeitete Lebensmittel” konsumiert werden, auch die Fettleibigkeit steigt. Deutschland belegt gleich hinter Großbritannien den zweiten Platz.

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Essen obwohl man schon satt ist

Die allseits bekannten Fressattacken werden ausgelöst von einer bestimmten Kombination aus Zucker und Fett, die in der Industrie schon länger verwendet werden, um ein sogenanntes Suchtpotential für ihre Produkte zu schaffen. Die bekanntesten Beispiele sind wohl Kartoffelchips und Schokolade – einmal angefangen, fällt es schwer wieder aufzuhören, es sei denn die Verpackung ist leer. Auch Cracker, Muffins und Hotdogs gehören zu den besten Beispielen der “Snack-Sucht”. Ihre Zusammensetzung bringt unser Gehirn in Puncto Appetit und Sättigung aus dem Konzept. Wir stopfen, ohne es zu merken. Erst, wenn die Sucht befriedigt ist, zumindest für eine Weile, wird uns bewusst wie viel an Kalorien und Schadstoffen wird eigentlich zu uns genommen haben.

Gesund sein kann so einfach sein. Nach der Erforschung unterschiedlichster Ernährungsformen und Diäten kamen Yale-Forscher zu dem Ergebnis: “Eine Ernährungsweise mit gering verarbeiteten Lebensmitteln, nahe an der Natur und vorwiegend aus Pflanzen, ist maßgeblich mit Gesundheitsförderung und Krankheitsverhütung verbunden.”

Bei der Bauerntüte könnt ihr euch sicher sein, eure Gesundheit nicht zu gefährden, schaut doch mal vorbei in unserem Shop, wir liefern innerhalb von 2 Tagen direkt an die Haustür!

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Back to the Roots!

Der internationale Markt hat die massenhafte Zufriedenstellung und den Durst nach stetig neuer Innovation bewirkt. Beispielsweise finden sich Gemüse-Eiscreme und süße Pizza als Top Innovationen auf der Ernährungsmesse “Anuga” in Köln. Dort gibt es größtenteils Lebensmittel die von der älteren Generation nicht mehr als solche erkannt werden würden. Das ständige Erfinden neuer und unkonventioneller Produkte soll den Verbraucher, dem sowieso schon alles geboten wird, dazu bewegen noch mehr zu kaufen.

Wir von der Bauerntüte wollen dem entgegenwirken! Unser Ziel ist es, volle Transparenz zu schaffen und die Gesundheit der Menschen zu fördern, anstatt sie zu zerstören. Aufgrund der Tatsache, dass alles aus einer Hand kommt, wir also keine direkten Partner haben, die unsere Lebensmittel weiterverarbeiten, können wir garantieren, dass ausschließlich gesunde Lebensmittel aus regionalem und biologischem Anbau angeboten werden. Zudem bieten wir ein breites Sortiment an Obst, Gemüse, Milch- und Fleischprodukten.

 

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Gesunde Ernährung – besser als jede Diät

Die Fülle an verschiedenen Diäten lässt die meisten Menschen verzweifeln. Welche Diät ist am effektivsten? Welche passt zu mir? Und wie bekomme ich die Heißhungerattacken in den Griff?

Der Mediziner Frank Sacks der Harvard School of Public Health machte sich zur Aufgabe zwei Jahre lang vier verschiedene Diäten an 645 Frauen und Männern zu testen, die alle eine unterschiedliche Kombination an Fett, Proteinen und Kohlenhydraten vorschrieb. Die Teilnehmer sollten sich zusätzlich einmal die Woche 90 Minuten lang körperlich betätigen und 750 Kilokalorien weniger als sonst zu sich nehmen. Das Ergebnis war verblüffend: Die Teilnehmer hatten im Durchschnitt 4 kg verloren, egal welche Diät Sie gemacht haben.

Der Schlüssel liegt folglich einfach in einer geringeren Kalorienzufuhr und einer ausgewogenen Ernährung. Also machen Sie sich nicht verrückt mit Low-Carb, Low-Fat oder sonstigen Diäten. Verzichten Sie lediglich auf Fertigprodukte, kochen Sie gesund und vor allem frisch.

 

Denkanstöße und Ideen finden Sie in unserem Online-Shop. Gesunde Rezeptideen in unserer YouTube-Playlist:

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Mit Paleo schlank, fit und gesund werden. Wie das gehen soll und was genau die Paleo Diät ist haben wir hier für sie zusammengefasst.

Frische Lebensmittel für ihre Paleo Diät können sie ganz leicht hier bei uns im Bauerntüte Onlineshop bestellen:

Paleo Diät: Was ist das?

Der Begriff Paleo ist die Kurzform für den Zeitraum der Altsteinzeit (Paläolithikums). Die Paleo Diät, auch Steinzeitdiät genannt, ist eine Ernährungsweise die sich an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler orientiert. Es wird also die damalige Ernährung mit unseren heute verfügbaren Lebensmitteln nachgeahmt und dabei liegt bei Paleo der Fokus auf einer hohen Qualität der Lebensmittel und der Nachhaltigkeit.

Paleo Lebensmittel: Was gehört dazu?

Zu der Paleo Diät gehören die unverarbeiteten und nährstoffreichen Lebensmittel in FormMöhren-paprika-gemüse-paleo-diät von Gemüse, Obst, Nüsse und Samen, Fleisch, Fisch, Eier und gesunde Fette. Verzichtet werden bei dieser Ernährungsweise auf verarbeitete Lebensmittel die erst durch die Einführung von Ackerbau und Viehzucht für den Menschen zugänglich wurden. Dazu gehören Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Zucker, stark verarbeiteten pflanzlichen Fetten und künstlichen Zusatzstoffen.

Vorteile der Paleo Diät

Die Vorteile der Paleo Diät sollen darin liegen, dass dieses Ernährungsweise im Einklang mit unseren Genen funktioniert, da sich der menschliche Körper während der 2,5 Millionen Jahre dauernde Evolution genau an diese Lebensmittel angepasst hat. Häufig genannte körperliche Veränderungen bei einer Ernährungsumstellung auf Paleo sind unter anderem ein verbessertes Allgemeinbefinden, niedrigerer Blutdruck, besserer Schlaf, reinere Haut und gesünderes Haar, ein stabileres Immunsystem und verbesserte Blutzuckerwerte.

Die Paleo Ernährungsweise umsetzen

Eine Paleo Ernährung umzusetzen bedeutet keinesfalls, dass man seine heutigen Lebensstandard aufgeben muss und durch ein Leben in der Steinzeit ersetzen muss. Es geht dabei nur um die Orientierung an den damaligen Ernährungsansätzen und dabei herauszufinden, was unserem Körper gut tut. Wer mit der Paleo Diät anfangen möchte, sollte sich erst einmal einen Monat nach diesen Regeln ernähren und dann schauen wie der Körper darauf reagiert. Anschließend können Sie dem Ergebnis entsprechend entscheiden wie oder ob sie mit dieser Ernährungsweise fortfahren möchten.

Paleo Rezepte

Um ein wenig Inspiration für die Umsetzung der Paleo Diät zu bekommen haben wir hier ein paar Rezepte für sie zusammengestellt.

Paleo Pancakes

Zutatenpancakes paleo mit banane und ei

  • 6 Eier
  • 2 Bananen
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 2 EL Kokosöl (bzw Ghee oder Butter)
  • 2 EL Kokosmehl

 

Zubereitung

  1. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit den Eiern, der Vanille, und dem Kokosmehl vermengen.
  2. Die Pfanne mit dem Kokosöl auf mittlerer Stufe erhitzen.
  3. Kleine Teigfladen in die Pfanne geben.
  4. Nach 3-5 Minuten (je nach gewünschter Bräune) einmal wenden. Das klappt am besten, wenn man vorher beim Braten einen Deckel auf die Pfanne gesetzt hat. So stockt das Ei besser.
  5. Nach und nach den ganzen Teig verarbeiten und die fertigen Pancakes evtl. zum Warmhalten in den Ofen stellen.
  6. Die Pancakes schmecken besonders gut mit Früchten oder Apfelmus.

Paleo Brot mit Kräutern

Ein Beitrag geteilt von Kat (@m1sskat) am 11. Mär 2017 um 16:18 Uhr

Zutaten

  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kokosmehl
  • 2 EL Leinsamenmehl
  • 2 EL frische gehackte Kräuternach Wahl (zum Beispiel Thymian und Rosmarin)
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Weinstein Backpulver
  • 5 Eier
  • 30 ml geschmolzenes Kokosöl
  • 1 EL Apfelessig

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Kastenbackform einfetten.
  2. In einer Schüssel die gemahlene Mandeln, das Kokos- und Leinmehl mit den Kräutern, dem Salz und Backpulver mischen.
  3. Eier, Öl und Essig hinzugeben und mit einem Rührgerät mixen.
  4. Den Teig in die Form geben und für 25 – 30 Minuten im Backofen backen.
  5. Sind die 30 min um, sollte man einen Zahnstocher in das Brot stechen und wenn kein Teig daran kleben bleibt ist das Brot fertig.

Paleo Müsli

Paleo Müsli kann man auf verschiedenen Internetseiten sogar online bestellen. Aber selbstgemacht schmeckt es doch immer am besten.

Zutaten

  • 100 g Pekannüss
  • 70 g Mandeln
  • 70 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Kokoschips/-flocken
  • 30 g Goji Beeren
  • 1 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 1 EL Honig (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Vanillepulver

 

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Mandeln und Pekannüsse grob hacken und mit den restlichen Zutaten, außer den Goji Beeren, gut vermischen.
  3. Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig verteilen und für 15-20 Minuten im Ofen backen. Zwischendurch immer mal die Mischung umrühren.
  4. Anschließend das Müsli auskühlen lassen und die Goji Beeren hinzufügen.
  5. In einem luftdichten Behälter hält sich das Paleo Müsli für einige Wochen. Und so lohnt es sich auch gleich eine größere Menge davon zu machen.

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Weiter Informationen Rund um das Thema Paleo Diät gibt es hier.