Saisonkalender: Obst und Gemüse Monat für Monat

Dieser Kalender richtet sich nach der Ernte in Deutschland, nicht nach dem Prospekt. Einzelne Sorten verkaufen wir nicht einzeln, sie kommen gemischt in der Kiste, so wie die Höfe gerade liefern.

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Die zwölf Monate zum Nachlesen

Jede Monatsseite erzählt die ganze Geschichte: alle Sorten, Herkünfte, Rezepte und was in der Kiste liegt.

Januar

Grünkohl, Feldsalat, Rosenkohl, Chicorée, Lageräpfel

Februar

Chicorée, Feldsalat, Lauch, Pastinaken, Lageräpfel

März

Spinat, Radieschen, Feldsalat, Postelein, Lagermöhren

April

Spargel, Rhabarber, Radieschen, Spinat, Rucola

Mai

Spargel, Rhabarber, Erdbeeren, Kopfsalat, Radieschen

Juni

Erdbeeren, Kirschen, Spargel, Kohlrabi, Zuckerschoten

Juli

Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Zucchini, Blumenkohl

AugustJetzt

Tomaten, Zucchini, Bohnen, Zuckermais, Pflaumen

September

Kürbis, Äpfel, Zwetschgen, Birnen, Fenchel

Oktober

Kürbis, Äpfel, Quitten, Rosenkohl, Wirsing

November

Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Chicorée, Lageräpfel

Dezember

Grünkohl, Feldsalat, Rosenkohl, Chicorée, Lageräpfel

Frisch vom Feld, aus dem Lager oder importiert

Saison heißt nicht automatisch Freiland. Drei Herkünfte laufen das ganze Jahr über nebeneinander her, und die Unterscheidung lohnt sich beim Einkauf.

Freiland bedeutet: Die Ware ist in den Tagen vor dem Kauf geerntet worden. Das ist der kürzeste Weg vom Feld auf den Teller und im Sommer der Normalfall.

Lagerware stammt aus der Ernte des Vorjahres. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Kohlköpfe und Äpfel halten sich in kühlen, dunklen Lagern über Monate. Im Winter kommt der größte Teil des deutschen Angebots von dort, und das ist kein Makel, sondern die Art, wie hierzulande seit jeher über die kalte Zeit gebracht wird.

Geschützter Anbau meint Folientunnel, Vlies und Gewächshäuser. Feldsalat, Radieschen und Chicorée kommen so auch dann, wenn draußen Frost liegt.

Was in Deutschland gar nicht wächst, wird importiert. Zitrusfrüchte, Bananen und Avocados haben zwar auch ihre Saison, nur eben in anderen Ländern.

Was das für die Kiste bedeutet

Unsere Kisten folgen dieser Logik: Was gerade reif ist, kommt hinein. Im Frühsommer sieht der Inhalt deshalb völlig anders aus als im Februar, und die Zusammenstellung wechselt von Woche zu Woche mit der Ernte der Partnerhöfe. Wer regelmäßig kocht und nicht jede Woche neu bestellen möchte, nimmt eines der Obst- und Gemüse-Abos. Wer erst einmal probieren will, bestellt einmalig eine Bio-Obst- und Gemüsekiste.

Häufige Fragen zum Saisonkalender

Warum steht im Winter so wenig Obst auf der Liste?

Weil in Deutschland zwischen November und Mai kein Obst frisch geerntet wird. Übrig bleiben Lageräpfel und Lagerbirnen aus der Herbsternte, dazu Nüsse und Trockenobst. Alles andere im Winterregal ist importiert.

Ist Lagerware weniger wertvoll als frische Ware?

Ein Teil des Vitamin C baut sich über die Lagermonate ab, bei Kartoffeln und Möhren bleibt der größte Teil der Nährstoffe dagegen weitgehend erhalten. Gut gelagerte heimische Ware ist in der Regel die sinnvollere Wahl gegenüber Frischware, die um die halbe Welt geflogen ist.

Wie aktuell sind die Angaben?

Die Monatsseiten richten sich nach dem üblichen Verlauf einer Saison im deutschen Anbau. Ein früher Frühling oder ein nasser Sommer verschiebt einzelne Sorten um zwei bis drei Wochen. Was tatsächlich in der Kiste liegt, steht immer in der Produktbeschreibung der laufenden Woche.

Frisches Bio-Obst und Gemüse direkt vom Hof

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