in , /von

Obst: Funfacts! Wusstet ihr…

Wusstet ihr, dass es einen Apfelbaum mit 100 verschiedenen Sorten gibt? Aus einem stinknormalen Boskoop wurde durch eine spezielle Veredelung ein 100-Sorten-Apfelbaum! So viel Obst auf einmal! 🍎

Kennt ihr bereits die “5 am Tag-Regel”? Nein? Drei Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst und euer Tagesbedarf ist gedeckt. Wieso? Obst und Gemüse versorgen unseren Körper mit sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Dadurch verbessert sich unserer Gesundheitsstand und das Risiko an diversen Krankheiten zu erkranken sinkt.

■ Avocado? Obst oder Gemüse? Na wer weiß es? Die Avocado gehört zum Obst! 🥑

Wusstet ihr, dass die Avocado zu den gesündesten Obstsorten zählt? Vielleicht ist es sogar die gesündeste von allen! Sie ist gut für unseren Kreislauf, senkt den Cholesterinspiegel und stärkt unsere Immunabwehr. Wusstet ihr aber auch, dass ein Kilo Avocado bis zu 1.500 Liter verbraucht? Und das ist besonders wasserarmen Regionen! Zudem werden auch noch illegale Abholzung durchgeführt um Avocados anzubauen.

Wusstet ihr, dass Obst nicht nur an Bäumen wächst? Die Faustregel “Alles was an den Bäumen wächst ist Obst, alles was am Boden wächst ist Gemüse” stimmt so nicht. Cashewkerne wachsen beispielsweise an einer, am Baum hängenden, Paprika! Das stimmt natürlich nicht so ganz, schaut aber so aus! Ananas wächst an Bäumen? Falsch! Ananas wächst tatsächlich am Boden. Genauso wie Wassermelonen und Erdbeeren. Und Zimt? Zimt ist quasi die innere Rinde eines Baumes!

Und welche sind die beliebtesten Obstsorten in Deutschland?

1. Der Apfel, wer denn sonst?🍎

2. Die Banane, süß und lecker!🍌

3. Die Weintrauben, gesund und munter! 🍇

Habt ihr jetzt auch so Lust auf Obst bekommen wie ich? Dann schaut mal hier vorbei:

 

Wusstet ihr, welches das kalorienärmste Obst ist?

1. Acerola-Kirschen – 100 Gramm bringen es gerade mal auf 20 Kalorien!

2. Erdbeeren – Die süße Verführung hat nur 32 Kalorien!

3. Wassermelone – Ist doch nur Wasser! Fast! 90% Wasser und auf 100 Gramm nur 38 Kalorien!

bananen, lieblingsobst der deutschen Welches Obst hat keine Kerne? Bananen? Weintrauben? Melonen? Fast! Ihr bekommt zwar heute einige kernlose Obstsorten im Handel aber so kernlos sind die eigentlich gar nicht. Sogar die Bananen haben von Natur aus Kerne. Aber da wir Menschen uns beim Essen von Früchten daran stören, wurden die Kerne schlicht und einfach weg gezüchtet.

 

Und welches ist die kleinste Obstsorte die wir kennen? Außer Beeren.. Die Mini-Kiwi! Oder doch die Kapstachelbeere? Oder die Weinbeere? So genau wissen wir es alle nicht.. aber eines ist sicher: Lecker sind sie alle!

Wie sieht’s mit der größten Obstsorte aus? Ihr denkt, es sei die Wassermelone? Fast! Die Jackfrucht überholt die Wassermelone und ist unsere Top 1 der größten Obstsorten.

Kennt ihr das süßeste Obst? Was schätzt ihr? Es ist die Rosine! Sie ist zwar kein richtiges Obst aber irgendwie ja schon! Eine getrocknete Weintraube zählen wir auch zu Obst. 😉

■ Sauer ist das Gegenteil von süß. Also? Welche Frucht ist die sauerste? Die Zitrone! Oder fällt euch was besseres ein?

Obst, Früchte oder Gemüse? Wie war das nochmal..

Der Sommer nähert sich und mit ihm unsere Lust auf frisches und saftiges Obst. Noch etwas Geduld müsst ihr haben, bis die Saison für Obst wieder beginnt! 

Obst und Gemüse sind unbestritten die Grundlage einer gesunden Ernährung. Je naturbelassener sie sind, desto besser. Wisst ihr denn eigentlich, wo der Unterschied zwischen Obst und Gemüse liegt? Der botanische Unterschied von Obst und Gemüse liegt in der Lebensdauer der Pflanze. (Für die, die sich unter Botanik nichts vorstellen können, hier geht es um die Wissenschaft der Pflanzen.)

Zum Gemüse gehören essbare Pflanzenteile, die aus einer einjährigen Pflanze hervorgehen, also einer Pflanze, die nur einmal in ihrem Pflanzenleben fruchtet. Somit kann Gemüse also nur einmal geerntet werden, da die Pflanze nach ein bis spätestens zwei Jahren abstirbt. Bei Spargel und Artischocken handelt es sich aber um Ausnahmen, da diese aus einer mehrjährigen Pflanze stammen und zum Gemüse zählen.

Bei Obst handelt es sich um einen Oberbegriff für Früchte und Samen, die aus den Blüten mehrjähriger Pflanzen entstehen. So wachsen aus den Blüten des Apfelbaums jedes Jahr erneut Äpfel. Obst ist wegen seinem hohen Zuckergehalts meist beliebter als Gemüse. Auch hier gibt es aber eine Ausnahme: Die Zitrone. Sie zählt zu Obst, ist aber alles andere als süß. Neben den Unterschieden, gibt es aber auch einige Gemeinsamkeiten von Obst und Gemüse. Beides ist pflanzlich und gilt aufgrund hohem Vitamin- und Ballaststoffgehalt als gesund.

Ist euch denn der Unterschied zwischen Obst und Früchten bekannt? Viele Menschen können die Begriffe nicht voneinander abgrenzen, denn – Streng genommen – ist auch Gemüse Teil des Problems. Fangen wir mal vorne an: Als Frucht wird in der Botanik als Hülle der Samen aufgefasst. Sie umschließt demnach die Samen bis zur Reife und dient anschließend zur Verbreitung. Das können Kapseln, Stachelhüllen, Zapfen und Beeren sein. So weit – so gut! Essbare Früchte bestehen aus Fruchtfleisch. Die darin enthaltenen Samen oder Kerne werden, wenn sie ungenießbar sind, entfernt. Es deutet sich also an, dass Früchte zum Teil als Obst und zum anderen Teil als Gemüse gedeutet werden. Der Unterschied besteht im Prinzip darin, dass Obst roh verspeist wird, während Gemüse vorher gegart wird. Einige von euch sehen das sicherlich anders – ihr habt Recht! Mittlerweile hat sich dieses Kochprinzip gewandelt. Gemüse wird heute auch oft roh und in Verbindung mit leckeren Dips verspeist.

Arten von Obst?

Bei Obst unterscheidet man noch zwischen Kernobst, Steinobst, Beerenobst und Schalenobst.

fruestueck und rezepte fuer das fruestueckBei Kernobst handelt es sich um Früchte, die im Inneren ein Kerngehäuse aufweisen. Darin können jeweils bis zu zwei Kerne, also Samen, enthalten sein. Zum Kernobst gehören unter anderem Äpfel, Birnen, Quitte und Mispel.

Als Steinobst werden Früchte bezeichnet, die im Gegensatz zu dem Kernobst nur einen harten und großen Kern besitzen. Dieser Kern ist auch gleichzeitig der Samen. Hierzu gehören Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen und Kirschen.

Kommen wir zum Beerenobst. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei höchstwahrscheinlich um Beeren. Fast! Nicht alle Beeren gehören zu dem Beerenobst. Angehörige und bekannte Sorten sind Heidelbeeren, Blaubeeren, Holunderbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und viele weitere.

Bei Schalenobst bzw. auch Schalenfrüchte genannt, handelt es sich um Nüsse und Kerne. Diese Kerne sind von einer harten, meist holzigen Schale ummantelt, die im Gegensatz zu den Nüssen, nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Beispiele hierfür sind Cashewnüsse, Esskastanien, Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse und Pistazien.

Einmal bitte Obst ohne Kerne – Danke!

Bei welchen Obstsorten kann man denn eigentlich die Kerner mit verzehren? Bei allen? Die Antwort lautet: Nein.

Welche Obstsorten also, können wir bedenkenlos komplett verspeisen? Äpfel beispielsweise. Die Apfelkerne beinhalten zwar eine geringe Menge Amygdalin, dafür aber eine umso größere Menge an Jod welches unsere Schilddrüse unterstützt.

Wie sieht’s mit Weintrauben aus? Schließlich gibt es ja auch kernlose Weintrauben zu kaufen. Lasst euch davon aber nicht verwirren! Viele Menschen mögen einfach keine Kerne in bestimmten Obstsorten und bevorzugen kernloses Obst. Darauf haben Anbieter reagiert und züchten seitdem Varianten ohne oder kaum noch mit Kerne. Das bedeutet aber nicht, dass genau diese Kerne ungesund sind! Im Gegenteil, Weintraubenkerne (insbesondere die von blauen Weintrauben)  beinhalten Antioxidantien die uns Menschen vor Krankheiten schützen können.

Und die Melone? Schneidet ihr auch immer mit der Gabel in den Kern ein, damit dieser heraus fällt und ihr die Melone kernlos genießen könnt? Ab heute nicht mehr! Die Kerne enthalten wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, B und C, Magnesium, Eisen und Kalzium. Aber schluckt sie nicht einfach runter sondern zerkaut sie – nur so entfalten sie ihre Wirkung. Wer sich aber nicht überwinden kann, soll die Kerne zerkleinern oder pulverisieren und in Smoothies, Salate oder Dressings geben. 🍉

Und Papaya? Landen die Papayakerne bei euch im Müll oder im Magen? Hoffentlich im Magen denn die Kerne wirken entzündungshemmend, halten Parasiten fern und eure Gefäße frei von Verkalkungen. Ihr könnt die Kerne ganz einfach kauen oder sie in eine Pfeffermühle geben. Einfach trocknen lassen und das Essen mit ihrem scharfen Aroma würzen!

Welche Kerne sollten wir aber nicht verspeisen? Die Vorsicht gilt bei Steinfrüchten. Dazu zählen beispielsweise Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen und Kirschen. Die Kerne dieser Sorten enthalten potenziell mehr giftige Stoffe wie das bereits erwähnte Amygdalin. Dieser Stoff wird im Körper zu Blausäure umgewandelt und die Aufnahme von Sauerstoff in den Zellen blockiert. Aber keine Sorge! Dafür sind sehr große Mengen an Kerne nötig die zerkaut und verschluckt werden müssten. Und zwar auf einmal.

Welches ist das „Frischeste“?

ein himbeertraum in unserer woche der beeren mit der himbeere kann man tollen himbeerkuchen oder himbeermarmelade machenDas habt ihr euch sicherlich auch schon gefragt: Frisches Obst, TK-Obst oder Obst aus der Konserve? Welches ist das gesündeste? Hier die Auflösung:

1. Frisches Obst, wenn es sich um regionales und saisonales Obst handelt, ist ganz klar auf Platz 1. Frisch geerntetes Obst weist den höchsten Vitamin- und Mineralstoffgehalt auf.

2. TK-Obst ist die beste Alternative nach der frischen Variante. Der Nährstoffgehalt ist teilweise fast unverwundbar und somit ist das TK-Obst immer noch gesund! Geschmacklich liegt das frische Obst jedoch längen voraus.

3. Die Konserve sollte vermieden werden. Um Obst in Konserven oder Gläsern haltbar zu machen, bedarf es einem längeren Prozess. Unter anderem werden die verschiedenen Sorten mit speziellen Flüssigkeiten, die aus Mischungen aus Wasser, Zucker, Säuren oder ähnlichem bestehen, befüllt. Somit hat das Obst aus der Konserve/Glas einen geringeren Nährstoffgehalt als die frische oder tiefgekühlte Variante.

Ist zu viel Obst ungesund?

Wusstet ihr, dass zu viel Obst ungesund ist? Oder handelt es sich hier doch um einen Mythos? Erinnert ihr euch an eure Kindheit? “Iss lieber einen Apfel anstatt die Tafel Schokolade!”.

Aber fangen wir vorne an: Obst besteht neben Wasser aus Ballaststoffe, Vitamine, Fruchtzucker, Mineralien, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Das klingt doch schon mal gut! Viele Vitamine und Mineralstoffe kann unser Körper nur in geringen Mengen oder zum Teil auch gar nicht selber bilden. Aus diesem Grund müssen wir es durch Nahrung aufnehmen. Da Obst viele Nährstoffe davon enthält, ist es für uns unverzichtbar.Schwangerschaftsdiabetes Symptome und Ernährung bzw Ernährungsplan

Aber wie sieht es mit dem umstrittenen Fruchtzucker, also Fructose aus? Ich denke jedem von uns ist bewusst, dass zugesetzter Zucker, vor allem der bekannte Haushaltszucker ungesund ist. Trifft das auf Fructose auch dazu? Jaein. Fructose hat negative Auswirkungen auf den Stoffwechsel, WENN er in großen Mengen konsumiert wird! Es ist jedoch fast unmöglich so viel Obst über einen langen Zeitraum zu essen. Also keine Sorge! Die Kombination aus Zucker und Ballaststoffen im Obst verhindert eine zu schnelle Aufnahme des Zuckers im Blut sodass die Fructose problemlos in der Leber verarbeitet wird.

Die Regel für den idealen Tagesbedarf an Obst und Gemüse ist die “5 am Tag-Regel”. Schon mal davon gehört? 5 Portionen Obst und Gemüse, davon 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst. Eine Portion ist etwa eine Hand voll. Es ist leichter als man denkt, wirklich! Zum Frühstück einen leckeren Joghurt mit Obst und als Snack einige Gemüsesticks mit frischem Dipp. Zum Mittagessen eine Beilage aus gedünstetem, buntem Gemüse und als Dessert ein leckeren Obstsalat. Was fehlt noch? Richtig, ein knackiger Salat zum Abendessen. Und? Hand auf’s Herz, heute schon 5 Portionen gegessen? 🖐

Wieso saisonal und regional?

Mittlerweile ist so gut wie jedes Obst das ganze Jahr über in Supermärkten zu kaufen. Doch nur Obst, das Saison hat, entfaltet das volle Aroma, schont euren Geldbeutel und das Klima. Lange Transportwege verbrauchen viel Energie und verursachen mehr Emissionen. Zudem sind diese Transportwege meistens sehr lang, wodurch das Obst oft frühreif geerntet wird um dem Verderben entgegenzuwirken. Heißt: Weniger Vitamine? Bei besonders leicht verderblichen Obst merkt man einen geschmacklichen Unterschied: Importiertes Obst schmeckt oft nicht frisch, sondern einfach nach wenig. Außerdem gelten in anderen Ländern oft andere Regelungen was die Zucht des Obstes angeht. Regional können Pflanzenschutzmittel oder andere eventuell eingesetzten Gifte besser nachvollzogen werden.

Aus diesem Grund ist Bio Obst oft die bessere Wahl. Herkömmlich angebautes Obst bekommt häufig mehrere Giftduschen um Schädlinge fernzuhalten. Biobauern halten hingegen nichts von Pestiziden und ihr Anbau ist frei von Rückständen und Krankheitserregern. Gedüngt wird mit Tiermist statt Kunstdünger. Damit dem Boden nicht einseitig Nährstoffe entzogen werden, baut man immer wieder unterschiedliche Pflanzen an. So kann der Boden sich erholen und bleibt auf natürliche Weise fruchtbar. Diese Anbauweise wirkt sich auf die Qualität von Obst und Gemüse aus. Qualität hat auch ihren Preis – berechtigt! Die Biobauern haben viel mehr Arbeit und nutzen Futter, Saatgut und natürliche Pflanzenschutzmittel in Bioqualität. Zudem handelt es sich hierbei um keine Massenware sondern um eine Verarbeitung kleinerer Mengen. Achtet ihr auch auf das Bio-Siegel und versucht euch gesund und nachhaltig zu ernähren? Dann schaut gerne bei uns vorbei:

Hier findet ihr eine große Auswahl sowohl an Bio Obst und Gemüse als auch an weiteren Bio Lebensmitteln. Und wisst ihr was das beste daran ist? Ihr bekommt es bequem nach Hause geliefert! Ihr müsst euch nicht mehr von der Arbeit frei nehmen, um den Wochenmarkt zu besuchen. Ihr wollt aber regelmäßig frisches Obst? Kein Problem! Ihr könnt euch mit unserem Obst-Abonnement regelmäßig eine frische Obstkiste liefern lassen. 🍒

Seid ihr die nächsten 2 Wochen im Urlaub? Auch kein Problem! Ihr könnt mit nur einem Mausklick pausieren und werdet mit frischem Obst erst nach eurer Ankunft wieder beliefert.

 

Wann also gibt es einheimisches und saisonales Obst?

Wir haben euch eine Übersicht zusammengestellt:

Äpfel
Aprikosen
Birnen
Brombeeren
Erdbeeren
Heidelbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren
Kirschen
Mirabellen
Pfirsische
Pflaumen
Stachelbeeren
Weintrauben

Mai – November
Juni – August
August – November
Juni – September
Mai – August
Juni – September
Juni – August
Juni – August
Juni – August
Juli – September
Juli – August
Juli – September
Juni – August
Juli – September

Ein Hauch Exotik bringt Farbe in die Küche und darf natürlich auch nicht fehlen. Schaut euch für etwas Abwechslung und besonderen Geschmack die Saison exotischer Früchte an:

Ananas
Avocado
Banane
Dattel
Feige
Grabatapfel
Jackfrucht
Kiwi
Kumquat
Limette
Mandarine
Mango
Papaya
Pomelo

März – Juli
Oktober – April
Januar – Dezember
Oktober – Januar
August – Oktober
Oktober – Dezember
Januar – Dezember
April – November
Oktober – Dezember
Mai – August
November – Februar
Januar – Februar
Januar – Dezember
Januar – Februar

 

Wie bleibt mein Obst lange frisch?

Wer kennt es nicht? Nach dem Einkaufen sieht die Arbeitsplatte unserer Küche aus wie ein Stand auf dem Wochenmarkt. Kunterbunt und von jedem etwas! Und dann? Die schöne, große Obstschale auspacken und das gesamte Obst dekorativ hineinlegen. Sieht toll aus! Und dann ärgert man sich über den Obsthändler, bei dem das Obst bereits beim Kauf nicht frisch war weil es nach bereits 2 Tagen unverzehrbar ist. Aber wie sagt man so schön, man sollte sich zuerst an die eigene Nase fassen!

Wusstet ihr, dass sich Äpfel und Bananen nicht vertragen? Keine Sorge, da seid ihr nicht die einzigen. Es gilt die Faustregel: Heimisch liebt es kühl, Exoten mögen es warm.

Wie die Banane und Mango, ist auch die Avocado ein Exot und sollte deshalb bei Zimmertemperatur gelagert werden. Hier reift sie auch nach. Orangen, Ananas und andere Südfrüchte sollten ebenfalls nicht im Kühlschrank gelagert werden.

Unser heimisches Obst darf hingegen im Kühlschrank gelagert werden. Äpfel aber auch Birnen, Erdbeeren und Heidelbeeren können im Kühlschrank gelagert werden.

■ Steinobst wie Pflaumen, Mirabellen und Pfirsiche sind leicht verderblich. Am besten lagert ihr sie bei Zimmertemperatur und verzehrt das Steinobst schnellstmöglich.

Limetten, Zitronen, Grapefruits und noch einige mehr gehören zu den Zitrusfrüchten. Sie vertragen weder eine niedrige, noch hohe Temperaturen. Ideal ist hier eine kühle Speisekammer oder eine schattige Ecke in der Küche.

Ich möchte euch die zwei Lieblings-Obstsorten von uns Deutschen etwas näher bringen, da diese Sorten fast das ganze Jahr lang in den deutschen Küchen zu finden sind :

Fangen wir mit dem Lieblingsobst von uns Deutschen an: Der Apfel. Was ist der Apfel? Richtig, heimisch! Das ideale Apfellager ist also ein kühler und dunkler Keller mit möglichst hoher Luftfeuchtigkeit. Ist die Luft nämlich zu trocken, verliert das Obst viel Feuchtigkeit und schrumpft stark. Die Äpfel idealerweise auf einem Regal auslegen, ohne dass sie sich gegenseitig berühren. Ist das aus Platzgründen nicht möglich, können die Äpfel schichtweise gelagert werden. Hierbei sollte aber Wellpappe zwischen die einzelnen Schichten gelegt werden. Wer seinen Keller allerdings bereits mit Krimskrams voll gestellt hat – der Kühlschrank tut es auch! 

Kleiner Tipp: Immer alleine lagern! Bewahrt andere Obst-oder Gemüsesorten separat von den Äpfeln auf. Wieso? Äpfel strömen das Gas Ethylen aus. Das Reifegas beschleunigt den Reifeprozess anderer Sorten und verkürzt deren Haltbarkeit.

Und Bananen? Bei Bananen gibt es auch einen Trick für eine längere Haltbarkeit. Vielleicht hat der ein oder andere es schon mal im Supermarkt gesehen: Umwickelt den Stil der Banane in Frischhaltefolie ein. Über den Stil entweichen bestimmte Gase wodurch die Banane reift. Durch die Frischhaltefolie wird dieser Prozess verlangsamt. Und wie wir eben gelernt haben, regen Äpfel andere Früchte zum reifen an. Somit könnt ihr unreife Bananen neben einige Äpfel legen bis der Reifegrad der Banane erreicht ist. Achtet aber darauf die Bananen von anderen Obstsorten getrennt zu halten. Denn auch Bananen regen andere Früchte zum Reifen an. Da Bananen nicht aus heimischem Anbau stammen sollten sie nicht im Kühlschrank gelagert werden. Die Banane befand sich bis vor wenigen Tagen noch in ihrer feuchtwarmen Heimat. Im Kühlschrank würde sie einen Schock erleiden. Sie würden anschließend nicht mehr nachreifen und verlieren einen großen Teil ihres Aromas. Idealerweise sollten die Bananen aufgehangen werden, um braune Druckstellen zu vermeiden und die Haltbarkeit zu verlängern.