Neurodermitis und Allergie
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Hallo,

ich bin Nicole R., 19 Jahre alt und komme aus der Nähe von Köln. Momentan studiere ich Medienwissenschaften. Ich habe die Hautkrankheit Neurodermitis, die durch viele Allergien ausgelöst wird. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen und Erlebnisse, die mit dieser Krankheit verbunden sind, mit Euch teilen.

Neurodermitis habe ich schon seit meiner Geburt. Schon als kleines Baby habe ich stark auf Lebensmittel reagiert. Als ich mit dem Alter von drei Wochen die Flasche bekam, fing ich an mich zu jucken und mein ganzer Körper war mit roten Pusteln bedeckt. Während meine Eltern und ich von einem Arzt zum anderen gingen, fiel auf, dass ich gegen sehr viele Lebensmittel allergisch bin. Da ich auch an Asthma litt, fiel es mir im Frühling schwerer zu atmen, aufgrund der Pollen- und Gräserallergie. Bei Übernachtungen oder Besuchen wurde festgestellt, dass ich gegen Hausstaub allergisch und empfindsam gegen andere Textilien und Waschmittel bin.

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis, oder auch atopisches Ekzem, oder atopische Dermatitis genannt, ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Sie gehört zu den atopischen Erkrankungen. Genetische Ursachen führen zur Entstehung dieser Krankheit. Sie verläuft schubweise und hat ein individuelles Erscheinungsbild. Die Hauptsymptome sind rote, schuppende und manchmal auch nässende Ekzeme mit starkem Juckreiz.

Die Symptome bei Neurodermitis

Wie sich meine Allergien zeigen, ist sehr unterschiedlich: Hautausschlag, Atemnot, Anschwellen der Lippen oder anderen Körperteilen, kribbeln im Mund, Bauchschmerzen oder Übelkeit.
Das “kribbeln im Mund” ist für mich eine Art Vorwarnung, dass ich jetzt allergisch reagieren werde, und wenn ich nicht schnell zu Fenistil greife, kann es auch zur schweren Atmung führen.

Aber die Allergien hatten nicht nur Auswirkungen auf mich, sondern auch auf meine Eltern. Nachts konnten sie kaum schlafen, da ich mich nächtelang nur kratzte.
Mittlerweile esse ich Dinge, von denen ich auch Hautausschlag bekomme. Ich möchte nicht auf alles verzichten. Dabei kenne ich die Grenzen und weiß, in welchem Maße ich es essen sollte. Leichten Juckreiz nehme ich manchmal auf mich.

Neurodermitis behandeln

Nach mehreren stationären Aufenthalten in sämtlichen Uni- und Spezialkliniken, empfahl uns der Kinderarzt eine Umweltklinik in Bayern. Sie ist unter anderem für Neurodermitis-Kranke spezialisiert und könne uns weiterhelfen. Wir haben vieles versucht und ausprobiert, also haben wir diese Möglichkeit auch genutzt. Dort war ich mit drei Jahren das erste mal für 9 Wochen, die anderen Aufenthalte zwischen 3-4 Wochen. Ich bekam dort spezielle Behandlungen, eine Ernährungsberatung und einfach Hilfe, um mit den Umständen zurecht zu kommen. In dieser Klinik war ich dann jedes Jahr, bis ich 9 Jahre alt war.
Und ich kann sagen- sie war eine Art Rettung für mich!
Seitdem ich von meinen Allergien bescheid weiß, haben wir neben der Spezialklinik noch andere Dinge versucht, um den Zustand zu verbessern. Nebenbei liefen auch andere Tests, wie der Pricktest,Untersuchung des Darms, Auswertungen der Blutwerte oder ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus, wo ich Lebensmittel unter Beobachtung ausprobiert habe.
Zuhause habe ich inhaliert, oder mich bei Juckreiz mit einer speziellen Creme der Spezialklinik eingecremt. Es linderte als Kind meine Schmerzen und beruhigte mich oft, da ich mich sonst die ganze Zeit gekratzt habe. Mein Körper war von der Stirn bis zu den Füßen komplett aufgekratzt.
Zum schlafen hatte ich immer Socken über den Händen an! Hört sich lustig an, aber es half wirklich! Dadurch kratze ich mir wenigstens keine offenen Wunden.

Neurodermitis natürlich behandeln

Eine weitere Hilfe war das Meer und die Berge. Die Spezialklinik lag zwischen den Bergen. Aber auch das Meer, das Wasser und die Luft halfen meinem Körper, besser atmen zu können und meine Wunden zu heilen.
Nach meinem ersten Aufenthalt in der Umweltklinik, haben wir die Möglichkeit bekommen, direkt auf der Insel Norderney in Kur für Kinder mit Asthma und Neurodermitis zu gehen. NeurodermitisDort war ich mit meiner Mutter für 6 Wochen. Durch diese zwei große Möglichkeiten traf ich auf andere Kinder, die auch an Neurodermitis litten. Sie waren so wie ich, und ich war nicht “anders”. In dem Sinne war ich „normal“ und es wurden keine Fragen bezüglich meiner Krankheit gestellt, da sie wussten wie es ist. Seitdem waren wir mit der Familie mehrmals im Jahr über ein langes Wochenende an der Nordsee.
In den letzten drei Jahren habe ich eine Hyposensibilisierung gegen die Pollen- und Gräserallergie gemacht. Da ich auch gegen Pollen und Gräser allergisch bin, und es sich vor allem im Frühling deutlich gemacht hatte. Diesen Frühling werde ich sehen, ob es etwas gebracht hat oder nicht.

Neurodermitis Ernährung: Wie ich sie umstelle

Was ich aber durchgängig gemacht habe war meine Ernährung umzustellen. Es ist wie eine Art spezielle Diät die ich führe. Ich achte immer darauf, was ich esse und was ich nicht essen kann.

Ich lebe in gewissem Masse anders als andere, kenne es aber auch nicht anders, da ich es seit meiner Geburt schon habe. Es ist für mich mittlerweile normal und Alltag geworden. Früher war es leider nicht so. Überhaupt herauszufinden, gegen was ich allergisch bin, und danach herauszufinden, wie man damit umgeht und gegenwirken kann, war viel schwieriger und prägte den Alltag sehr.
Meine Familie und Freunde wissen was ich essen kann und was nicht. So achten wir alle darauf, in welches Restaurant wir gehen. Auch beim gemeinsamen Raceletteessen wird darauf geachtet, dass sich Lebensmittel wie Kartoffeln und Fleisch nicht berühren. Dafür bin ich ihnen selbstverständlich dankbar.
Zuhause wurde immer getrennt gekocht. Ich hatte sogar ein eigenes Brettchen, Pfannen und Töpfe. Damals durfte ich nicht einmal einen Raum betreten in dem gebacken wurde und das Mehl in der Luft war.

Wie andere auf meine Krankheit Neurodermitis reagieren

Spannend ist es, wenn ich neue Leute kennenlerne, welche dann mitkriegen, dass ich vieles nicht essen kann. Das ist dann das Gesprächsthema Nummer eins. Für mich vollkommen okay, da die meisten Leute es einfach nicht in diesem Ausmaß kennen.
Manchmal werde ich auch vorsichtig gefragt, ob das nicht alles Kopfsache ist. Da kann ich nur sagen: Nein! Ich kann verstehen, dass sowas gefragt wird. In der Gesellschaft spricht sich mit unter anderem rum, dass manche Allergien nur durch den Kopf ausgelöst werden. Aber nein, ich reagiere wirklich extrem auf verschiedene Lebensmittel. Ich würde mir das auch nicht ausdenken und deswegen extra auf viele leckere (denke ich) und gesunde Lebensmittel verzichten. Das macht keinen Sinn.

Wie schon erwähnt: früher war es viel schwieriger als jetzt. In der ersten Klasse wurde ich auch deswegen gehänselt. Die Begründung dafür, warum ich nicht mitspielen durfte war :”weil du nichts essen kannst”- wie Kinder halt manchmal leider sein können. Heute kann ich nur noch darüber lachen. Zu Übernachtungen musste ich meine eigene Bettwäsche mitbringen, da ich so empfindlich war. Ich fing schnell an zu niesen oder schwer zu atmen.
Zur OGS (Nachmittagsbetreuung in der Schule), zu Besuchen oder bei Klassenfahrten, musste ich immer mein eigenes Essen mitbringen. Es ist okay, außer dass ich als kleines Kind schwer die Blicke ertragen konnte. Manchmal fühlte ich mich deswegen unwohl aber jetzt kann ich sagen: es ist doch auch vollkommen normal. Bei den Klassenfahrten hatten manche Lehrer Angst mich mitzunehmen, aufgrund der Verantwortung, die sie für mich übernehmen musste. Das kann ich mittlerweile total verstehen. Aber es hat immer alles super geklappt, wofür ich auch noch bis heute dankbar für bin!

Meine Erfahrungen mit Neurodermitis

Mit 14 und 16 habe ich mit der Schule an zwei Schüleraustauschen teilgenommen. Ich war in Frankreich und in Amerika. Da habe ich auch viele Erfahrungen gesammelt, wie ich mit meinen Allergien auch anders umgehen kann. Die Familien haben es super aufgenommen und ich lernte noch besser, mich alleine und selbstständig zu versorgen. Dort war ich noch vorsichtiger als zuhause. Die Angst ist nach einer Zeit verflogen, als ich herausgefunden hatte, was ich wo kaufen konnte. Aber man lernt dadurch damit umzugehen. Wenn ich dann doch auf etwas allergisch reagierte, dann wusste ich sofort, welche Medikamente ich nehmen musste. Als Kind hätte ich das noch nicht gewusst.

Die Selbstständigkeit kam mit etwa 11 bis 12 Jahren, als ich angefangen habe, mit meinen Freunden nach der Schule in die Stadt zu gehen. Jeder hat sich Pommes oder eine andere Kleinigkeit zum Essen geholt. Ich kaufte mir dafür unspannende Maiswaffeln. Aber nach einer Zeit habe ich herausgefunden, dass ich die Chicken Nuggets vom Mc Donalds essen kann. Alles kam nach einer Zeit und durch das Ausprobieren. Das Risiko war immer da, aber manchmal konnte ich mir auch etwas herleiten.

NeurodermitisDer Familienurlaub wurde ebenfalls nach mir gerichtet. Wir haben uns immer eine kleine Wohnung oder ein Haus gemietet, anstatt ein Hotel zu buchen. Es war uns wichtig, dass wir eine kleine Küche haben, damit wir immer etwas Frisches kochen konnte. Wir haben im Urlaub viel Wert auf frische, regionale Produkte gelegt. Diese Produkte vertrage ich besser als andere konventionelle Produkte. Durch die Pestizide und Konservierungsstoffe werden des öfteren Unverträglichkeiten ausgelöst.

Wichtig: Ein Notfallset bei sich haben

Mein Notfallset begleitet mich überall hin! Ich hatte es mal eine zeitlang nicht dabei, bis ich vor kurzem eine kleine allergische Reaktion hatte. Seitdem habe ich es immer dabei. Es ist ausgestattet mit:

  • Fenistiltropfen: gegen kleinere allergische Reaktionen wie Anschwellung der Lippen, kribbeln im Mund oder Juckreiz
  • Cortison
  • Adrenalinspritze: gegen allergischen Schock (Kreislauf-Instabilität)

Ich habe kaum noch allergische Reaktionen, da ich mittlerweile weiß, was ich essen kann und was nicht.

Welche Produkte sind besonders schlimm?

Die Top drei, die ich in der nächsten Zeit nicht essen kann:

  • Nüsse
  • Ei
  • Kartoffel

Diese Lebensmittel sollte ich am Besten nicht anfassen. Da ich aber auch gerne für meine Familie koche, kommt es vor, dass ich diese Lebensmittel in der Hand habe. Hier ist wichtig, dass ich mir danach gründlich die Hände wasche. Einmal die Wange berührt, kann es anfangen zu jucken und anzuschwellen.

Welche Produkte sind unproblematisch?

Da ich mittlerweile viel mehr Essen kann als früher, habe ich ein weiteres Spektrum an Nahrungsmitteln, welche ich essen kann. Beeren, Milchprodukte, und Fleisch: hier darf ich alles essen! Pseudogetreide wie Buchweizen, Mais, Quinoa und Hirse sind ebenfalls ein guter Ersatz für Weizenprodukte.
Außerdem achte ich darauf, dass es Lebensmittel ohne Schnickschnack sind. Viel mariniertes, gewürztes oder eingelegtes sollte ich vermeiden. Daher ist “pur” die bessere Variante.Neurodermitis Früchte

Jetzt kann ich mittlerweile viel mehr Sachen essen. Durch ständiges “neu ausprobieren” von Lebensmitteln hat sich mein Spektrum zum Glück erweitert. Die Allergien sind für mich normal und gehören im Alltag dazu. Bis heute werden zuhause einige Dinge getrennt voneinander gekocht- einmal für mich und einmal für die restliche Familie.
Äußerlich sieht man mir die Neurodermitis gar nicht mehr an. Seit der Jugend haben sich diese Erscheinungen nicht groß ausgebreitet, sondern waren nur im Kniebereich oder an den Armen vorhanden.
Meine Freunde und Familie unterstützen mich in jeder Lage und wissen auswendig, was ich essen kann und was nicht. Das hilft mir natürlich auch.
Ich koche und backe sehr gerne- auch die Dinge, die ich gar nicht essen kann! Zum abschmecken sind meine Familie und Freunde da. Damals wäre dies unmöglich gewesen.

Der Umgang mit der Krankheit

Mit dem Alter ist es viel besser geworden und dabei habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Ich kenne es nicht anders und habe damit kein Problem. Die Allergien sehe ich für mich als “selbstverständlich” und als einen Teil von mir.
Vielleicht ernähre ich mich aufgrund meiner Allergien automatisch gesünder, da ich auf meine Ernährung achten MUSS. Dennoch esse ich gerne Süßigkeiten.

Ärtze sagten immer, dass es mit der Zeit besser wird. Davon bin ich auch überzeugt. Einige Allergien werden immer bestehen, jedoch kann man sie durch eine besondere Ernährung.

Hier könnt ihr viele Bio-Produkte der Bauerntüte bestellen und zu euch nach Hause liefern lassen. Diese Lebensmittel sind ohne viel Schnickschnack und perfekt bei Lebensmittelallergien.

 

 

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Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und die Ersten sind bereits geplagt von. Krankheiten und Schnupfnasen Doch nicht nur das Immunsystem kann durch Vitamine verbessert werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie durch Vitamine Ihr Leben erleichtern.

DIE „TOP-TEN-Vitamine“ IN DER ÜBERSICHT:
1. Vitamin C – Fit durch den Tag
2. Vitamin B1 – Für gute Laune
3. Vitamin E – Zur Entgiftung
4. Vitamin A – Macht schön!
5. Vitamin B2 – Schluss mit Migräne
6. Vitamin B6 – Unterstützt Verdauung
7. Vitamin B12 – Für Leistungssteigerung
8. Vitamin D – Sonne tanken
9. Vitamin K – Gegen Gefäßverkalkung
10. Pantothensäure – Reine Haut

1. Abwehr stärken mit Vitamin C

Hochdosiert meist in Zitrusfrüchten wie der Zitrone oder der Orange zu finden, bewirkt Vitamin C eine Verbesserung der Abwehrkräfte. Der Tagesbedarf liegt bei 100 Milligramm und sollte auch eingehalten werden. Außerdem ist Vitamin C enthalten in: Schwarzen Johannisbeeren, Kohl, Spinat, Erdbeeren und Paprika. Wie Sie Krankheiten weiterhin gut vorbeugen können, erfahren Sie hier.

2. Stressfrei und gut gelaunt mit Vitamin B1

Die Vitamine der B-Gruppe sind besonders wichtig für Vieles. Wer sein Leben lieber mit einem Stimmungshoch bestreiten will, der sollte darauf achten, dass er genug Vitamin B1 bekommt. Es ist verantwortlich für das Nervensystem und sorgt somit bei regelmäßiger Zufuhr für einen stressfreien AlltagZu finden ist das Vitamin unter Anderem in Geflügel- und Schweinefleisch.

3. Entgiftungskur mit Vitamin E

Die wohl bedeutendste Aufgabe von Vitamin E ist die der Entgiftung. Um den Schutz vor Zerstörung vorzubeugen und eine antioxidative Wirkung hervorzurufen, reichen bereits 4 Milligramm Vitamin E pro Tag. Vitamin E ist zu finden in Olivenöl, Sonnenblumenöl, Palmenöl und Weizenkeimölen.

4. Sichtbar schöneres Haar mit Vitamin A.

Das Erscheinungsbild der Haare, der Nägel und der Augen hängt wesentlich mit der Zufuhr der richtigen Vitamine zusammen, genau genommen Vitamin A. Es ist enthalten in Möhren, Wirsing, und Leber. Weitere Informationen zu Vitamin A gibt es hier.

5. Vitamin B2 und die Migräne ist vorbei

Ärtzte haben nachgewiesen, dass bei regelmäßiger Zufuhr von Vitamin B2 das Zellwachstum gefördert  und darüber hinaus die Migräne bekämpft wird. Statistiken ergaben dabei eine Senkung der Migräneanfälle um 50 Prozent. Zu finden ist der Wunderheiler in Milch, Eiern und Spinat.

6. Verdauung auf Vordermann mit Vitamin B6

Ein Mangel an Vitamin B6 kann zu Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen führen. Der Tagesbedarf an Vitamin B6 ist gedeckt bei einer Menge zwischen 1,6 und 1,8 Milligramm und kann durch die Zufuhr von Milchprodukten und Fleisch gedeckt werden. Das regelmäßige Essen von diesen Lebensmitteln wirkt verdauungsunterstützend.

7. Mehr Power durch Vitamin B12

Die Vitamine aus der B-Gruppe nehmen kein Ende: Wenn es mal wieder stressig wird, sollten Sie besonders auf die Zufuhr von Lebensmitteln achten, die Vitamin B12 beinhalten, denn dadurch wird ihre Leistungsfähigkeit enorm gesteigert. Auch hier gilt, wie bei Vitamin B6, ein Tagesbedarf von etwa 1,8 Milligramm. Vitamin B12 ist enthalten in Algen, Ingwer, Erbsen, Bohnen und Champignons.

8. Das Sonnenvitamin – Vitamin D

Vitamine können nicht nur durch die Zufuhr von Nahrung aufgenommen werden. Vitamin D wird im menschlichen Körper insbesondere durch ultraviolettes Licht, also durch Sonnenstrahlen gebildet. Es dient der Stärkung von Knochen und Zähnen und der Krebsvorsorge. Wenn Sie kein Sonnenanbeter sind, können Sie Ihre Vitamin D-Zufuhr auch über Milchprodukte, Eier und Champignons regulieren. Alle, die sich für Sonnenstrahlen entscheiden, können bei unseren anstehenden Veranstaltungen nachschauen, was gerade im Umfeld passiert.

9. Mit Vitamin K die Gefäßverkalkung stoppen

Eine stabile Butgerinnung wird durch die Zufuhr von Vitamin K reguliert und beugt somit einer Gefäßverkalkung vor. Es sollte daher täglich ein Mindestbedarf von 65 bis 80 Mikrogramm zu sich genommen werden. Grünes Obst und Gemüse, Milchprodukte, Eier und Fleisch enthalten Vitamin K.

10. Pantothensäure für reine Haut

Pantothensäure ist auch bekannt als Vitamin B5 und notwendig für den Aufbau von Coenzym A, das wichtige Aufgaben des Stoffwechsels erfüllt. Es sorgt dadurch bei regelmäßiger Zufuhr für eine gesunde und reine Haut und kann zudem auf natürlichem Wege Akne bekämpfen. Vitamin B5 ist in folgenden Lebensmitteln enthalten: Eier, Milch und Obst und Gemüse.

Jetzt wo Sie wissen, welche Vitamine besonders wichtig sind, achten Sie immer auf die regelmäßige Zufuhr. Wie Sie sehen, hängt ein gesundes und ausgeglichenes Leben wesentlich mit der Einnahme der richtigen Vitamine zusammen.

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Oft wissen wir gar nicht, dass wir selber in der Lage sind eine effektive Krankheitsvorsorge zu betreiben. Was wir alle tun können, um zwei typischen Volkskrankheiten den Kampf anzusagen, lesen Sie im Folgenden.

Vorsorge Krebserkrankungen

Krebs ist nicht nur eine Langzeiterkrankung, sondern auch eine Volkskrankheit. Die Erkrankung ist die zweithäufigste Todesursache. Doch für jeden ist es möglich Krebs-Vorsorge zu betreiben.

Mediziner bestätigen die Annahme, dass die Ernährung wesentlich zur Entstehung von Krebs beiträgt. Einen wichtigen Einfluss auf die Krebsentwicklung haben Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel. So sind es zum Beispiel Benzpyrene in Gegrilltem und Aflatoxine, die sich vorwiegend in verschimmelten Lebensmitteln befinden, die eine Krebserkankung begünstigen.

Viel wichtiger ist aber, dass es Inhaltsstoffe gibt, die Krebs hemmen und die das Risiko einer Krebsentstehung verringern können. Faktoren wie Rauchen, Infektionen und Vererbung spielen natürlich weiterhin eine Rolle. Jedoch kann eine gesunde Ernährung das Risiko an Krebs zu erkranken minimieren!

Eine gesunde Ernährung fängt schon in der Kinderstube an. Im Kindesalter solle bewusst auf eine gesunde Ernährung geachtet werden, da es im Alter besonders schwer fällt, sich diese anzueignen. Als Kind gelernt, verinnerlicht man diese Gewohnheit und wird sie auch im Alter eines Erwachsenen fortsetzten.

Wer Krebs vorsorgen möchte, sollte sich zum Großteil mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Dazu gehören viel Obst und Gemüse. Fleisch, Wurst, Milch, Quark und Käse sollte man nur in Maßen genießen! Bei Obst und Gemüse gilt: je bunter, desto besser. Die verschiedenen Farben spiegeln unterschiedliche Inhaltsstoffe wieder, die das Risiko einer Krebserkrankung reduzieren können. Betakarotin (Orange), Vitamin C (Gelb) und Lycopin (Rot) sind sogenannte Schutzsubstanzen. Es handelt sich um Schutzsubstanzen der Pflanzen, die wir bei einer gesunden Ernährung zu uns nehmen. Auch Vitamin E, Carotinoide und Spurenelemente wie Selen, sind in der Lage vor Krebs zu schützen. Optimal ist eine fettarme Ernährung, bei der wir auf viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch zurückgreifen. Vollkorn sollte immer

Weißmehl vorgezogen werden. Dem Weißmehl fehlen einige wichtige Inhaltsstoffe, da es ein raffiniertes, weiterverarbeitetes Getreide handelt. Auch bei Nudeln und Reis sollten wir die Vollkornvariante vorziehen.

Eine halbe Stunde körperliche Aktivität pro Tag hält nicht nur länger fit, sondern macht uns auf Dauer auch gesund. Wer an Übergewicht leidet, sollte versuchen sein Körpergewicht zu reduzieren, denn Übergewicht erhöht das Risiko um 40% an Krebs zu erkranken. Sport und Bewegung ist nicht nur gesund, sondern macht auch glücklich.

Alkohol und Zigaretten sind mit ganz besonderer Vorsicht zu genießen. Gegen hin und wieder ein Gläschen Alkohol ist nichts einzuwenden, jedoch sollte dieser wirklich nur in moderaten Mengen konsumiert werden. Unser Körper schafft es sich nach einem ausgelassenen Abend mit ein paar Drinks wieder aufzurappeln. Jede Zigarette die wir rauchen verkürzt allerdings unser Leben. Ein Drittel aller Krebserkrankungen sind auf aktives oder passives Rauchen zurückzuführen. Also: lieber das Rauchen einstellen und sich und die Umwelt schützen!

Auch eine Vorsorgeuntersuchung beim Arzt ist Gold wert. Bei einer Früherkennung der Krankheit kann häufig noch geholfen werden und die Chance auf Heilung steigt maßgeblich. Frauen sollten sich regelmäßig beim Frauenarzt, Männer beim Urologen vorstellen. Eine Untersuchung beim Gastroenterologen und Hautarzt kann die Krebsvorsorge nur weiter unterstützen!

  Vorsorge Diabeteserkrankung

Auch Diabetes gehört zu den typischen Volkskrankheiten. Oft auch betitelt als die „Volksseuche Nummer 1“ schlägt er ohne Vorwarnung zu. Weltweit leiden ca. 246 Millionen Menschen an Diabetes. Tendenz steigend. Der Ausbruch der Stoffwechselkrankheit lässt sich durch Veränderung des persönlichen Lebensstils meistens herauszögern oder verhindern. Wir sind also auch hier in der Lage vorzusorgen.

Wer in regelmäßigen Abständen isst, lebt gesünder. Eine regelmäßige Aufnahme von Nahrung verhindert, dass der Blutzuckerspiegel im Körper in den Keller sinkt. Um den Spiegel auf einem konstanten Level zu halten, reichen schon leichte Snacks wie eine Handvoll Nüsse oder Obst. Zu starke Schwankungen verursachen starken Hunger und führen zu richtigen „Fressattacken“.

Auch bei der Diabetes-Vorsorge gilt: lieber Vollkorn statt Weißmehl! Weiterverarbeitete Getreideprodukte enthalten große Mengen kurzkettiger Kohlehydrate, die sehr schnell in den Blutkreislauf geraten. Vollkorn beinhaltet viele langkettigen Kohlehydrate, also Ballaststoffe, die länger im Magen und Darm verweilen und die Kohlehydrataufnahme verlangsamen. Als Folge steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an.

Übergewicht sollte verhindert werden, da die Fettzellen übergewichtiger Mensch mehr Leptin produzieren. Leption ist ein Hormon, welches dem Körper Hunger signalisiert. Zusammen mit Insulin steuert es den Hunger- und Energiestoffwechsel. Wenn zu viel Leptin ausgeschüttet wird produziert die Bauchspeicheldrüse automatisch weniger Insulin. Folglich leiden übergewichtige Menschen eher an Diabetes Typ 2. Wenn nötig und möglich sollte das Körpergewicht also um einige wenige Kilogramm reduziert werden.

Um dem Zucker davonzulaufen, sollten wir Sport treiben. Körperliche Aktivität regt die Zellen der Muskeln an, Glucose aus dem Blut aufzunehmen. Mit 150 Minuten Sport pro Woche kann eine Erhöhung der Insulinempfindlichkeit erreicht werden. Die optimale Diabetes-Vorsorge. Diese Erhöhung kann selbst bei bereits an Diabetes erkrankten Menschen durch ausreichend Bewegung erreicht werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei Diabeteserkrankungen ist Stress. Ein Körper der unter Stress steht, schüttet vermehrt die Hormone Adrenalin und Noradrenalin aus. Das wiederum führt zur Freisetzung von Glucose aus den Kohlenhydratspeichern. Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist erhöht sich ebenfalls der Blutzuckerspiegel. Demnach sollten wir unserem Körper etwas Gutes tun, ihn weniger stressen und mehr zur Ruhe kommen.

Zigarette – nein danke! Nikotin und andere Inhaltsstoffe senken die oben erwähnte Insulinempfindlichkeit wieder. Lieber weniger Rauchen, mehr Ausdauer und Gesundheit!

Und nun?

Werden Sie sich Ihrem persönlichen Lebensstil bewusst. Wenn Sie etwas zu Ihrem Positiven ändern können, tun Sie es – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Auf ein langes, gesundes Leben!